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Hamburg, 20. Dezember 2001.- Die Handelshochschule Leipzig (HHL) hat gemeinsam mit der Management Angels GmbH eine Studie zum Thema Interimsmanagement in Deutschland vorgestellt. Ziel der Studie ist es, die Akzeptanz von Management auf Zeit in Deutschland zu eruieren.
„Interimsmanagement ist ein sehr großes Thema in vielen Länder Europas. Derweil gewinnt diese Branche in Deutschland immer mehr Aufmerksamkeit. Daher wollten wir diesen Markt genauer analysieren“, so Geschäftsführer Pech bei der Herausgabe der Studie. Es wurden aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft die Ergebnisse von 70 Top-Entscheider zusammengetragen. Die Erhebung fasst damit wichtige Zustandsbeschreibungen über den deutschen Markt zusammen, die in dieser Form bisher noch nicht vorliegen.
Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammen fassen:
Die Einsatzbereiche von Interimsmanagement werden insbesondere in der Restrukturierung von Unternehmen gesehen (79%), aber auch die Wachstumsphase wird von den Befragten als Herausforderung und somit als sinnvoll für Manager auf Zeit erkannt (59%). Ein ideales Alter für Interimsmanager gibt es nach Ansicht der meisten Befragten nicht. Nur 4% haben die Auffassung, dass der Manager über 50 Jahre alt sein sollte. Als wichtigste Vorteile von Interimsmanagement werden die schnelle Verfügbarkeit des Managers und seine Flexibilität genannt.
Unternehmen, die bereits einen oder mehrere Interimsmanager in ihrem Unternehmen beschäftigt haben sind mit der Arbeit des/der Manager/s meist überaus zufrieden. Kein Unternehmen war mit dem Interimsmanager wirklich unzufrieden. Die Manager wurden auf allen Führungsebenen eingesetzt und blieben im Schnitt sechs bis zwölf Monate im Unternehmen.
„Mit diesen Ergebnissen fühlt sich die Management Angels GmbH in ihren bisherigen Tätigkeiten voll bestätigt. Wir gehen davon aus, dass sich der Markt für Interimsmanagement auch weiterhin sehr dynamisch entwickelt und im Jahr 2002 viele Unternehmen dieses Tool als eine strategische Option wählen. Der Vorteil besteht eindeutig darin, sich nicht langfristig an hochqualifiziertes Managementpersonal zu binden“, so Pech abschließend.
Kontakt
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