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07.05.2009

Management Angels GmbH

Interim Manager bewerten die Relevanz von „sozialem Reichtum“ für das Unternehmen der Zukunft

Hamburg, 07. Mai 2009. Eine Woche im Vorfeld des 14. Deutschen Trendtages haben der Hamburger Interim Management Provider Management Angels GmbH und das renommierte Trendforschungsinstitut Trendbüro eine Studie zu den wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren von „sozialem Reichtum“ vorgelegt. Befragt wurden knapp 200 Interim Manager in einer Online-Erhebung. Gestützt wurde die Erhebung durch qualitative Einzelinterviews mit Interim Managern und Referenten des Trendtags.

In Deutschland sind etwa 12.000 Manager als freiberufliche Interim Manager am Markt tätig. Das Profil eines Interim Managers zeichnet sich durch einschlägige Projekterfahrung in Selbständigkeit und vieljährige Führungsverantwortung in diversen Unternehmen aus. Interim Manager übernehmen operativ Ergebnisverantwortung und werden für Schlüsselpositionen auf Top-Management-Level eingesetzt.

Was ist sozialer Reichtum?
Die ungehobenen Ressourcen von morgen sind nicht Rohstoffe, sondern menschliche Beziehungen. Nicht Bohrtürme oder Schaufellader, sondern Unternehmenskultur und digitale Netzwerke begründen einen neuen sozialen Reichtum. Dazu Prof. Wippermann, Gründer Trendbüro: „Wir beobachten eine gesellschaftliche Entwicklung von Besitz und Hierarchie zu Zugang und Beziehungen. Teilhabe bedeutet immer auch einen sozialen Wert.“


Die Ergebnisse der Studie:
1.) Unternehmen öffnen sich nach „außen.“ In einer globalisierten Netzwerkökonomie hängt der eigene Erfolg direkt vom Erfolg des Umfeldes ab. Mit der Öffnung nah außen können externe Stakeholder am Unternehmenserfolg partizipieren. So halten über 90% der Manager die Bedeutung von Netzwerken für eine erfolgreiche Projekttätigkeit für wichtig/sehr wichtig. Dahingegen schätzen 75% die heutige Professionalität der Unternehmen, sich effizient mit externen Netzwerken zu verknüpfen, als gering ein. 

2.) Mit der Etablierung von Projektstrukturen wird außerdem eine Öffnung nach „innen“ vollzogen. Um das Potenzial moderner Informations- und Kommunikationstechnologien voll auszuschöpfen, muss sozialer Reichtum professionell organisiert werden. Nur so können Know-How-Träger selbstbestimmt miteinander kooperieren. Ein ganzheitliches Verständnis von Unternehmensprozessen ist für über 95% der Führungskräfte ein elementarer Bestandteil ihrer Arbeit.
 
3.) Wer teilt, gewinnt. Die Öffnung zu Kooperationspartnern und die Transparenz von Prozessen und Informationen bieten Synergie-effekte. Sie tragen dazu bei, unternehmerische Ziele gemeinsam besser zu erreichen und darüber hinaus sozialen Reichtum zu generieren. So gehen fast 95% der befragten Manager davon aus, dass die Zahl von Unternehmenskooperationen in Zukunft zunehmen wird. 

Sozialer Reichtum basiert auf der Einbindung in tragfähige Netzwerke und schafft die Grundlage für Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Thorsten Becker, Gründer der Management Angels, definierte das „krisenresistente Unternehmen“ als „eine effiziente Projektorganisation. Es beherrscht die hohe Kunst, die besten Köpfe zum richtigen Zeitpunkt verfügbar zu halten.“

Die vollständige Studie mit den Umfrage-Ergebnissen und weiteren Zitaten ist online einsehbar unter: http://www.managementangels.com/dienstleistung/trend-studie.html

Kontakt

Herr Erdwig Holste- Senior Consultant - Tel. +49 (69) 13 38 58 - 33

   

Zentrale Hamburg

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