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Definition|Herausforderung|Flexibilisierung|Trends|Markt|Abgrenzung

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Was ist Interimsmanagement?

Ursprung und Entwicklung

Interimsmanagement entstand in den 70er Jahren in den Niederlanden als Möglichkeit, Flexibilität zu gewinnen, da Kündigungsfristen für Mitarbeiter sehr lang waren und man nicht ohne erhebliche Kosten auf Marktveränderungen reagieren konnte. In den 80er Jahren wurde dieses Modell in Großbritannien adaptiert und anschließend auch in Deutschland verbreitet.

Bis vor einigen Jahren war Interimsmanagement stark mit dem Thema Sanierung assoziiert, da hier sicherlich die Ursprünge liegen. Allerdings hat sich die Bandbreite an Interimsmanagement-Funktionen inzwischen stark ausgeweitet.

Definition von "Interimsmanagement"

Als Interimsmanager (lat.: ad interim: unterdessen, einstweilen) werden Führungskräfte im Top-Management bezeichnet, die zeitlich befristet Führungsaufgaben übernehmen und im Gegensatz zum Unternehmensberater Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit übernehmen. Sie verlassen das Unternehmen, sobald das Problem gelöst ist und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist bzw. nach dem Relaunch der betreffenden strategischen Geschäftseinheit. (Quelle: Wikipedia)

Die Definition von Interimsmanagement beinhaltet folgende Aspekte

  • zeitliche Begrenzung
  • Integration einer von außen kommenden Persönlichkeit
  • Erfahrung als Führungskraft
  • Einsatz im Unternehmen
  • Beseitigung von Engpasssituationen
  • Vollständige Einbindung in die Aufgaben- und Verantwortungshierarchie im Unternehmen
  • Keine Weisungsgebundenheit bei der Vorgehensweise zur Lösung der Aufgabe
  • Weisungsbefugnisse gegenüber intern unterstellten Mitarbeitern

(Quelle:  Vera Bloemer "Interim Management")