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		<title>Management Angels: Latest Blog Posts</title>
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		<description>Latest Blog Posts from Management Angels</description>
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			<title>Management Angels: Latest Blog Posts</title>
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			<description>Latest Blog Posts from Management Angels</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 Apr 2009 11:50:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wo es euch gefällt</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/arbeit-wird-weiblich-kopie-1.html</link>
			<description>Arbeit ist überall - eine Reportage von Winfried Kretschmer.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Wo es euch gefällt. Arbeit ist überall - eine Reportage von Winfried Kretschmer.<br />Folge 9 der changeX-Serie über die neue Arbeitswelt.<br />&nbsp; <br /></span><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-04/Bild_gesamtes_Team.jpg" width="160" height="106" alt="" />changeX ist das führende Online-Medium für Entscheider und Multiplikatoren, die den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft konstruktiv begleiten und mitgestalten wollen. changeX versucht hierfür aktuelle Hintergründe und Zusammenhänge zur Verfügung zu stellen.<br />&nbsp; <br />Arbeiten kann man überall. Und immer mehr Menschen tun das auch. Für sie hat sich Arbeit von festen Arbeitsorten gelöst, weil sie an jedem Ort getan werden kann. Für die flexiblen Arbeiter von heute gilt: Arbeit ist, wo mein Notebook ist. Arbeit ist, wo es WLAN gibt. Arbeit ist, wo ich bin. Man arbeitet an Orten, an denen sich arbeiten lässt. Und die erst dadurch, dass man dort arbeitet, zu Arbeitsorten werden: der Esszimmertisch, ein Café, ein Business Center, eine Wiese im Park oder der Strand von Ko Samui.<br />&nbsp; <br />Es ist voll und laut. Ein Stimmengewirr aus zahlreichen Unterhaltungen. Musik dringt aus den Lautsprechern, zuweilen übertönt vom Fauchen der Espressomaschine. Das Barer 80 ist voll an diesem Freitagnachmittag. Vor allem junge Leute drängen sich an den eng gestellten Tischen, angezogen von Latte macchiato, Gesprächen und kostenlosem WLAN. Oder einem Arbeitsort abseits des Gewohnten. <br />&nbsp; <br />Ein Mann im legeren grauen Anzug korrigiert in einem Manuskript, ein Glas Wein neben sich. Draußen rattert eine Straßenbahn vorbei. An einem Platz am Fenster sitzt Dorin Popa, das PowerBook vor sich auf dem Tisch, daneben eine leere Cappuccinotasse. Er schaut auf, klappt den Bildschirm zu. Schmales Gesicht, randlose Brille, T-Shirt, Dreitagebart. Um den Hals geknotet trägt er ein verwaschenes Halstuch. Typ ewiger Student, hatte eine Münchner Lokalzeitung geschrieben, und irgendwie ist das richtig beobachtet, vordergründig zumindest. <br /><br />Genau besehen ist das ein Klischee aus wohlgeordneten Zeiten, als die Festanstellung das Normalmaß einer jeden Erwerbsbiografie war. Heute indes ist es mit dem Ewigen eher schwierig, und eben dafür ist Dorin Popa, der 100-Tage-Buchhändler, ein Beispiel. &quot;Da drüben ist der Laden&quot;, sagt Popa und weist hinüber auf die andere Straßenseite, wo ein Ladeneingang und zwei leere Schaufenster zu sehen sind. <br />&nbsp; <br />Genauso wie im letzten September, als Popa den leer stehenden Laden sah und ihm die Idee durch den Kopf schoss, dort drüben etwas ganz anderes zu machen. &quot;Etwas mit Kundenkontakt, um wieder mehr mit Menschen zu tun zu haben.&quot; Fünf Jahre hatte Popa als freier Redakteur bei einer Frauenzeitschrift gearbeitet. Bis dann plötzlich Schluss war, im April letzten Jahres war das, und Popa das Zentrum seiner Freiberuflerexistenz in seine Wohnung in der Barer Straße verlagerte. <br />&nbsp; <br />Als dann das Café eröffnete, war das für ihn eine willkommene Gelegenheit, aus seinem &quot;Elfenbeinturm auszubrechen&quot;, das Homeoffice hinter sich zu lassen und für ein, zwei Stunden unter Menschen zu arbeiten, so wie damals in der Redaktion. Und als er dann den leeren Laden sah, passte auf einmal alles zusammen: Er in seiner ungeliebten Elfenbein-Existenz, die eher schemenhafte Idee im Kopf, vielleicht einmal so etwas wie &quot;einen Guerilla- oder Pop-up-Store&quot; zu eröffnen, sein Bruder, der Buchhändler in Frankfurt, der auf 110 Paletten antiquarischer Bücher saß, und nun der leere Laden gegenüber - das war das Sprungbrett in eine neue Erwerbsexistenz auf Zeit. <br />&nbsp; <br />Als dann die Besitzer ihr Okay gaben, ging es ganz schnell. An einem Freitag Ende September unterzeichnete Popa den Vertrag, am Samstag war der Bruder mit der ersten Lkw-Ladung Bücher unterwegs, und am Montag eröffnete der Buchladen mit einer Menge unausgepackter Bücherkisten und einer allenfalls provisorischen Ausstattung. &quot;100 Tage Bücher&quot; stand in großen Lettern im Schaufenster, zusammengesetzt aus Einzelblättern, die Popa am Computer ausgedruckt hatte - Beginn eines Countdowns, der mit der Ziffer 1 enden sollte. <br />&nbsp; <br />Als Beleuchtung diente eine Lichterkette mit hellen Glühbirnen, Internet kam via WLAN vom Café gegenüber, und die Bücher wurden zu einem guten Teil aus den Transportkisten heraus verkauft. Und Dorin Popas Erwerbsleben vollzog bereits die zweite Kehrtwendung in ein paar Monaten - von heute auf morgen shiftete es von Freiberufler auf Kaufmann. Und Popa wurde über Nacht zu einer kleinen Berühmtheit in seinem Viertel: Aus dem unbekannten Nachbarn, von dem man nicht so recht wusste, was er eigentlich machte, wurde Dorin Popa, der Buchhändler. </p>
<p class="bodytext">&nbsp; <br /><a href="http://changex.de/d_a02920_ma.html" target="_blank" >Lesen Sie den vollständigen Artikel kostenlos bei ChangeX...</a><br />&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Siebtes Forum Interim Management</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/siebtes-forum-interim-management.html</link>
			<description>Am 02. April findet im Münchner Künstlerhaus das 7. Regional-FIM des AIMP statt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Interim Management 2009 – Chance oder Krise?<br /><br /></h3>
<p class="bodytext"> <img style="float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-03/AIMP.jpg" width="160" height="106" alt="" />[<a href="ueber-uns/team.html#c36" >Erdwig Holste</a>] Am 02. April findet im Münchner Künstlerhaus das <a href="http://www.aimp.de/aimp-interim-management.asp?site=15&amp;lang=" target="_blank" >7. Regional-FIM des AIMP</a> statt. <br />&nbsp; <br />Thema wird u.a. die AIMP Providerumfrage 2009 sein. Einen Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen finden Sie auf den <a href="http://www.aimp.de/aimp-interim-management.asp?site=15&amp;lang=" target="_blank" >Seiten des AIMP</a>. <br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Management Angels Forum</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/management-angels-forum.html</link>
			<description>Am 19. Februar 2009 luden die Management Angels zum ersten Forum in diesem Jahr. Das Thema: Interim...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Interim Management im Einkauf <br /><br /></h2>
<p class="bodytext"><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-03/Ticket_final.jpg" width="168" height="106" alt="" />[<a href="ueber-uns/team.html#c993" >Jennifer Kern</a>] Am 19. Februar 2009 luden die Management Angels zum ersten Forum in diesem Jahr. Das Thema: Interim Management im Einkauf -&nbsp; „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sorgte für eine rege Teilnahme, etwa 30 Interim Manager fanden sich im 16. Stock des Hamburger Atlantic Hauses ein.</p>
<p class="bodytext"><br />Nach der Begrüßung der Gäste durch Daniel Müller, Senior Consultant, übergab dieser „das Ruder“&nbsp; an den Referenten, Kay Bindel. Bindel schloss im Jahr 2008 ein klassisches Interim Mandat für die Management Angels ab und ist bereits seit 2006 erfolgreich in Selbständigkeit tätig.<br /><br />Kay Bindel hielt einen interessanten, kurzweiligen Vortrag und berichtete über seine Erfahrungen als Interim Manager im Bereich Einkauf. Neben Themen wie Wettbewerbssicherung, Lieferantenmanagement und „den wichtigsten Regeln“, die beim Einkauf zu berücksichtigen sind, wurde insbesondere das Thema: „Gewinnoptimierung beginnt beim Einkauf“, kontrovers diskutiert.<br /><br />Nachdem sich Bindel den zahlreichen Fragen der Gäste gestellt hatte und Erfahrungsberichte aus dem Publikum in großer Runde diskutiert worden waren, begann der offene Teil des Abends. Gäste, Referenten und Management Angels Vertreter sammelten sich in kleinen Grüppchen bei Wein und Finger-Food, ließen den Blick über den Hamburger Hafen schweifen und den Abend ausklingen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Daily Business</category>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„The Only Thing Permanent is Change“</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/deutschland-hat-im-vergleich-zu-seinen-europaeischen-nachbarn-stark-aufgeholt-kopie-1-1.html</link>
			<description>Ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass nach jeder Krise ein Aufschwung folgt, der den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Interview mit Hans-Gustav Koch<br /><br /></h3>
<p class="bodytext"><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-02/H-G_Koch.jpg" width="106" height="138" alt="" />Hans-Gustav Koch ist seit 2008 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbandes (DRV) und war zuvor als Geschäftsführer und Partner einer Unternehmensberatung tätig. <br />&nbsp; <br />In Festanstellungspositionen verantworte er unter anderem die Leitung der strategischen Konzernentwicklung der TUI, war Geschäftsführer der Lufthansa Systems und Vorstand Marketing und Vertrieb im Bereich Personenverkehr der Deutschen Bahn AG. Zudem übernahm er in der Vergangenheit diverse Aufsichtsratsmandate.&nbsp; <br />&nbsp; <br />Der Kontakt zu den Management Angels besteht seit 2004.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; &nbsp; <br /><b>Erdwig Holste:</b> <i>Sehr geehrter Herr Koch, ich muss Ihnen vorab eine persönliche Frage stellen. Sie waren im Aufsichtsrat von Sixt und haben Führungsaufgaben bei der Deutschen Bahn sowie der Lufthansa wahrgenommen. Was ist eigentlich Ihr derzeit meistgenutztes Fortbewegungsmittel?</i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"></span><br /><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Hans-Gustav Koch:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Da habe ich keine Präferenzen. Ich nutze immer das Verkehrsmittel, das mich am schnellsten an mein Ziel bringt. Insgesamt bin ich da wohl sehr gerecht und nutze Auto, Bahn und Flugzeug gleichermaßen, zumal die drei großen Verkehrsträger mittlerweile untereinander auch ganz gut vernetzt sind.<br />&nbsp; <br /></span><b>Erdwig Holste:</b> <i>Anfang der 1990er Jahre haben Sie das Frequent-Flyer-Programm Miles &amp; More eingeführt. Mitte der 1990er ging es um die Einführung von Chip-Karten-Systemen, E-Ticketing, Check-in-by-Phone, Online-Medien – eine Verschränkung von Marketing, Vertrieb, Technologie. Was sind für Sie die bemerkenswertesten und erfolgreichsten Service-Innovationen der letzten Jahre?</i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />Hans-Gustav Koch:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Miles &amp; More war natürlich Anfang der 90er Jahre ein Riesenschritt in Richtung Kundenbindung. Das Programm hat ja inzwischen – nicht nur in der Airline-Industrie – viele Nachahmer gefunden. Sicherlich ein Indiz dafür, was derartige Programme in Sachen Kundenbindung leisten können. Allerdings müssen die Regeln, nach denen gesammelt wird, transparent und einfach sein und es muss attraktive Prämien als „Belohnung“ für die Treue geben. Sonst wirkt es nicht.<br /></span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">E-Ticketing ist für mich eine weitere große Service Innovation. Kein Mensch will sich lange am Flughafen aufhalten. Im Gegenteil: Jeder möchte möglichst ohne Umwege in seinen „Flieger“ (oder auch in seinen Zug) kommen und das geht mit einem elektronischen Ticket einfach besser und schneller.<br />&nbsp;<br /></span><b>Erdwig Holste:</b> <i>Wieviel Service kann sich ein Unternehmen leisten?</i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />Hans-Gustav Koch:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Natürlich erwartet jeder Kunde ein Maximum an Service von seinem Dienstleister. Allerdings kann es sich umgekehrt kaum ein Unternehmen leisten, dieses Maximum zu liefern. Deshalb gilt für mich hier eine sehr einfache Grundregel: Die Rolle eines Unternehmens ist es nicht, alle seine Kunden glücklich zu machen. Jeder Dienstleister sollte dies nur in dem Maße tun, in dem die Kunden bereit sind, auch dafür zu bezahlen. Und um dies heraus zu finden, ist die systematische Gewinnung und Auswertung von Kundendaten unerlässlich.<br />&nbsp; <br /></span><b>Erdwig Holste:</b> <i>Im Fokus der vorliegenden „news&amp;views“-Ausgabe steht der bunte Markt der „Aviation Industries.“ Eine Vielzahl von Airlines kämpft mit schillernden Marken um Marktanteile und Marktpositionierungen. Wie wird sich aus Ihrer Sicht der deutsche Luftverkehrsmarkt in den nächsten Jahren entwickeln?</i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />Hans-Gustav Koch</span></b><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass nach jeder Krise ein Aufschwung folgt, der den Nachfrage-Rückgang deutlich überkompensieren wird. Daran glaube ich auch dieses Mal. Dennoch, es werden Airlines vom Markt verschwinden, aber es werden später neue auftauchen, die mit alternativen Geschäftsmodellen in der Nische wieder gute Geschäfte machen werden. Was die etablierten Airlines angeht, erleben wir derzeit eine Konsolidierungs- und Übernamewelle, mit der sich die großen Player nicht nur in ihren engen Landesgrenzen, sondern insbesondere europa- oder gar weltweit in Position bringen. Airline Allianzen wie OneWorld oder Star, die ja bisher ohne finanzielle Verpflechtungen auskamen, reichen augenscheinlich nicht mehr aus, die notwendigen und vor allem die möglichen Synergien zu heben und sich fit zu machen für den globalen, weltweiten Wettbewerb. Airlines operieren weltweit und es ist sicherlich gut zu wissen, dass am anderen Ende der Flugstrecke nicht jemand sitzt, mit dem ich argumentieren und verhandeln muss, sondern jemand, der mir schlicht und einfach gehört.</span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br /><br />In Deutschland selbst wird der Flugverkehr auf den ultrakurzen Strecken wohl zurückgehen, zumindest wäre dies ökologisch und ökonomisch sinnvoll und wünschenswert. Mit dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitnetzes ist die Deutsche Bahn hier mittlerweile sehr gut aufgestellt und in der Lage, voll und ganz in die Bresche zu springen.<br />&nbsp;&nbsp; <br /></span><b>Erdwig Holste:</b> <i>Ihr Verband vertritt über 5.000 Reiseveranstalter und Reisebüros in Deutschland. Vor welchen Herausforderungen steht die deutsche Tourismusindustrie?&nbsp;&nbsp; </i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />Hans-Gustav Koch</span></b><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> Seit Barack Obama wissen wir es mittlerweile alle: „the only thing that’s permanent is chance“ Das gilt natürlich auch für unsere Branche, darauf müssen wir uns jeden Tag aufs Neue einstellen. Reisen ist und bleibt zwar des Deutschen liebstes Kind, aber insgesamt sind unsere Kunden anspruchsvoller geworden, wollen zu recht mit neuen Produkten, mit neuen Zielen – und das möglichst zu den Preisen vom letzten Jahr - gewonnen werden. Wir müssen also auch hier noch genauer auf unsere Kunden hören und den Service und die Leistungen anbieten, für die sie auch zu zahlen bereit sind. Unsere touristischen Zielgebiete werden wir – mehr als in der Vergangenheit - unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Nicht weil wir das müssen, sondern weil wir das wollen: Umwelt- und Klimaschutz sind wichtige Grundpfeiler unserer Branche.<br />&nbsp; <br /></span><b>Erdwig Holste:</b> <i>Als eines der marktführenden Unternehmen für Interim Management in Deutschland begleiten wir Change- und Innovationsprozesse durch die Vermittlung von Managern auf Zeit. Wir beobachten, dass unsere Kunden immer anspruchsvoller werden und sich der Markt zunehmend professionalisiert. Wann sollte aus Ihrer Sicht ein Unternehmen die Einbindung einer externen Führungskraft ins operative Projektgeschäft in Erwägung ziehen?&nbsp; </i><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br />Hans-Gustav Koch</span></b><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">:</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ich bin auf diesem Gebiet sicherlich kein Fachmann, kann hier nur Vermutungen anstellen und mich damit auf sehr dünnes Eis begeben. Deshalb nur soviel Spekulation: Deutschland hat einen sehr starken Branchen-, einen sehr starken Unternehmensfokus. Nur wer z.B. in der Automobilindustrie im Unternehmen XY aufgewachsen ist, kann auch dessen Probleme lösen. Wir neigen dazu, nur dem Propheten aus dem eigenen Land zu trauen, vergessen dabei aber allzu leicht, dass dabei die Gefahr besteht, den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Manchmal ist Hilfe von außen einfach besser, das gilt sicherlich auch für den Interimsmanager und es ist nicht zuletzt Ihre Aufgabe, dies in die deutsche Wirtschaft zu tragen. Nur dann werden Sie weiter erfolgreich sein.<br />&nbsp; <br /></span><b><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Erdwig Holste:</span></b><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> <i>Ich bedanke mich für das Gespräch.</i></span><br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			<category>W&amp;W - Wirtschaft und Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arbeit wird weiblich</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/arbeit-wird-weiblich.html</link>
			<description>Die Feminisierung der Arbeit revolutioniert die Erwerbsgesellschaft - ein Essay von Gundula...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Die Feminisierung der Arbeit revolutioniert die Erwerbsgesellschaft - ein Essay von Gundula Englisch.<br />Folge 8 der changeX-Serie über die neue Arbeitswelt.<br />&nbsp; <br /></span><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-02/NLMA_2009-02_Bild_E_fin.jpg" width="168" height="106" alt="" />Arbeiten? Nur wenn es der Mann erlaubt! Bis in die 70er-Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts war das die Arbeitswirklichkeit der Frauen. Eine Frau, die jenseits von Kindern, Küche und Abwasch eine Arbeit ausüben wollte, musste ihren Mann um Erlaubnis bitten, und der konnte den Job jederzeit wieder kündigen. Vorbei. Seither finden Frauen zunehmend Arbeit und Bestätigung auf dem Erwerbssektor - und verändern diesen nicht weniger radikal als die technologische Entwicklung. Denn Frauen wollen anders arbeiten. Nach ihrer eigenen Fasson.<br />&nbsp; <br />Der Wandel geht zu Fuß. Er nimmt sich Zeit für sein Vorankommen - oft viel mehr Zeit, als erhofft oder befürchtet. Mal geht es schleppend voran, ein andermal sprunghaft, und jedem großen Schritt nach vorn folgt eine Etappe der Verzögerung. Das Neue will gründlich verdaut sein, damit es den Wandel nähren kann - ein langsamer, unsichtbarer Stoffwechselprozess, in dem wiederum Veränderungen reifen, die nach Aneignung verlangen. Und irgendwann ist nichts mehr, wie es war.<br />&nbsp; <br />Im Jahr 1955 proklamierte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss in einer Rede, dass &quot;die größte Revolution im 20. Jahrhundert die veränderte Rolle der Frau ist&quot;. Von radikalen Umbrüchen in Sachen Geschlechterhierarchie war zu diesem Zeitpunkt allerdings wenig zu spüren. Zwar hatten sich die Verfassungsgeber der Nation einige Jahre zuvor nach hitzigen Debatten darauf geeinigt, dass Männer und Frauen laut Grundgesetz gleichberechtigt sind. <br />&nbsp; <br />Doch in der Arbeitswelt galt dieses Recht noch lange nicht. Wer damals als verheiratete Frau einen Job annehmen wollte, konnte dies nicht ohne die Erlaubnis des Ehegatten tun. Der durfte überdies bestimmen, was mit dem Verdienst seiner Frau geschieht, und kündigen konnte er ihr Arbeitsverhältnis jederzeit auch. Als diese Verordnung 1958 aufgehoben wurde, gestand der Gesetzgeber Frauen zwar die eigenmächtige Verfügung über ihre Arbeitskraft zu, aber nur, wenn &quot;dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist&quot;. Erst 1977 wurde dieser Passus endgültig gekippt, und heute wirkt das patriarchalische Modell der Nachkriegs-Arbeitsgesellschaft allenfalls noch wie ein schlechter Altherrenwitz. Die Revolution hat stattgefunden, aber nicht als historischer Paukenschlag, sondern als schleichende, nahezu lautlose Entgrenzung der Geschlechterrollen, der Lebensentwürfe und der Arbeitswelt schlechthin.<br />&nbsp; <br />Dass Frauen inzwischen eine Schlüsselrolle im Wandel der Erwerbsgesellschaft innehaben, liegt allerdings vielerorts noch unter der Wahrnehmungsschwelle, wohl auch deshalb, weil es den eingeübten Denkschablonen schlicht widerspricht. Zwar registrieren Arbeitsmarktstatistiker seit Jahren eine steigende weibliche &quot;Erwerbsneigung&quot;. Doch allein dieser kraftlose Begriff spricht Bände - spiegelt er doch immer noch das Bild der bescheiden dazuverdienenden Hausfrau wider. <br />&nbsp; <br />Tatsache ist jedoch, dass sich die &quot;erwerbsgeneigte&quot; Frauenriege zu einer tatkräftigen und eigensinnigen Massenbewegung formiert hat. Längst ist der weibliche Teil der Erwerbsbevölkerung aus dem &quot;stillen Reserveheer des Arbeitsmarkts&quot; desertiert und hat seine Geländegewinne selbst in die Hand genommen. Im vergangenen Jahr zählte die Statistik hierzulande 16,6 Millionen berufstätige Frauen gegenüber 20,1 Millionen Erwerbsmännern, was im Klartext heißt, dass die Wirtschaft ohne die weibliche Arbeitskraft zum Erliegen kommen würde. Dazu kommt, dass sich die männliche Erwerbsbeteiligung seit geraumer Zeit gegenläufig zur Dynamik der weiblichen entwickelt. Waren in Deutschland 1961 noch 93,5 Prozent der Männer berufstätig, aber nur 44,4 Prozent der Frauen, so arbeiten heute nur noch 72,8 Prozent der männlichen Bevölkerung - aber 62,2 Prozent der weiblichen. <br />&nbsp; <br />&quot;Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit sind wiederum in fast allen frühindustrialisierten Ländern ein sinkendes Arbeitsvolumen bei steigender Erwerbsbeteiligung&quot;, hatte schon die Zukunftskommission der Freistaaten Bayern und Sachsen konstatiert. Und an anderer Stelle präzisiert: &quot;Ohne dass die Erwerbsbeteiligung von Männern entsprechend zurückgeht, suchen Frauen zunehmend Beschäftigung.&quot; </p>
<p class="bodytext"><a href="http://changex.de/d_a02857_ma.html" target="_blank" ><br /></a><a href="http://changex.de/d_a02857_ma.html" target="_blank" >Lesen Sie weiter bei ChangeX...<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp;<br /></a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Europa ist der Private Jet Travel Markt noch unterentwickelt</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/deutschland-hat-im-vergleich-zu-seinen-europaeischen-nachbarn-stark-aufgeholt-kopie-1.html</link>
			<description>Die Branche wird weiter wachsen. Noch schneller als der übrige Flugverkehr allerdings wird der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Interview mit Siegfried Römer<br />&nbsp; </h3>
<p class="abstract"><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="fileadmin/user_upload/Bilder/Newsletter-Bilder/NLMA_2009-02/NLMA_2009-02_Bild_B_fin.jpg" width="168" height="106" alt="" /><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Siegfried Römer, Sales Director von <a href="http://www.flyjetbird.com/" target="_blank" >JetBird</a></span> im GEspräch mit Management Angels<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Was sind die wichtigsten Argumente, wenn in Chefetagen über die Buchung eines Fluges mit dem Business Jet nachgedacht wird?<br />&nbsp; &nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Siegfried Römer:</span> Das wichtigste Argument ist die Zeiteinsparung. Wussten Sie, dass die Passagiere eines Linienfluges nur 29 Prozent der Reisezeit in der Luft verbringen? 53 Prozent ihrer wertvollen Zeit verlieren die Fluggäste mit Warten und 18 Prozent mit dem Transit zum und vom Flughafen. Noch denken viele Firmen, der Preisunterschied zwischen Line und Business Jet mache den Zeitverlust wett. <br /> Bei JetBird allerdings wird zum Beispiel die Flugstunde mit durchschnittlich nur 3.300€ angeboten. Wenn dann noch vier hochbezahlte auf Effizienz ausgerichtet Manager an Bord sind, dann relativiert sich der Preis unter Opportunitätskosten doch sehr schnell, zu Gunsten der privaten und flexiblen Lösung.<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Wie beurteilen Sie die derzeitige Akzeptanz von Reisen mit Business Jets auf Konzernebene und im Mittelstand?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Siegfried Römer:</span>&nbsp;Ganz klar: In Europa ist der Private Jet Travel Markt noch unterentwickelt, im Gegensatz zu den USA. Vielleicht halten viele Entscheider das Fliegen im Privatjet noch für unnötigen Luxus. Mit den Preisen von JetBird allerdings, die bis zu 50 Prozent unter denen anderer Anbieter liegen, wird sich das ändern.<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span>&nbsp;Mit welchen kurz- und mittelfristigen Entwicklungen rechnen Sie in der deutschen Luftfahrtbranche?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Siegfried Römer:</span>&nbsp;Die Branche wird weiter wachsen. Noch schneller als der übrige Flugverkehr allerdings wird der Private Travel Markt zulegen.<br />Zumal 17 Prozent aller Unternehmen in Deutschland, die bisher eine eigene Jet-Flotte unterhalten, sich von ihren Maschinen trennen wollen. Deren Manager müssen ja auch in Zukunft reisen, die Zeit der Menschen hat sich ja nicht vermehrt und die Anforderungen an die Effizienz sind mindestens gleich geblieben.&nbsp; Was sich ändert sind die Lösungsansätze. Warum einen eigenen Jet für viel Geld selbst unterhalten oder hohe finanzielle Eintrittsbarrieren überwinden, wenn es doch einfach und viel kostengünstiger geht. Wir prognostizieren, dass sich viele der neuen smarten Lösung anschließen werden und auf JetBird umsteigen.<br />&nbsp;&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Herr Römer Bloemer, wir bedanken uns für das Gespräch. <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			<category>W&amp;W - Wirtschaft und Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entrepreneurship ahoy</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/entrepreneurship-ahoy-1.html</link>
			<description>Im Berliner Labor für Entrepreneurship wächst eine offene Kultur des Unternehmerischen – eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-weight: bold;">Im Berliner Labor für Entrepreneurship wächst eine offene Kultur des Unternehmerischen – eine Reportage von Anja Dilk.</span><br /><span style="font-weight: bold;">Folge 7 der changeX-Serie über die neue Arbeitswelt.</span><br /><br /><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_business.jpg.jpg" width="168" height="106" alt="" />Kein Bunsenbrenner, keine Reagenzgläser. In diesem Labor brodelt keine Chemie. Hier entstehen innovative Geschäftskonzepte und neue Unternehmenswelten. Vor 20 Jahren hat Günter Faltin die Teekampagne gegründet. Heute leitet der Berliner Professor das Labor für Entrepreneurship. Das Ziel: Er will eine offene Kultur des Unternehmerischen etablieren. Will weg vom überkommenen Klischee des klassischen Unternehmertums. Will Menschen auf dem Weg in eine andere Arbeitswelt voranbringen, sie damit vertraut machen, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Denn die Arbeitswelt der Zukunft gehört den Entrepreneuren.</p>
<p class="bodytext">Hier kommt nicht jeder rein. Voranmeldung ist Pflicht. Stattlich streckt sich der weiße Altbau in den Berliner Frühabendhimmel. Der Abendwind streift durch die Äste der Bäume an der Niedstraße. Ein schmiedeeisernes Tor, einige Schritte bis zum Eingang, roter Sisal führt über die weißen Marmorstufen bis zur Flügeltür. Am Türstock drei Pfeile auf hellem Grund: &quot;Labor für Entrepreneurship&quot;.<br />Psst, gleich geht's los. &quot;Noch eine Minute&quot;, ruft die Frau am Koordinationspult. Husten, Räuspern, noch schnell ein Schluck Wasser. Die Zuschauer lehnen sich zurück. &quot;Go&quot;. Günter Faltin drückt das Kreuz durch und lächelt in die Webcam. &quot;Herzlich willkommen beim Labor für Entrepreneurship. Heute stellen wir drei Gründungsprojekte vor: Podcast.de, die Musikphilosophen und Schaltzeit.&quot; </p>
<p class="bodytext">Fabio Bacigalupo ist zuerst dran. Der lang gestreckte Mittzwanziger räuspert sich. Die Scheinwerfer treiben ihm den Schweiß auf die Stirn. Hinter ihm poppt eine orange-graue Oberfläche auf. Community, Produzieren, Informieren, Software. Das sind die Kerngeschäfte von Bacigalupos Firma Podcast.de. Claim: &quot;Jeder kann sein eigener Sender werden.&quot; &quot;Aha&quot;, sagt Günter Faltin, &quot;wenn wir also eine Entrepreneurshipsendung machen wollen, basteln Sie uns die mit Ihrer Technik?&quot; Bacigalupo schüttelt den Kopf. &quot;Nein, zwar finden Sie auf unserer Seite Tipps für die Produktion, aber herstellen müssen Sie sie selbst. Wir sind vor allem ein Forum, ein Dienst, um seine selbst produzierten Radio- und Fernsehsendungen zielgerichtet unter die Leute bringen zu können.&quot;</p>
<p class="bodytext">Donnerstagabend, 18 Uhr. Im Gründungslabor von Günter Faltin, Professor für Wirtschaftspädagogik und Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin (FU), drängen sich die Besucher. Weingläser stehen in langen Reihen auf hölzernen Übersee-Teekisten. Sonnenblumen leuchten auf einem Korbtisch. Die Regale mit Darjeelingtee aus Faltins Teekampagne reichen bis zum Stuck. Wie immer seit Gründung des Labors in den 90er-Jahren haben sich auch heute ausgewählte Gäste versammelt. Menschen, die bereits an eigenen Gründungsideen basteln. Wie der junge Mann mit dem zeitgenössischen Spitzbart, der an einer, wie er sagt, &quot;technischen Weltinnovation&quot; arbeitet, aber mehr noch nicht verraten will. Menschen, die Gründergeist schnuppern wollen, um ihrer Arbeitsbiografie eine neue Richtung zu geben. </p>
<p class="bodytext">Wie der Mittfünfziger, der nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit auf eigenen Füßen stehen möchte. Menschen, die jene puschen wollen, die sich hier auf den Weg in eine andere Arbeitswelt begeben. Wie die Dame von der Gründungsförderung der FU. Die sich heute ein Bild von innovativen Geschäftskonzepten und neuen Unternehmenswelten machen will.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /><a href="http://changex.de/d_a02822_ma.html" target="_blank" >Lesen Sie weiter bei ChangeX...</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 11:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Deutschland hat im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn stark aufgeholt“</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/deutschland-hat-im-vergleich-zu-seinen-europaeischen-nachbarn-stark-aufgeholt.html</link>
			<description>Interim Management wird heute von Unternehmen stärker genutzt und ist durch die Medien viel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Interview mit Dr. Vera Bloemer</h3>
<p class="bodytext"><a href="typo3/show_item.php?table=%2Fkunden%2F93212_20099%2Fcms_ma%2Ftypo3%2Ffileadmin%2Fuser_upload%2FBilder%2FNewsletter-Bilder%2FNLMA_2008_12%2Fverabloemer.jpg#" onclick="window.close();"><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="typo3temp/pics/d4a5eb539e.jpg" width="106" height="138" alt="" /></a>Dr. Vera Bloemer hat zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im Consulting, Coaching und Interim Management auf Basis einer soliden wissenschaftlichen Ausbildung. Sie ist diplomierte und promovierte Volkswirtin (Universität Heidelberg), MBA-Absolventin (City University Washington, Frankfurt) sowie Systemischer Coach (European Business School, Östrich-Winkel). Ihre Berufserfahrung erwarb sie u.a. bei McKinsey &amp; Company, der Treuhandanstalt und der Deutschen Bank AG. <br />&nbsp; <br />Frau Dr. Bloemer gehört seit über 6 Jahren zum Netzwerk der Management Angels. Weitere Informationen unter <a href="http://www.vera-bloemer.de/" target="_blank" >www.vera-bloemer.de</a>. Derzeit ist sie als Managing Director für ein Unternehmen im Finanzbereich in Malta tätig.<br /><br />Eine Management Angels Rezension Ihres letzten Buches zum Thema Interim  Management finden Sie in dem vorliegenden Newsletter. </p>
<p class="abstract"><br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Frau Bloemer, Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den Entwicklungen im Interim Management, haben eine Reihe von Büchern und Fachartikeln veröffentlicht. Was fasziniert Sie an modernen Erwerbsbiografien?<br />&nbsp; &nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Mich begeistert die Vielfältigkeit der Lebensläufe und die interessanten Persönlichkeiten, die man findet. Was vor Jahren noch schwer vorstellbar wird heute gefragt: Erfahrung in verschiedenen Unternehmen, Funktionen, Branchen, im In- und Ausland; Phasen der Festanstellung, der Selbständigkeit, des Lernens und eines Sabbaticals wechseln einander ab. Mittlerweile werden Patchwork-Lebensläufe&nbsp; von Kandidaten auch bewusst gewählt und ebenso von Unternehmen vermehrt gesucht. Es sind oft unternehmerische selbstverantwortliche Menschen, die aktiv ihre Karriere verfolgen und konstruktiv mit den Herausforderungen im Unternehmen und dem Marktgeschehen umgehen (Projektgeschäft, Umstrukturierungen, kein vorgegebener Berufsweg, Karrierepfad im Unternehmen).<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Wo sehen Sie die größten Unterschiede zwischen Unternehmensberatung und Interim Management? Macht eine trennscharfe Trennung überhaupt Sinn?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Berater sammeln Informationen, führen Analysen durch, erstellen Konzepte. Interim Manager gehen aktiv ins Management, übernehmen Linienverantwortung und sind stark in der Umsetzung, in der Regel wird ihnen Budget- und Personalverantwortung übertragen.<br />Die Trennung ist vom Selbstverständnis, dem Einsatzgebiet und der Fragestellung wichtig: in der Praxis gibt es Übergangsbereiche, Berater, die auch bei die Implementierung des Konzeptes begleiten. Interim Manager sind konzeptionell involviert und werden im Tagesgeschäft oder auch bei der Implementierung eines Projektes auf die Strategie oder das Konzept schauen und es hinterfragen oder ggf. anpassen. Wünschenswert ist eine konstruktive Zusammenarbeit, wenn bei einer Fragestellung sowohl Berater als auch Interim Manager eingesetzt werden. Es gibt jedoch Themenbereiche, wo nur Berater gefragt werden oder nur Interim Manager zum Einsatz kommen.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Viele Kunden schätzen den Aspekt, dass Interim Manager nicht die übergeordnete Philosophie Ihres Beratungshauses vertreten, sondern eigenständig, unabhängig und vor dem Hintergrund Ihrer vielfältigen Erfahrungen in Projekten agieren. Wird dieser Vorteil durch die Vermittlung über einen Provider ein Stück weit relativiert? <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Bei etablierten Providern sehe ich diese Gefahr nicht, denn sie verpflichten sich zu einer hohen Professionalität, zB die Mitglieder im <a href="http://www.aimp.de/" target="_blank" >AIMP</a>. Sie bieten Service beim Zustandekommen des Mandates zwischen Unternehmen und Interim Manager. Weitergehend bieten sie meist eine Prozessunterstützung, aber mischen sich nicht inhaltlich ein. Hier kommt es aber immer auf das Zusammenspiel und die Professionalität aller drei beteiligten Parteien Interim Manager, Provider und Unternehmen an.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Der deutsche Interim Management Markt hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Können Sie die Marktentwicklung der letzten 5 Jahre grob skizzieren und einen internationalen Vergleich vornehmen?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Starkes Wachstum, was die Anzahl der Interim Manager, der Provider, der Projekte und des Marktvolumens angeht. Interim Management wird heute von Unternehmen stärker genutzt und ist durch die Medien viel bekannter geworden. Deutschland hat hier im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn wie UK und Niederlande stark aufgeholt. Bei den Themenbereichen stehen die gleichen Fragen an, wie man Interim Management bei Unternehmen erhöht, wie mehr strategisch ausgerichtete Interim Aufträge generiert werden können etc.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Wodurch sind die USPs der marktführenden Provider bestimmt? <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer: </span>Klares Profil, Verdeutlichung des Wertbeitrags für den Kunden und den Interim Manager in den verschiedenen Projektphasen, offene Kommunikation gegenüber Vertragspartnern aber auch potentiellen Kunden und Interim Managern. Hier haben die Management Angels beispielsweise sich seit ihrem Bestehen klar als kompetenter Partner für die Times Märkte mit einem jungen Team positioniert und einem sehr guten Ruf auf dem Markt gebildet.<br />Faire Behandlung, klare Kommunikation und sauberes Feed-Back gegenüber Interim Managern. Konstruktive Ansprache von Unternehmen, enges Netzwerk und eine ausreichende Zahl interessanter Projektangebote. <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Wie kann/sollte ein Provider, der einen Interim Manager im Einsatz hat, dem Kunden Mehrwert bringen?&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Der Provider wird sich in der Regel flexibel verhalten, je nachdem, um was für ein Projekt es sich handelt wie es&nbsp; Kunde und Interim Manager wünschen bzw. wie es notwendig erscheint. Beim Ersteinsatz von Interim Management im Unternehmen oder dem ersten Interim Projekt wird ein regelmäßiger Kontakt hilfreich sein. Einige Kunden schätzen auch 'Steering Comittees/Leitungsausschussteams' bestehend aus Provider, Auftraggeber andere sehen hier keine Notwendigkeit. Ein guter Draht sowohl zum Entscheider im Unternehmen als auch zum Interim Manager ist wichtig, damit der Provider vermitteln, aber auch bei unterschiedlichen Auffassungen über Projektfokus, Fortschritt etc. eingreifen kann. <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Welche Schwierigkeiten und Chancen sehen Sie bei der Kundenbindung im Interim Management? Erstens aus der Sicht eines Providers für Interim Management, zweitens aus der Sicht eines einzelnen Interim Managers.<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer: </span>Interim Manager arbeiten an einem konkreten Thema und für eine begrenzte Zeit im Unternehmen, ''sie kommen, um sich überflüssig zu machen''. Auf der anderen Seite sehen sie neue Themenbereiche, die sich aus einem Projekt ergeben können und sind an Anschlussaufträgen interessiert. Ebenso möchten Unternehmen gute Leute an sich binden. Somit sollte keine wechselseitige Abhängigkeit, sondern eine Kundenbindung entstehen, wo man gezielt bei Bedarf wieder aufeinander zukommt. Ähnlich verhält es sich mit Providern und Unternehmen. <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Nennen Sie einige besonders effiziente Kundenbindungsmaßnahmen. Welche Bindungsmaßnahmen gibt es generell in der Branche?<br />&nbsp; &nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> An erster Stelle Information über Marktentwicklung, Projekte, Trends etc.. Unternehmen können durch interessante Fallbeispiele und Projektberichte erkennen, wo in ihrem Haus ein Interim Manager eingesetzt werden kann. Oder Erfolgsberichte, was der Einsatz eines Interim Managers an Potentialverbesserung bewirkte, und hier Entscheidungsträger im Unternehmen proaktiv angesprochen werden können. Interim Manager lassen sich durch gute Mandate, Ansprache auf interessante Projekte, Weiterbildung, Informations-/Diskussionsabende binden. Ebenso aber auch durch elektronische Kommunikation, die ihnen bei ihrem vollen Zeitplan relevante Themen oder hilfreiche Unterstützung anbietet.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Interim Management ist people’s business. Der Kontakt zwischen dem Projektbetreuern auf Providerseite und den Unternehmensvertretern ist meist sehr eng und langfristig angelegt. Welche Rolle nimmt der Interim Manager im Projekt in diesem Dreieck ein?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Interim Manager können sowohl Unternehmen wie auch Providern added value liefern. Denn beim Einsatz im Unternehmen sind sie viel enger am Kunden und erfahren auch Themen aus anderen Bereichen mit. Hier lassen sich konstruktiv Ideen generieren, Vertraulichkeit wahrend, die dem Unternehmen weiterhelfen und dem Provider zu einem besseren Kundenverständnis, -unterstützung und möglicherweise auch zu weiterem Geschäft führen. Daraus können sich auch für den Interim Manager wieder neue Perspektiven ergeben.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Wie wichtig ist die Beziehung zwischen Provider und Interim Manager in den Phasen: Netzwerk-Partnerschaft, Projektanfrage, Projektverlauf?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer: </span>Eine partnerschaftlich professionelle Beziehung ist in allen Phasen sehr wichtig. Denn nur mit laufend aktueller Information über den Interim Manager kann der Provider diesen auf Projektanfragen ansprechen, ebenso aber auch im Dialog mit dem Unternehmen agieren. Wenn in der Akquisitionsphase nicht eng miteinander zusammengearbeitet wird und man sich gegenseitig die Bälle zuspielt, besteht die Gefahr, dass weder der Interim Manager noch der Provider zum Zuge kommen. Ebenso ist im Verlauf des Projektes ein gemeinsames Vorgehen hilfreich, da beide Parteien im laufenden Projekt aufeinander angewiesen sind. Nur gemeinsam wird man einen Erfolg verbuchen und auch weitere Mandate miteinander entwickeln können.<br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Interim Management als Management-Tool ist vielen Unternehmensvertretern noch gänzlich unbekannt. Hier gibt es noch viel Aufklärungsbedarf. Wie beurteilen Sie Marketing-Qualität und den Umfang der Öffentlichkeitsarbeit der Provider?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer:</span> Die Provider haben hier in den letzten Jahren sehr gute Informations- und Aufklärungsarbeit geleistet, dazu hat die Bildung des AIMPs als Branchenvereinigung mit gemeinsamen Studien, Kongressen und Artikeln hier viel dazu beigetragen. Auch wenn es mittlerweile nicht mehr einen Artikel pro Monat sondern mehrere pro Woche zum Thema gibt ist Interim Management bei vielen Entscheidern noch nicht bekannt oder&nbsp; wird nicht seinem Potential entsprechend eingesetzt. Die Provider haben es&nbsp; nicht leicht ein auf der einen Seite überzeugendes aber auf der anderen Seite schwer zu greifendes Produkt wie Interim Management zu kommunizieren gegenüber den Medien, die Sensationen suchen, und einer in vieler Hinsicht sich abschottenden Managern/Entscheidern/Unternehmen.<br />Die Vorbehalte gegen neue Wege und Externe sind häufig bei Unternehmen noch hoch, gerade wenn Verantwortung an einen externen Manager übertragen werden soll. Da helfen am ehesten positive Nachrichten aus dem persönlichen beruflichen Netzwerk oder Erfolgsbeispiele von namhaften Firmen. Hier tun sich jedoch die Beteiligten noch schwer Ross und Reiter zu nennen. So war es auch in anderen Bereichen: vor Jahrzehnten nannte keiner seinen Berater,&nbsp; wurde in vielen Unternehmen nichts mehr ohne Berater gemacht. Vielleicht kommt es auch im Interim Management dazu, dass Unternehmen sich damit brüsten, die besten Interim Manager für aktuelle Themenstellungen an Bord zu nehmen. <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Jeder spekuliert zur Zeit über die Auswirkungen der Finanzkrise. Wie beurteilen Sie die Auswirkungen auf den deutschen Interim Management Markt?<br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Dr. Vera Bloemer: </span>Wie bei jeder Krise müssen Unternehmen den neu entstandenen Risiken adäquat begegnen, aber eben auch die sich offenbarenden Chancen nutzen. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einige Unternehmen notwendige Entscheidungen und Projekte vielleicht zeitlich nach hinten schieben, Budgets begrenzen. Das Wachstum der Interim Branche wird sich vermutlich im Jahr 2009 nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre (über 20%) bewegen, aber das muss man abwarten. Alle Akteure in der Interim Management Branche werden sich noch mehr anstrengen müssen. Mit einiger Sicherheit werden sich die Projekt-Themen inhaltlich verschieben. Es kann davon ausgegangen werden, dass im Jahr 2009 weniger klassische Aufbauthemen und mehr Restrukturierungsmandate nachgefragt werden. &nbsp; <br />&nbsp; <br />&nbsp; <br /><span style="font-weight: bold;">Management Angels:</span> Frau Bloemer, wir bedanken uns für das Gespräch. <br />&nbsp; <br />&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			<category>W&amp;W - Wirtschaft und Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nicht nur Arbeit, aber auch</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/nicht-nur-arbeit-aber-auch.html</link>
			<description>In Erwerbsnischen im Internet wächst eine andere Arbeitskultur - eine Reportage</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In Erwerbsnischen im Internet wächst eine andere Arbeitskultur - eine Reportage</h2>
<p class="bodytext"><img style="border-style: solid; border-width: thin; float: left;" src="typo3temp/pics/167fce3d07.jpg" width="160" height="106" alt="" /> Für Tausende Deutsche ist das Internet die Haupterwerbsquelle geworden. Nicht angestellt bei einem großen Web-Unternehmen. Sondern mit eigenen Online-Shops. <br />&nbsp; <br />Ulrike Kalb zum Beispiel, die ihren uk-Werkzeugshop zu einem veritablen Familienbetrieb ausgebaut hat. Oder Oma Schmidt, die mit ihrem Enkel einen Online-Laden für Häkelwarenunterhält. Oder Johann Ehmann, der künstlerisch gestaltete Ultraschallaufnahmen werdender Kinder vertreibt. Ihre Nischengeschäfte sind Erwerbsarbeit: dazu da, Umsatz und Einkommen zu erbringen. Aber eben nicht nur und nicht ausschließlich. Dahinter steht der Wunsch nach Selbständigkeit, Selbstentfaltung und Selbstbestätigung.<br />&nbsp; <br />Power ist das passende Attribut für eine wie Ulrike Kalb. Nicht nur, dass die 26-Jährige als eBay-Unternehmerin des Jahres die Spitzenposition der deutschen Powerseller hält. Auch die Laufbahn der jungen Frau aus Dingolfing zeugt von Energie pur. Nach drei abgeschlossenen Lehren - Kosmetikerin, Hotelberufsfachschule und Steuerfachgehilfin - stellt sie vor vier Jahren nebenher ein paar kleine Lkw-Sammler-Modelle ins Netz und merkt schnell, dass da was geht. Es folgen einige erfolgreiche Auktionen mit Ladenhütern aus dem väterlichen Werkzeug-Großhandel, und rasch läuft das Geschäft so gut, dass Ulrike Kalb Waren nachkaufen muss. <br />&nbsp; <br />Nach nur drei Monaten gibt die eBay-Einsteigerin ihren festen Job auf, weil sie von den Einnahmen aus ihrem uk-Werkzeugshop leben kann. Heute erwirtschaftet ihr Online-Handel mit Kettensägen, Bohrhämmern und Luftentfeuchtern Monatsumsätze im oberen fünfstelligen Bereich, ernährt neben ihr und ihrer Familie weitere vier Mitarbeiter - und beschert der Powersellerin eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 60 Stunden. &quot;Kein Problem, ich bin nicht der Typ für Urlaub&quot;, meint Ulrike Kalb. &quot;Die Freiheit, mein eigener Chef zu sein, ist mir wichtiger. Außerdem liegt mir das Unternehmertum wohl irgendwie im Blut, schließlich bin ich als Kind von Geschäftsleuten aufgewachsen.&quot; Solide Kaufmannsprinzipien sind für die Jungunternehmerin denn auch oberstes Gebot. <br />&nbsp; <br />Von Anfang an hat sie ihre Gewinne konsequent ins Geschäft zurückinvestiert, und etwas auf Pump zu kaufen kommt für sie nicht in Frage. Um die Spielregeln des Online-Handels besser zu verstehen und ihre Geschäftspartner besser kennenzulernen, besucht Ulrike Kalb regelmäßig Workshops für eBay-Verkäufer. Um über die Technik ihrer Produkte besser Bescheid zu wissen, lässt sie sich intensiv von den Herstellern schulen. <br />&nbsp; <br />Und um ihre Kunden besser bedienen zu können, kümmert sie sich persönlich um deren Wünsche und Anfragen. Ulrike Kalb ist ein virtueller Entrepreneur par excellence, passt aber dennoch nicht ins Bild der klassischen Existenzgründerin: Ihr Online-Shop entstand ohne Startkapital, ohne angemietete Büroräume, ohne Marktanalyse und ohne Businessplan. Und überhaupt kam ihre Selbständigkeit völlig ungeplant, sagt sie: &quot;Ich bin da einfach reingerutscht.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3>Zwischen Privatvergnügen und Erwerbsarbeit</h3>
<p class="bodytext">Nicht jeder rutscht so erfolgreich wie Ulrike Kalb in den Online-Handel, aber für immer mehr Menschen sind virtuelle Marktplätze wie eBay ein Sprungbrett in die Selbständigkeit. Schätzungen zufolge leben mittlerweile etwa 64.000 Deutsche hauptberuflich von und mit eBay, in Europa sollen es 170.000 sein, in den USA sogar mehr als 700.000. Zuzüglich der Online-Händler, die sich mit ihren Auktionen ein zweites Einkommensstandbein geschaffen haben, dürften sich diese Zahlen noch mal verdoppeln. Dass die Erwerbsquelle Online-Handel so beliebt ist, wundert nicht, denn in kaum einem Business sind die Eintrittsbarrieren niedriger. <br />&nbsp; <br />Jeder, der einen Computer mit Netzzugang und etwas zu verticken hat, kann mitmachen, und nicht wenige eBay-Karrieren starten mit ein paar Sachen aus der Kruschelkiste. Ob aus den Auktionen dann auch wirklich ein existenzsicherndes Geschäft wird, ergibt sich - wie bei Ulrike Kalb - dann oft eher zufällig. Aber gerade diese Unverbindlichkeit, diese fließenden Übergänge zwischen Privatvergnügen und Erwerbsarbeit scheinen den besonderen Reiz des Online-Handels auszumachen. <br />&nbsp; <br />Im Gegensatz zu fast allen anderen Existenzgründungsarten kostet Ausprobieren dort so gut wie nichts. Und lästige Formalitäten wie Gewerbeanmeldung, Geschäftskontoeröffnung oder Buchführung fallen erst an, wenn sich das spielerische Verkaufsexperiment zur ernsthaften Einkommensquelle mausert. Dazu kommt, dass rund um die virtuellen Marktplätze mittlerweile ein weit verzweigtes Dienstleistungsnetzwerk entstanden ist, das den Online-Verkäufern kostengünstig und maßgeschneidert Rat und Hilfe anbietet - von der Schulung über Versanddienste oder Rechtsberatung bis hin zu spezialisierten Marketingagenturen. Auch dieses neue Service-Biotop ist fruchtbarer Nährboden für allerlei Existenzgründungen und Zusatzverdienste. Während sich immer mehr Menschen ihre Arbeitsplätze auf den virtuellen Marktplätzen selbst schaffen, ist der Hype um eBay längst verebbt.<br />&nbsp; <br />Die Zahl der Nutzer ist ebenso gesunken wie der Aktienkurs, das charmante Flohmarktimage der Gründertage ist einer Armada von Profi-Händlern gewichen, und die Tage des Monopols sind für immer vorbei. Wer keine Lust mehr auf &quot;drei, zwei, eins - meins&quot; hat, kann mit seiner Handelsware auf andere Internet-Marktplätze wie Amazon, Hood oder Auvito überwechseln - oder gleich einen eigenen Online-Shop aufmachen. Die softwaretechnischen Lösungen dafür sind heute für jedermann erschwinglich, außerdem steigt durch die blühende Empfehlungs- und Community-Kultur die Chance, dass Käufer und Verkäufer im Dickicht des Webs zueinanderfinden. <br />&nbsp; <br />Noch werden hierzulande etwa 35 Prozent des Online-Handels über eBay abgewickelt. Offenbar ist das astronomische Käuferpotenzial von weltweit über 200 Millionen Nutzern nach wie vor ein guter Grund, dort zu bleiben - erst recht, wenn man sich über Monate oder Jahre harter Arbeit ein lupenreines Bewertungsprofil zugelegt hat. Trotzdem stehen die Zeichen in der Welt des Online-Handels auf Veränderung. Denn auch hier gilt, was seit einiger Zeit überall im Web zu beobachten ist: Weniger die großen Firmen prägen das Geschehen als vielmehr die vielfältigen Bedürfnisse und Vorlieben der Nutzer. </p>
<p class="bodytext"><a href="http://changex.de/d_a02809_ma.html" target="_blank" >Lesen Sie den Artikel bei changeX weiter...<br /><br /><br /><br /></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			<category>Trends der Arbeitswelt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 09:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versicherungsschutz - was tun im Schadensfall?</title>
			<link>http://www.managementangels.com/single/archive/versicherungsschutz-was-tun-im-schadensfall.html</link>
			<description>Im letzten der Teil der Beiträge zum Versicherungsschutz für Interim Manager steht der Praxistest...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im letzten der Teil der Beiträge zum Versicherungsschutz für Interim Manager steht der Praxistest im Vordergrund, d. h. Abschluss und Schadenfall bei der VHV. <br /><br />Nicht ganz unwichtig ist in der Praxis die Frage, wie und wo, ohne allzu großen persönlichen Zeitaufwand, günstiger Versicherungsschutz erhältlich ist. Wie bei den meisten Berufsgruppen werden auch für Interim Manager über Interessen- bzw. Provider-Verbände und deren Kooperationspartner Spezialkonzepte vorgehalten. Solche Konzepte dürften in aller Regel besser ausgestaltet sein, als dies bei Einzelanfragen auf dem Versicherungsmarkt üblich ist. Durch die Zwischenschaltung eines Agenten oder Maklers wird neben dem Versicherer eine weitere Beratungsinstanz, ohne Mehrkosten aufzuwerfen, per Mandat in das eigene Lager geholt. Daneben lohnt es sich, sich über Rabatte für eine Laufzeit des Versicherungsvertrages von 3 Jahren sowie möglicherweise einen Start-Up-Rabatt zu informieren. <br /><br />Letztlich ist auch hier entscheidend, wo der einzelne Versicherungsnehmer sich in Beratungsleistung und Service gut aufgehoben fühlt. Dort wird im Zweifel auch die Begleitung im Schadenfall kompetent erfolgen. <br /><br />Wann sollte eine Schadenfallmitteilung an den Versicherer ergehen?<br />Zu den Obliegenheiten als Versicherungsnehmer gehört es, sowohl Gefahrerhöhungen als auch Schadenfälle zeitnah an den Versicherer zur Kenntnis zu geben. Ein Indiz für eine meldepflichtige Gefahrerhöhung liegt in der grundsätzlichen Änderung von beschriebenen Gegebenheiten im Vergleich zu den Angaben im Fragebogen bei Abschluss des Vertrages. Die Schadenfallmeldung muss erfolgen, sobald ein konkreter Anspruch schriftlich gegenüber dem Versicherten geltend gemacht wurde. D. h., die Höhe des behaupteten Schadens, angeblich schädigende Handlung und deren Zeitpunkt sowie Anspruchsteller sind bekannt. Häufig gehen dem jedoch bereits Szenarien voraus, die eine Anspruchstellung wahrscheinlich wirken lassen. Auch zu diesem Zeitpunkt kann bereits eine sogenannte vorsorgliche Schadenmeldung weitergegeben werden. Diese sollte dann die bekannten Fakten bereits enthalten. Zum Schadenfall gehörige Dokumente sollten in Kopie jeweils an den Versicherer mit weitergegeben werden wie z. B. der Beratungsvertrag selber, ggf. Gutachten oder Sitzungsprotokolle. <br /><br />Eines sollte hierbei bekannt sein: Versicherer bilden für noch nicht realisierte Schäden sogenannte Rückstellungen. Diese werden in die Vertragsbetrachtung durch den Versicherer z. B. bei Veränderungen oder automatischen Verlängerungen einbezogen. Daher steht es im eigenen Interesse, bei Abschluss auch nicht realisierter Schäden, eine entsprechende Information an den Versicherer weiterzugeben. Dann wird die entsprechende Reservierung wieder gelöscht.<br /><br />Die VHV unterliegt im Gegensatz zur D&amp;O-Versicherung dem Verstoßprinzip. Dies bedeutet, der Versicherer sieht den Schadenfall mit der schädigenden Handlung als eingetreten an. Bestand zum Zeitpunkt der schädigenden Handlung der&nbsp; Versicherungsschutz noch nicht, wird der Versicherer den Schadenfall ablehnen. <br /><br />Gerade Vermögensschäden im Beratungssektor sind sogenannte long-tail-risks, die mit einiger Zeitverzögerung eintreten können. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht sinnvoll, die Versicherung auf ein Projekt abzuschließen, zu kündigen und dann bei neuem Projekt wieder abzuschließen. Eine Anspruchserhebung kann zu jedem Zeitpunkt zwischen laufenden Projekten erfolgen. In diesem Zusammenhang ist auch die vereinbarte sogenannte Nachhaftungszeit von großer Bedeutung. So wird der Zeitraum bezeichnet, der nach Beendigung des Vertrages liegt und in dem noch Schäden aus der Vertragslaufzeit gemeldet werden können. Wenn ein Interim Manager z. B. aus der interimistischen Position heraus in eine Festanstellung wechselt und die Versicherung daher beendet, sollte hier ein Spielraum zur Meldung verzögerter Anspruchserhebungen bestehe. Es gilt: Je länger dieser Zeitraum, desto besser.<br /><br />Folgende Punkte sind im laufenden Schadenfall zu beachten und werden erfahrungsgemäß im Eifer des Gefechts nicht selten vergessen:</p><ul><li>Der Versicherte darf ohne Zustimmung des Versicherers keinen Vergleich eingehen oder Anerkenntnisse über die Schuld abgeben. Geschieht dies doch, wird der Versicherer von seiner Leistungspflicht befreit. Wenn also Verhandlungen auf einen Vergleich hinauslaufen, ist der Versicherer zu einem möglichst frühen Zeitpunkt einzubinden.&nbsp;</li><li>Bei der Beauftragung eines Rechtsanwalts müssen mögliche, über die gesetzlichen Gebühren hinausgehenden Honorare mit dem Versicherer abgestimmt werden. Die Beabsichtigung der Beauftragung eines Anwalts unter Einholung einer Deckungszusage durch den Versicherer sollte deshalb zum frühest möglichen Zeitpunkt erfolgen. Häufig erfährt der Versicherer in der Praxis von einem Schadenfall erst bei Einreichung einer Kostennote. Auch hierdurch kann der Versicherer von seiner Leistungspflicht bereits befreit sein.&nbsp;</li><li>Kleinere Schäden können durch den vereinbarten Selbstbehalt bereits von der Deckung ausgenommen sein. Eine Prüfungen dessen vor Schadenmeldung lohnt sich. Wenn der Schaden ohnehin selbst getragen werden muss, taucht er ohne Anmeldung jedenfalls auch nicht in der Statistik des Versicherers auf.</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Haftung und Deckungsschutz sind keine kongruenten Größen.&nbsp; Der Versicherer wird dann leisten, wenn der Anspruch innerhalb der vereinbarten Versicherungsleistung steht. Hierbei wird der Versicherer sich einerseits auf die Bedingungen, also das Kleingedruckte, berufen. Andererseits wird er auch die durch den Versicherer z. B. in den Fragebögen oder späteren Änderungsmeldungen gemachten Angaben beziehen. Bei Unklarheiten sollte der Versicherer, Agent oder Makler angesprochen werden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Branche Interimsmanagement</category>
			<category>Daily Business</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 09:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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