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Wachstumstrend im Bereich Onlinewerbung

22.04.2008

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Kategorie: Trends der Arbeitswelt

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Von: Constanze Hollatz

Carpe Online!

 

Der Online-Vermarkterkreis schätzt, dass im Jahr 2007 rund 2,9 Mrd. € mit Onlinewerbung verdient wurden. Paul Mudter, Vorsitzender des OVK und Marketing-Vorstand von bild.de, konnte somit einen Zuwachs von 52% im Vergleich zum Vorjahr verkünden.
 
Der Wachstumstrend im Bereich der Onlinewerbung lässt sich an der „Erfolgsstory“ des zum Burda Verlag gehörenden IT-Fachmagazins Chip darstellen. Dessen Web-Ableger Chip online hat es zum ersten Mal geschafft, seinen Printkollegen im Bereich der Werbeerlöse zu überflügeln. Den Einwand der Kannibalisierung zwischen den Angeboten lässt sich durch einen Blick auf die Auflagenzahlen entkräften. Während fast alle Marktteilnehmer auf dem IT-Zeitschriftenmarkt an Auflage verloren, blieben die Verkaufszahlen von Chip – trotz oder gerade wegen des starken Onlineauftritts von Chip Online – stabil.

Chip-Xonio-Chef Mathias Plica hat eine klare Grenze zwischen dem Online-Angebot und der Printversion gezogen. Sie agieren als vollkommen eigenständige Gesellschaften. Dies äußert sich in der gesamten Wertschöpfungskette, vom Anzeigenverkauf bis hin zu Redaktion und Technik, infosern das es keinerlei personelle Überschneidungen gibt. Auch im Bereich Werbeerlöse wird differenziert. Nach Meinung des Chip-Xonio-Chefs werden hier Crossmedia-Effekte stark überschätzt. Nur sehr selten implementieren Kunden medienübergreifende Werbung, sodass sich der interne Aufwand der Auseinanderrechnung nicht lohnt.
 
Interessant ist, dass Displaywerbung in Deutschland den größten Anteil ausmacht, die Suchwortvermarktung hingegen einen eher geringen Anteil am Umsatzvolumen hat. Dies steht im Gegensatz zu den USA und Großbritannien, wo die Suchwortvermarktung seit Jahren das stärkste Segment der Onlinewerbung darstellt.
 
Damit die Erfolgsstory Chip kein Einzelfall bleibt, stehen bereits einige Online-Angebote wie ComputerWoche.de in den Startlöchern im Bereich der Werbeerlöse aufzuholen.
 
Lesen Sie hierzu weiterführend den Online-Artikel von internet world business.
 
 

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