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Compliance

Lieber Leser,

seit Jahren beschäftigen sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Compliance- und Risikomanagement von Unternehmen mit der Frage nach der Übernahme von Verantwortung durch Top-Manager sowie deren Haftung im Schadensfall. Stark getrieben durch die Finanzkrise und die besondere Brisanz im Investmentbanking kamen und kommen immer wieder Forderungen nach neuen Gesetzen auf, die ein verantwortungsvolles Handeln in der Wirtschaft, speziell der Finanzwirtschaft sichern sollen (siehe aktuell auch: Wirtschaftsrede der Bundeskanzlerin zur Bankenregulierung).

Aber auch große Firmenpleiten wie im Drogeriemarktbereich oder in der Solarbranche, die riesigen wirtschaftlichen Schaden nach sich zogen, führen zur Forderung nach mehr Compliance-bzw. Risikomanagement in Unternehmen und schärferen Gesetzen. Mehrfach lagen entsprechende Gesetze auch auf dem Tisch, wurden aber wie im Fall des 2004 vorgelegten Kapitalmarktinformationshaftungsgesetzes (KapInHaG) durch den Druck der Wirtschaft nicht umgesetzt.

Mit den bestehenden Gesetzen können Manager für ihr Tun haftbar gemacht werden – der Nachweis eines Gesetzesverstoßes oder einer groben Fahrlässigkeit ist allerdings nicht ganz einfach. Und im Gegensatz zum damals geplanten KapInHaG, bei dem der Manager seine Unschuld hätte beweisen müssen, liegt die Beweislast heute immer noch beim Kläger. Falls es denn einen Kläger gibt.

Aktuell ist die Diskussion gerade im Finanzbereich ein wenig umgeschwenkt, auf die Unverhältnismäßigkeit der Gehälter und Boni nämlich, die zwar nicht direkt, aber indirekt auch mit der Forderung nach mehr Verantwortung des Managements zu tun hat. Die dadurch in den Medien entbrannte Diskussion, die auf der einen Seite mehr Nachhaltigkeit fordert und auf der anderen Seite die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Frage stellt, führt zu interessanten proaktiven Maßnahmen der Großbanken - wie die Welt am Sonntag vor zwei Wochen unter dem Titel „Die neue Bescheidenheit der Deutschen-Bank-Chefs“ schrieb - aber nicht wirklich zum Umdenken!

Dabei gibt es bereits seit 10 Jahren eine vom Bundesministerium für Justiz initiierte hochkarätig besetzte Regierungskommission zum Thema Corporate Governance, die einen Kodex entwickelt hat, der die in Deutschland geltenden Regeln für Unternehmensleitung und -überwachung für Investoren transparent machen soll, um so das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften zu stärken. Es definiert die Aufgaben zur Compliance für Vorstände und Aufsichtsräte sowie das Zusammenwirken beider Organe. Aktuell beschäftigt sich die Kommission gerade mit – wie sollte es auch anders sein – neuen Empfehlungen für die Vorstandsvergütung und die Deckelung der Gesamtbezüge.

Ein Umdenken in diesem brisanten Themenkomplex kann nur bei jedem einzelnen Marktteilnehmer selbst stattfinden. Gesetze können hier nur die Richtung weisen, aber nicht die alleinige Lösung bieten.

Interim Manager unterliegen beim Thema Compliance ganz besonders hohen Qualitätsanforderungen. Zum einen müssen Sie unabhängig sein, zum anderen über uneingeschränkte Integrität verfügen. Ihr gesamtes Handeln basiert auf Ehrlichkeit, Fairness, Respekt und Sicherheit. Und nicht zu vergessen: Sie müssen glaubwürdig sein! Nur wer diesen Qualitätsansprüchen genügt, kann das sein, was er sein soll: Ein ernstzunehmender, unabhängiger Sparringspartner für das Management des Unternehmens, Vorbild für die Mitarbeiter und Erfolgsgarant für die Gesellschafterseite. Mehr hierzu lesen Sie in den folgenden Artikeln.

Freuen Sie sich auch wieder auf einen Gastbeitrag von Giso Weyand, der sich heute mit der Frage „Sind Sie der Richtige?“ in gewohnt provokanter Weise an Sie richtet.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Management Angels

Quality
Eine Frage der Qualität!
Interim Management und Compliance

Ein Interim Manager, auch wenn er als selbstständiger Manager für ein Unternehmen tätig wird, birgt wie jede festangestellte Führungskraft auch ein entsprechendes Risiko, mit seinen Handlungen einen negativen Compliance-Fall zu erzeugen.

„Natürlich kann man einen solchen Fall nicht ausschließen“, so Thorsten Becker, Gründer und Gesellschafter der Angels, „aber wir schauen auf eine nun 13-jährige Vermittlertätigkeit mit über 1.000 erfolgreichen Projekten zurück, die sich z.T. über Jahre erstreckten. Bei Andeutung eines möglichen Compliance-Falles würden wir das von uns vermittelte Projekt einer grundlegenden Review unterziehen und jedem möglichen Fehlverhalten eines von uns vermittelten Interim Managers sofort nachgehen. Dass negative Compliance-Fälle so gut wie ausgeschlossen werden können, entspricht unserem Qualitätsanspruch, den wir bei der Auswahl unserer Interim Manager anlegen. Unser selbst auferlegtes Quality Commitment gibt unseren Kunden die Sicherheit, dass wir auf die besten Interim Manager am Markt setzen und uns als Beratungsinstanz verstehen, die über die bloße Vermittlung von Kandidaten hinausgeht.“

Wir vermitteln Interim Manager die wir zumeist persönlich kennengelernt und vor ihrem Einsatz durch ehemalige Auftraggeber referenziert haben. Unsere Manager haben ein standardisiertes und professionelles Aufnahmeverfahren durchlaufen, das nur bei einem Drittel unserer Bewerbungen zur Aufnahme führt. In persönlichen Treffen mit unseren personalerfahrenen Consultants werden die sozialen Skills der Kandidaten analysiert, denn nur so können wir die Qualität eines Kandidaten umfangreich beurteilen. Diese notwendige Vorarbeit gibt uns Vertrauen in unsere anschließende Vermittlungstätigkeit.

Aber was passiert, wenn nun doch ein Haftungsfall eintritt? Durch die stetig steigende Zahl von Interim Managern, die zeitlich befristet für Unternehmen tätig werden und die meist einen weit höheren Verantwortungsbereich übernehmen, als ein „normaler“ Berater, wurden spezielle Vermögensschadenshaftpflicht- bzw. Berufshaftpflichtversicherungen für Interim Manager entwickelt. Interim Manager werden durch Provider wie die Management Angels dazu verpflichtet, entsprechende Versicherungen abzuschließen. Durch unsere Marktkenntnis und unsere Zusammenarbeit mit professionellen Beratern sind wir in der Lage, unsere Interim Manager fachgerecht zu beraten. Wenn der Einsatz eines Interim Managers die Übernahme von Organverantwortung erfordert, werden spezielle Versicherungen, sogenannte D&O-Versicherungen (Directors & Officers-Versicherungen, auch Managerhaftpflichtversicherungen genannt) benötigt. Viele D&O-Versicherungen decken Interim Mandate bereits vorsorglich mit ab. Ein weiterer Beleg für den wachsenden Reifegrad der Dienstleistung Interim Management!

Strategy
Chancen erkennen und nutzen!
Unternehmerisches Compliance-Management

Laut Studie von Prime Research lässt sich – trotz vieler negativer Unternehmensmeldungen – ein Trend zu einer positiveren Wahrnehmung von Corporate Governance in deutschen Unternehmen feststellen. Dabei wurden vor allem die DAX 30 Unternehmen beobachtet und hier punkteten besonders Unternehmen wie Lufthansa, Deutsche Telekom, Deutsche Post, BMW und Henkel durch Berichterstattungen über „positive Unternehmensführung“.

Compliance als Imagefaktor

Dies lässt den Schluss zu, dass positive Corporate Governance-Berichterstattung das Medienimage von Unternehmen positiv beeinflusst. Hier gehen also die Strategien des konsequent umgesetzten Compliance-Managements auf und aus einer oftmals „gefürchteten und aufwändigen Pflichtveranstaltung“ wird ein imageförderndes Marketing-Instrument. Die durch ein Compliance-Management verhinderten Risiken für Unternehmen und Management, die schon Grund genug sein müssten, es zu etablieren, können so durch Compliance-Themen ergänzt werden, die das Unternehmen sogar proaktiv angehen kann. Und unter dem Motto: Tue Gutes und sprich darüber“ kann sich ein Unternehmen so in Wirtschaft und Gesellschaft einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erarbeiten.

Compliance – Status quo

Das für große börsennotierte Unternehmen bereits selbstverständliche Compliance-Management ist für viele größere und mittelständische Unternehmen aber noch ein in der Entwicklung befindliches Thema. Für viele Unternehmen geht es im ersten Schritt darum, den eigenen Status zu ermitteln, um auf die besonderen Anforderungen des Unternehmens abgestimmte Lösungen entwickeln zu können. Dabei ist es wichtig, dass Unternehmen hier einen durch ggf. den Wettbewerb beeinflussten trendgetriebenen Aktionismus vermeiden, sondern vielmehr die individuellen Risiken identifizieren, die durch ein konsequentes und sinnvolles Compliance-Management verhindert werden sollen.
Oftmals wurden in Unternehmen bereits unterschiedliche Compliance-Maßnahmen entwickelt und man steht vor der Herausforderung, diese Einzellösungen z.B. bezüglich Produkthaftung, Code of Conduct, Vertragsmanagement etc. zu einem in sich schlüssigen Compliance- Management-Programm zusammenzuführen.

Compliance-Experten auf Zeit

Nicht jedes Unternehmen leistet sich einen eigenen festangestellten Compliance-Experten, geschweige denn eine ganze Abteilung. Dies macht auch in vielen Fällen keinen Sinn. Gerade beim Einstieg in das Thema begeben sich Unternehmen auf die Suche nach externen Experten.
Interim Manager stellen für Compliance-Projekte eine attraktive Alternative zu großen, etablierten Kanzleien oder auf Compliance spezialisierte Unternehmensberatungen dar. Unabhängig von der Philosophie einer Kanzlei oder Beratungsgesellschaft entwickeln Interim Manager ganz pragmatisch auf das Unternehmen abgestimmte Lösungsmodelle und bieten weitere Vorteile:

Interim Manager haben operative Umsetzungserfahrung
Der Interim Manager als Compliance-Experte hat bereits mehrere Compliance-Themen in unterschiedlichen Unternehmen entwickelt und im Gegensatz zu vielen Beratern auch operativ umgesetzt. Er geht vom ersten Tag an auf die speziellen Anforderungen des Unternehmens ein, motiviert die Mitarbeiter neue Wege zu gehen und begleitet das Projekt bis zum erfolgreichen Abschluss.

Interim Manager verfügen über die notwendige Qualifikation und Seniorität
Interim Manager zeichnen sich durch eine oft als „Überqualifizierung“ bezeichnete Management-Qualität aus. Sie haben häufig Zusatzqualifikationen für spezielle Themenbereiche und verfügen aufgrund ihrer langen Fach- und Führungserfahrung meist über eine hohe Seniorität.

Interim Manager sind punktuell und flexibel einsetzbar
Gleich wie umfangreich oder speziell das Compliance-Projekt sein sollte, ein Interim Manager stellt sich immer auf die gegebene Situation ein, reagiert extrem flexibel auf Veränderungen und liefert die von ihm erwarteten Ergebnisse.

Interim Manager sind in aller Regel deutlich kostengünstiger
Ein Interim Manager wird nur für die Leistung und den Zeitraum bezahlt, für den er benötigt wird. Erbringt er nicht die erwünschte Leistung, besteht kurzfristig die Möglichkeit zum Austausch. Zudem entstehen bei einem Interim Manager für das Unternehmen keine Personal- oder Sozialabgaben.

Wir freuen uns, Sie im Bedarfsfall tatkräftig zu unterstützen! Das Team der Management Angels freut sich auf Ihren Anruf! 

 

politics
Compliance & Corporate Governance
Regierungskommission „Corporate Governance“ feiert 10-jähriges Bestehen

Mit einem großen Lob für die bisherigen Erfolge der Kommission und einem noch größeren Appell an deren konsequente Weiterentwicklung und Ergänzung des Corporate Governance Verhaltens-Kodex , richtete sich Prof. Dr. Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages) an die Gäste der 11. Corporate Governance Konferenz in Berlin im Juli vergangenen Jahres. In seiner äußerst engagierten Tischrede machte er auf viele Missstände in der Wirtschaft aufmerksam, die oftmals nicht allein durch Gesetze abzuwenden seien, sondern vielmehr durch ein Bewusstmachen solcher als Kavaliersdelikte empfundenen Handlungen bei allen Beteiligten und der Öffentlichkeit.

Den Verhaltens-Kodex, der für alle am Wirtschaftsleben teilnehmenden Kreise als verbindlich angesehen werden soll, sieht Lammert als „eine Lösung gewissermaßen mit mittlerer Reichweite, die diesen kategorischen Effekt eines Gesetzes „so und nicht anders“ …vermeidet, aber gleichzeitig mehr ist, als eine unverbindliche Ansage, es wäre ja mal ganz schön, wenn es so und nicht anders gehandhabt würde.“ Damit stellt der Kodex ein spannendes Bindeglied zwischen Gesetzen und der Selbstregulierung der Wirtschaft dar.

Auch der Branchenverband der Interim Provider (AIMP), dem die Management Angels seit Gründung angehören, hat sich einem eigenen sehr hohen Qualitätsstandard verpflichtet, der in der Value Proposition festgeschrieben wurde. Grundlegende Werte sind Vertrauen, Respekt, Fairness und Transparenz. Er sichert die hohe Professionalität und Qualität der Arbeitsweise der Mitglieder gegenüber Interim Managern und Kunden

Autor:
Giso Weyand Berater
Weyands Kolumne
Sind Sie der Richtige?

An einem warmen Augusttag 2006 sitzt Interim Manager Thorsten Glanz bei seinem potentiellen Auftraggeber – einem boomenden Maschinenbauer. Gerade jetzt im starken Wachstum kann er als Produktionsleiter auf Zeit behilflich sein, erklärt er. Schließlich ist die Koordination komplexer Aufträge in Boomzeiten seine große Stärke. Das hat er schon einige Male gemacht, fühlt sich besonders sicher und hat blendende Ideen, was man gleich anpacken könnte.

Drei Jahre später: ein Dezembertag 2009. Interim Manager Thorsten Glanz sitzt bei seinem potentiellen Auftraggeber – einem Maschinenbauer mitten in seiner tiefsten Krise. Gerade jetzt in schweren Zeiten kann er als Produktionsleiter auf Zeit behilflich sein, erklärt er. Schließlich sind radikale Kostensenkungen in Krisen seine große Stärke. Das hat er schon einige Male gemacht, fühlt sich besonders sicher und hat blendende Ideen, was man gleich anpacken könnte.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Welch ein Sinneswandel! Ein und dieselbe Person, drei Jahre Unterschied – und alles ist anders. Genau dies passiert in unserer Branche immer wieder, Berater und Interim Manager passen sich der aktuellen Situation an, tunen ihre Lebensläufe, verändern im Marketing ihre Kernkompetenzen und schnell wird so aus dem Prozessexperten der handfeste Sanierer. Irgendwie auch verständlich angesichts der Konkurrenz und des tatsächlich vorhandenen breiten Wissens.

Doch wer nicht klar Farbe bekennt, muss verlieren. Im besten Fall langfristig – im schlimmsten sofort. Langfristig immer dann, wenn die Präsentationsstrategie aufgeht und Kunden uns diese Taktik immer wieder abnehmen; dann verwässert sich stetig das Profil und irgendwann steht die Frage im Raum: Wofür stehen Sie eigentlich? Kurzfristig immer dann, wenn der plötzliche Sinneswandel auffällt; das Klischee ist bestätigt: Noch so ein opportuner Berater.

Also, liebe Interim Manager: Bekennen Sie Farbe, zeigen Sie was Sie können und nicht können, bilden Sie einen roten Faden durch Ihren Lebenslauf! Sagen Sie mindestens: Welche Branchen kennen Sie gut, welche Themenfelder sind Ihnen besonders vertraut, welche Positionen beherrschen Sie und welche Unternehmensgröße liegt Ihnen? Ihr Provider wird es Ihnen danken, Ihr Kunde auch – und letztlich auch Ihr Auftragsbuch!

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim-Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 10 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de

 

Fragezeichen
Wussten Sie schon?
„Stressverbot“ für Arbeitnehmer vom Hamburger Senat gefordert

Der Hamburger Senat wagt einen mutigen Vorstoß, um den Stress am Arbeitsplatz radikal zu reduzieren. Wie in Berichten der „Welt am Sonntag“ und dem „Hamburger Abendblatt“ Ende März zu lesen war, plane der Senat eine „Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit". Damit sollen nach dem Willen des Hamburger Senats und seiner Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks Arbeitnehmer bundesweit besser vor Stress geschützt werden.

Denn laut des kürzlich erschienenen DAK- Gesundheitsreports 2013 waren psychische Krankheiten im vergangenen Jahr in Hamburg erstmalig Hauptursache für Fehltage im Job.

Medienberichten zufolge könnte der Vorstoß des Hamburger Senats die deutsche Arbeitswelt radikal verändern. So könnte bspw. das Konzept der Großraumbüros in Frage gestellt werden,  es aber auch umfassende Regelungen zur abendlichen Abschaltung von Smartphones und Mails  geben. Dass die weit über die Arbeitszeit hinausgehende Erreichbarkeit von Mitarbeitern ein ernst zu nehmendes Thema ist, zeigte auch eine Studie von BITKOM aus dem Jahr 2011, bei dem über 88% der berufstätigen Befragten angaben, auch außerhalb der Arbeitszeit beruflich erreichbar zu sein.

Die geplante Verordnung wird bereits vor offizieller Bekanntgabe der inhaltlichen Ausgestaltung kontrovers diskutiert. Von der SPD, Krankenkassen und Gewerkschaften begrüßt, stößt sie doch bei anderen Parteien und Medienexperten auf harsche Kritik. Lassen wir uns überraschen, ob  wir gesetzlich zu einem persönlichen „Abschalten“ gezwungen werden.

Viele Interim Manager haben hier für sich eine ganz eigene Taktik entwickelt. Während Sie sich mit größtem Engagement in monatelange Projekte stürzen, gönnen Sie sich meist zwischen den Projekten längere Ruhephasen, in denen der Akku wieder aufgeladen wird und sie sich mental auf neue Projekte vorbereiten können. Hier scheint im Großen und Ganzen die „Burnout-Vermeidung“ durch Selbstdisziplin noch zu funktionieren. Oder?
 

Autor:
Presse Interim Management
Aktuelle Presse zum Interim Management
„Chef auf Zeit – Interim Management boomt!“

„Sie verdienen hohe Tagessätze und krempeln als Führungskräfte auf Zeit die Ärmel hoch: Interim Manager sind in Unternehmen immer gefragter. Doch wer den anspruchsvollen Job machen will, braucht jahrelange Erfahrung – und muss flexibel sein“, schreibt Focus Money online am 25.03.2013 auf Basis einer dpa-Meldung zum Thema Interim Management.

….“Die zeitliche und örtliche Flexibilität macht sich für die Interim Manager bezahlt: Für einen Tag im Unternehmen bekommen sie etwas weniger als ein Prozent des Jahresgehalts, das ein Festangestellter in dieser Position verdienen würde. Laut einer Umfrage des Arbeitskreises Interim Management Provider (AIMP) sind das im Durchschnitt 930 Euro pro Tag.

Das klingt zunächst lukrativ, sagt Thorsten Becker von der Agentur Management Angels. Doch Interim Manager wird man nicht einfach nach dem Hochschulabschluss. Um zur Elite der Zeitarbeiter zu zählen, braucht es viel Erfahrung. Üblich sei, dass zukünftige Interim Manager erst einmal Führungserfahrungen in verschiedenen Festanstellungen übernommen haben, bevor sie sich selbstständig machen. Die meisten steigen zwischen 45 und 50 Jahren ein.“

Viele weitere Veröffentlichungen aufgrund der dpa-Meldung in der Süddeutschen, Spiegel online, dem Kölner Stadtanzeiger und vielen weiteren Zeitungen sowie einen umfangreichen Bericht über Interim Management und Sanierungen in der aktuellen VISAVIS finden Sie in unserem Presse-Portal.
 

Autor:

Redaktion 

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
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