Inhalt

Management Angels Blog

Wo es euch gefällt

07.04.2009

|

Kategorie:

|

Von: Winfried Kretschmer

|

Kommentare

|

kommentieren

Wo es euch gefällt. Arbeit ist überall - eine Reportage von Winfried Kretschmer.
Folge 9 der changeX-Serie über die neue Arbeitswelt.
 
changeX ist das führende Online-Medium für Entscheider und Multiplikatoren, die den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft konstruktiv begleiten und mitgestalten wollen. changeX versucht hierfür aktuelle Hintergründe und Zusammenhänge zur Verfügung zu stellen.
 
Arbeiten kann man überall. Und immer mehr Menschen tun das auch. Für sie hat sich Arbeit von festen Arbeitsorten gelöst, weil sie an jedem Ort getan werden kann. Für die flexiblen Arbeiter von heute gilt: Arbeit ist, wo mein Notebook ist. Arbeit ist, wo es WLAN gibt. Arbeit ist, wo ich bin. Man arbeitet an Orten, an denen sich arbeiten lässt. Und die erst dadurch, dass man dort arbeitet, zu Arbeitsorten werden: der Esszimmertisch, ein Café, ein Business Center, eine Wiese im Park oder der Strand von Ko Samui.
 
Es ist voll und laut. Ein Stimmengewirr aus zahlreichen Unterhaltungen. Musik dringt aus den Lautsprechern, zuweilen übertönt vom Fauchen der Espressomaschine. Das Barer 80 ist voll an diesem Freitagnachmittag. Vor allem junge Leute drängen sich an den eng gestellten Tischen, angezogen von Latte macchiato, Gesprächen und kostenlosem WLAN. Oder einem Arbeitsort abseits des Gewohnten.
 
Ein Mann im legeren grauen Anzug korrigiert in einem Manuskript, ein Glas Wein neben sich. Draußen rattert eine Straßenbahn vorbei. An einem Platz am Fenster sitzt Dorin Popa, das PowerBook vor sich auf dem Tisch, daneben eine leere Cappuccinotasse. Er schaut auf, klappt den Bildschirm zu. Schmales Gesicht, randlose Brille, T-Shirt, Dreitagebart. Um den Hals geknotet trägt er ein verwaschenes Halstuch. Typ ewiger Student, hatte eine Münchner Lokalzeitung geschrieben, und irgendwie ist das richtig beobachtet, vordergründig zumindest.

Genau besehen ist das ein Klischee aus wohlgeordneten Zeiten, als die Festanstellung das Normalmaß einer jeden Erwerbsbiografie war. Heute indes ist es mit dem Ewigen eher schwierig, und eben dafür ist Dorin Popa, der 100-Tage-Buchhändler, ein Beispiel. "Da drüben ist der Laden", sagt Popa und weist hinüber auf die andere Straßenseite, wo ein Ladeneingang und zwei leere Schaufenster zu sehen sind.
 
Genauso wie im letzten September, als Popa den leer stehenden Laden sah und ihm die Idee durch den Kopf schoss, dort drüben etwas ganz anderes zu machen. "Etwas mit Kundenkontakt, um wieder mehr mit Menschen zu tun zu haben." Fünf Jahre hatte Popa als freier Redakteur bei einer Frauenzeitschrift gearbeitet. Bis dann plötzlich Schluss war, im April letzten Jahres war das, und Popa das Zentrum seiner Freiberuflerexistenz in seine Wohnung in der Barer Straße verlagerte.
 
Als dann das Café eröffnete, war das für ihn eine willkommene Gelegenheit, aus seinem "Elfenbeinturm auszubrechen", das Homeoffice hinter sich zu lassen und für ein, zwei Stunden unter Menschen zu arbeiten, so wie damals in der Redaktion. Und als er dann den leeren Laden sah, passte auf einmal alles zusammen: Er in seiner ungeliebten Elfenbein-Existenz, die eher schemenhafte Idee im Kopf, vielleicht einmal so etwas wie "einen Guerilla- oder Pop-up-Store" zu eröffnen, sein Bruder, der Buchhändler in Frankfurt, der auf 110 Paletten antiquarischer Bücher saß, und nun der leere Laden gegenüber - das war das Sprungbrett in eine neue Erwerbsexistenz auf Zeit.
 
Als dann die Besitzer ihr Okay gaben, ging es ganz schnell. An einem Freitag Ende September unterzeichnete Popa den Vertrag, am Samstag war der Bruder mit der ersten Lkw-Ladung Bücher unterwegs, und am Montag eröffnete der Buchladen mit einer Menge unausgepackter Bücherkisten und einer allenfalls provisorischen Ausstattung. "100 Tage Bücher" stand in großen Lettern im Schaufenster, zusammengesetzt aus Einzelblättern, die Popa am Computer ausgedruckt hatte - Beginn eines Countdowns, der mit der Ziffer 1 enden sollte.
 
Als Beleuchtung diente eine Lichterkette mit hellen Glühbirnen, Internet kam via WLAN vom Café gegenüber, und die Bücher wurden zu einem guten Teil aus den Transportkisten heraus verkauft. Und Dorin Popas Erwerbsleben vollzog bereits die zweite Kehrtwendung in ein paar Monaten - von heute auf morgen shiftete es von Freiberufler auf Kaufmann. Und Popa wurde über Nacht zu einer kleinen Berühmtheit in seinem Viertel: Aus dem unbekannten Nachbarn, von dem man nicht so recht wusste, was er eigentlich machte, wurde Dorin Popa, der Buchhändler.

 
Lesen Sie den vollständigen Artikel kostenlos bei ChangeX...
  
   
   
   

kommentieren

Siebtes Forum Interim Management

11.03.2009

|

Kategorie:

|

Von: Erdwig Holste

|

Kommentare

|

kommentieren

Interim Management 2009 – Chance oder Krise?

[Erdwig Holste] Am 02. April findet im Münchner Künstlerhaus das 7. Regional-FIM des AIMP statt.
 
Thema wird u.a. die AIMP Providerumfrage 2009 sein. Einen Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen finden Sie auf den Seiten des AIMP.




kommentieren

Management Angels Forum

10.03.2009

|

Kategorie: Daily Business, Branche Interimsmanagement

|

Von: Jennifer Kern

|

Kommentare

|

kommentieren

Interim Management im Einkauf

[Jennifer Kern] Am 19. Februar 2009 luden die Management Angels zum ersten Forum in diesem Jahr. Das Thema: Interim Management im Einkauf -  „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sorgte für eine rege Teilnahme, etwa 30 Interim Manager fanden sich im 16. Stock des Hamburger Atlantic Hauses ein.


Nach der Begrüßung der Gäste durch Daniel Müller, Senior Consultant, übergab dieser „das Ruder“  an den Referenten, Kay Bindel. Bindel schloss im Jahr 2008 ein klassisches Interim Mandat für die Management Angels ab und ist bereits seit 2006 erfolgreich in Selbständigkeit tätig.

Kay Bindel hielt einen interessanten, kurzweiligen Vortrag und berichtete über seine Erfahrungen als Interim Manager im Bereich Einkauf. Neben Themen wie Wettbewerbssicherung, Lieferantenmanagement und „den wichtigsten Regeln“, die beim Einkauf zu berücksichtigen sind, wurde insbesondere das Thema: „Gewinnoptimierung beginnt beim Einkauf“, kontrovers diskutiert.

Nachdem sich Bindel den zahlreichen Fragen der Gäste gestellt hatte und Erfahrungsberichte aus dem Publikum in großer Runde diskutiert worden waren, begann der offene Teil des Abends. Gäste, Referenten und Management Angels Vertreter sammelten sich in kleinen Grüppchen bei Wein und Finger-Food, ließen den Blick über den Hamburger Hafen schweifen und den Abend ausklingen.

 

 

kommentieren

„The Only Thing Permanent is Change“

Ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass nach jeder Krise ein Aufschwung folgt, der den Nachfrage-Rückgang deutlich überkompensieren wird. Daran glaube ich auch dieses Mal. Dennoch, es werden Airlines vom Markt verschwinden, aber es werden später neue auftauchen, die mit alternativen Geschäftsmodellen in der Nische wieder gute Geschäfte machen werden.

kommentieren

Arbeit wird weiblich

10.02.2009

|

Kategorie:

|

Von: Gundula Englisch

|

Kommentare

|

kommentieren

Die Feminisierung der Arbeit revolutioniert die Erwerbsgesellschaft - ein Essay von Gundula Englisch.

kommentieren

In Europa ist der Private Jet Travel Markt noch unterentwickelt

Die Branche wird weiter wachsen. Noch schneller als der übrige Flugverkehr allerdings wird der Private Travel Markt zulegen.

Zumal 17 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, die bisher eine eigene Jet-Flotte unterhalten, sich von ihren Maschinen trennen wollen. Deren Manager müssen ja auch in Zukunft reisen, die Zeit der Menschen hat sich ja nicht vermehrt und die Anforderungen an die Effizienz sind mindestens gleich geblieben.

kommentieren

Entrepreneurship ahoy

15.01.2009

|

Kategorie:

|

Von: Anja Dilk

|

Kommentare

|

kommentieren

Im Berliner Labor für Entrepreneurship wächst eine offene Kultur des Unternehmerischen – eine Reportage von Anja Dilk.

kommentieren

„Deutschland hat im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn stark aufgeholt“

Interim Management wird heute von Unternehmen stärker genutzt und ist durch die Medien viel bekannter geworden. Deutschland hat hier im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn wie UK und Niederlande stark aufgeholt.

kommentieren

Nicht nur Arbeit, aber auch

11.12.2008

|

Kategorie: Branche Interimsmanagement, Trends der Arbeitswelt

|

Von: Gundula Englisch

|

Kommentare

|

kommentieren

In Erwerbsnischen im Internet wächst eine andere Arbeitskultur - eine Reportage

kommentieren

Versicherungsschutz - was tun im Schadensfall?

10.11.2008

|

Kategorie: Branche Interimsmanagement, Daily Business

|

Von: Stephanie Schuckließ

|

Kommentare

|

kommentieren

Im letzten der Teil der Beiträge zum Versicherungsschutz für Interim Manager steht der Praxistest im Vordergrund, d. h. Abschluss und Schadenfall bei der VHV.

kommentieren

Rückblick auf das 3. Hamburger Forum Interim Management (FIM)

23.10.2008

|

Kategorie: Branche Interimsmanagement

|

Von: Barnabas Crocker

|

Kommentare

|

kommentieren

Der alt-ehrwürdige Anglo-German-Club an der Alster in Hamburg war beim 3. Hamburger Forum Interim Management (FIM) des AIMP voll ausgebucht und bewährte sich einmal mehr als Forum für viele gute Gespräche zwischen Interim Managern, Unternehmensvertretern und Providern.

kommentieren

Nachtrag zu: Meine Versicherung, der unbekannte Vertrag

16.10.2008

|

Kategorie: Branche Interimsmanagement, Daily Business

|

Von: Daniel Müller

|

Kommentare

|

kommentieren

Frau Schuckließ von PP Business Protection hat exklusiv für Interim Manager, die bei AIMP-Providern gelistet sind, ein neues Produkt auflegen können: eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VHV) zu einem deutlich reduzierten Preis ohne reduzierten Versicherungsschutz.

kommentieren

Narzissmus als Qualifikation für Führungspositionen?

Narzisstische Personen übernehmen am ehesten die Führung einer Gruppe. Zudem ließ sich zeigen, dass jene Teilnehmer, die besonders machtbewusst waren, nicht nur am stärksten nach einer Führungsposition strebten, sondern von den anderen auch eher als Führungspersönlichkeit angesehen wurden. Doch zeigte sich auch, dass sie keine besseren Entscheidungen als andere Menschen treffen.

 

kommentieren