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Internetauftritt – zwischen Pflicht und Kür

08.04.2008

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Kategorie: Daily Business

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Von: Oliver Behn

Die neuen Medien gehören für viele zum Alltag wie Telefon, Fernseher, Auto etc.
 
Ob wir etwas über ein Produkt recherchieren, den nächsten Urlaub planen, Veranstaltungen suchen, eine Anfahrtsroute für einen geschäftlichen Termin oder einen privaten Besuch bei Freunden erstellen, die wertvollen Services und Angebote im Internet steigen stetig.
 
Im letzten Jahr wurde das erste Mal die Grenze von 40 Millionen Internetnutzern in Deutschland überschritten. Die der Altersgruppe von 20-29 Jahre waren es über 90% und von 30-39 Jahre über 85%. Die 40-49-Jährigen und 50-59-Jährigen sind noch mit 75% und 60% vertreten.
 
In manchen Bereichen des Geschäftslebens läuft ohne das Internet nichts mehr. Millionen kommunizieren über Emails und holen sich Informationen zu aktuellen Themen.
 
Oder?! Wer kennt nicht die folgenden Situationen:
Man erhält eine Visitenkarte nach einem interessanten Gespräch und der erste Blick ist oft, ob eine Internetadresse angegeben ist, damit man sich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal genauer informieren kann.

Oder man hat keine Visitenkarte dabei und wird gefragt, ob man eine Internetseite hätte, dann könnte man sich dort die Kontaktdaten ansehen.
 
Ein potentieller Interessent möchte sich über Sie informieren.
 
Der Internetauftritt ist inzwischen im Geschäftsleben, genauso wie die Visitenkarte zum Pfichtprogramm geworden.
 
Nur wie groß muss nun ein Internetauftritt sein für die eigene Person, Dienstleistung oder Firma, was erwartet einen, wenn man einen neuen Internetauftritt plant. Ständig hört man neue Begriffe wie Adwords, Ranking, neue Technologien und Trends wie Social Networking, Blogging oder einfach nur Abkürzungen wie SMO, CMS, etc.
 
Die Pflicht: Oft sind viele dieser Begriffe für einen informativen Internetauftritt gar nicht von Relevanz. Es geht mehr darum einen informativen und ansprechenden oder auch zeitgemäßen Internetauftritt zu haben und das ist oft schon mit überschaubaren Mitteln möglich.
 
Nur eines ist sicher: Ein schlechter Auftritt ist definitiv kontraproduktiv.
 
Die Kür: Zusatznutzen mit speziellen Services von Downloads, Besucherspezifische Daten, News, Newsletter, Foren, E-Books, Blogs zum Thema, direkter Chatfunktion bieten oder die neusten Online-Marketing-Trends wie Landingpages, Lead Generierung, Portal-Marketing, Suchmaschinen-Werbung und Cross-Online Marketing nutzen.  
 
Der Autor Oliver Behn gehört zu den Netzwerkpartnern von Management Angels.
  
 

Kommentare (1 bis 2 von 2)

14.04.2008 | von Oliver Behn

Sehr geehrter Herr Janotta,

erst mal vielen Dank für den Kommentar auf meinen Artikel.

Es freut mich, dass Sie das ähnlich sehen und Ihren Auftritt nach ähnlichen Zielen umgesetzt haben.

Im Grunde stimmen wir auch völlig überein, mit unseren Ansichten. Die zusätzlichen Möglichkeiten, die ich bei Kür aufgezählt habe sind nur weitere Möglichkeiten, die es für jedes einzelne Projekt abzuwägen gilt. Vielleicht habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Der Artikel war eher allgemein für Internetprojekte bezogen und nicht gezielt auf Internetauftritte für Interimsmanager.

Ich möchte somit für alle weiteren Leser hier dieses Missverständniss ausräumen. Die Punkte bei Kür gilt es für jedes Projekt unter die Lupe zu nehmen und dann abzuwägen, ob es in dem Rahmen Sinn macht.

Somit noch mal vielen Dank an Herrn Janotta. Ich freue mich auf weitere Kommentare, Anregungen oder auch Fragestellungen zu diesem Thema.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Behn

11.04.2008 | von Janotta

Sehr geehrter Herr Behn, liebe Leser,

als ich mich vor über vier Jahren als IT-Interimsmanager selbständig gemacht habe, stand für mich fest, dass ich eine Internetseite benötige. Zwei Dinge waren und sind mir dabei wichtig (Pflicht):

1. Professionalität
2. Aktualität

Professionell ist ein Seite meines Erachtens dann, wenn sie von Profis erstellt wurde. Wir werden als Interimsmanager beauftragt, da wir Profis in unserem Fachgebiet sind und der Auftraggeber genau dort eine Lücke hat. Also werde ich meine Internetseite nicht selber erstellen, da ich dafür kein Profi bin.
Zur Professionalität gehört auch, dass die Inhalte sich genau an die jeweils definierte Zielgruppe wenden. Meine Zielgruppe sind CEOs, CFOs, Geschäftsführer, Vorstände - also Manager mit wenig Zeit und Bedarf an punktgenauen Informationen, die wenig Zeit benötigen und den Informationsbedarf des Managers decken (z. B. CV, Leistungsprofil, Referenzen / Erfahrungen, Erfolge, Projekte usw.). Also versuche ich KISS zu beachten (Keep It Short and Simple).

Die Aktualität sicher zu stellen ist für mich sehr schwierig. Ich bin sehr start ausgelastet und habe deshalb wenig Zeit, meine Internetseite professionell aktuell zu halten. Ich kann nur das Minimum tun und bin deshalb auch nicht ganz zufrieden. Dennoch ist Aktualität für mich ein wesentlicher Erfolgsfaktor - ich werde versuchen, hier noch besser zu werden...

Zusammenfassend gebe ich Herrn Behn Recht: die Internetseite ist ein Muss und dient aus meiner Sicht nur der zweiten Akquisitionsstufe nachdem ein Kontakt bereits hergestellt wurde. Ich erwarte nicht, dass ein Mitglied meiner Zielgruppe nach einem IT-Interimsmanager "googelt" und dann ausgerechnet mich findet. Suchmaschinenoptimierung halte ich daher für einen Interimsmanager für sinnlos. Auch all die anderen Aspekte, die Herr Behn unter dem Begriff "Kür" klammert, werde ich für meinen Bereich sicher nicht anwenden.

Ich wünsche allen Kollegen und den Angels weiterhin viel Erfolg.

Herzliche Grüße
Falk Janotta

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