Home > Rückblick – Ausblick – Weitblick: Mit geschärftem Blick ins neue Interim Jahr!
Adler

Liebe Leser,

ein spannendes Jahr in der Interim Branche liegt hinter uns und schon blicken wir auf ein Jahr mit neuen Herausforderungen und Entwicklungen, über die wir Sie in unseren Newslettern weiterhin auf dem Laufenden halten werden.

Bevor wir uns ganz neuen Themen und Branchentrends widmen, geben wir rückblickend eine Sicht auf die von uns betreuten Interim Mandate und den Einsatz unserer Interim Manager. In welchen Branchen und Funktionen wurden unsere Führungskräfte und Projektmanager im vergangenen Jahr am häufigsten benötigt, welche Aufgabenstellungen waren gefragt und welche Entwicklungen sehen wir hierdurch für das laufende Jahr?

Erfahren Sie im Interview von Markus Matt, Chefredakteur der LOHN + GEHALT, was unser Geschäftsführer Thorsten Becker über das Wesen des Interim Managements und den „Typus“ des Interim Managers zu sagen hat.

Giso Weyand wagt eine Prognose, wohin sich der Markt für Interim Manager entwickeln wird und gibt Ihnen die Chance, ihm Ihre Fragen zu stellen, die er in den nächsten Ausgaben unseres Newsletters beantworten wird.

Erfahren Sie abschließend, wie sich die Management Angels beim Teamwochenende auf das neue Interim Jahr eingestimmt haben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Management Angels

Interim Positionen
„Rückblick mit Ausblick!“
Welche Interim Positionen avancieren zum Bestseller?

Die Management Angels haben einen eigenen Bereich für Interim Manager, den sogenannten Management Resources Bereich. Dieser betreut und pflegt den Interim Manager Pool und analysiert die laufenden Mandate und Projekte. Aus unserer Sicht ist es immer spannend, im Rückblick festzuhalten, welche Profile von Interim Managern die Management Angels bei ihren Kunden im letzten Jahr eingesetzt haben.  Da unsere Poolarbeit bereits weit vor der Anfrage einsetzt, wir Kontakte aufbauen und pflegen, ein sehr persönliches Bewerbermanagement leben und mit über 100 Projekten pro Jahr aktiv die Interim Branche in Deutschland vorantreiben, haben wir einen guten Überblick über aktuelle Trends.

So konnten wir beispielsweise im vergangenen Jahr beobachten, dass die Nachfrage nach externer Unterstützung durch Interim Manager in den Bereichen Produktion, Marketing und Vertrieb sowie in IT-Themen relativ konstant geblieben ist. Interessanterweise gab es aber zwei deutliche Ausreißer, die zu unseren „Shooting Stars 2013“ wurden: das Projektmanagement sowie die „Finanz-Vakanz“. Dabei ist besonders im Bereich Finanzen die hierarchische und thematische Bandbreite enorm. Neben CFO-Positionen wurden vermehrt Spezialfunktionen, wie Controlling- und Accounting-Spezialisten, Claimmanager, Treasury-Experten sowie Leiter Rechnungswesen gesucht und erfolgreich vermittelt.

Projektmanagement-Aufgaben werden seit einigen Jahren durch externe Manager erfüllt, in 2013 hat sich diese Entwicklung weiter bestätigt. Interessant war dabei zu beobachten, dass Projektmanagement nicht mehr auf den Telekommunikations- und Automotive-Sektor beschränkt ist, sondern dass branchenübergreifend anspruchsvolle Gesamt- oder Teilprojektleiter zum Einsatz gekommen sind. Hier sehen wir auch für das kommende Jahr eine wachsende Nachfrage, die wir durch den auf die Bedarfe der Kunden zugeschnittenen Pool bedienen können.

Das Jahr 2013 zeichnete sich darüber hinaus durch einen hohen Bedarf an Experten und Spezialisten aus. Unsere Kunden nutzen den flexiblen Einsatz von Interim Managern längst nicht mehr nur in „klassischen“ Bereichen wie der Restrukturierung und Geschäftsführung. Viele Sonderthemen wie Internationalisierungen, Gründerhilfe, HSE und Site Management sowie Datenschutz wurden sehr gut durch unsere Manager mit Expertenwissen abgedeckt, die gleichzeitig in den Projekten ihr generisches Führungs-Know-how mit einbringen. Um immer den geeigneten Kandidaten zu finden, greifen wir, neben unserem Kern-Pool mit 1.500 handverlesenen Interim Managern, auch auf unsere erweiterte Datenbank mit über 7.000 Profilen hochkarätiger Fach- und Führungskräfte zurück.

Die meisten Einsätze unserer Interim Manager starteten extrem zeitnah. Häufig innerhalb von wenigen Tagen und Wochen. Damit wir weiterhin diese hohe Qualität und Schnelligkeit sichern können, steht auch in 2014 das Netzwerken und Kontakthalten mit Kunden und Interim Managern ganz oben auf unserer Agenda. Wir freuen uns darauf!

Ihr Ansprechpartner für alle Themen rund um das Pool-Management ist Annelie Villwock.

Markus Matt
„Wir sehen uns die Leute genau an!“
Markus Matt, Chefredakteur von „LOHN + GEHALT“ im Gespräch mit Thorsten Becker

LOHN + GEHALT sprach mit Thorsten Becker über das Wesen des Interim Managements und den „Typus" des Interim Managers.

Markus Matt: Herr Becker, der Begriff geistert durch die Lande, aber viele Menschen wissen nicht recht, was er zu bedeuten hat. Daher die direkte Frage an Sie: Was ist ein Interim Manager?

Thorsten Becker: Es gibt das Dreieck Zeitarbeit - Unternehmensberatung - Interim Management. Diese drei Tätigkeitsfelder beschäftigen sich allesamt mit der Unterstützung von Unternehmen, allerdings auf unterschiedlichem Niveau und mit verschiedener Zielsetzung. Ich möchte behaupten, dass Interim Manager in diesem Dreieck die Champions-League-Ebene abbilden, denn die an sie gestellten Anforderungen müssen allerhöchsten Ansprüchen genügen. Sie werden gerufen, wenn Spitzenpositionen auf Zeit zu bekleiden sind oder wenn komplexe Projekte im Unternehmen abgewickelt werden müssen, für welche es eines erfahrenen und kompetenten externen Projektleiters bedarf.

Markus Matt: Was unterscheidet den Interim Manager genau vom Zeitarbeitnehmer und dem Unternehmensberater. Können Sie dies noch etwas präzisieren?

Thorsten Becker: Die Unternehmensberatung kommt meist ins Haus, wenn der Betrieb leidet, also bereits irgendwelche Brände ausgebrochen sind. Interim Manager hingegen sind meist keine Feuerwehrmänner, die ein Unternehmen retten müssen und sie sind auch keine Leiharbeitnehmer, die in zumeist untergeordneter Funktion im Unternehmen Vakanzen in Spitzenzeiten abdecken müssen. Kommt ein Interim Manager in den Betrieb, ist dieses eben nicht grundsätzlich in wirtschaftlicher Schieflage, sondern will sich in der Regel strategisch verstärken. Die ungetrübte Außensicht des erfahrenen Interim Managers findet hier Veränderungsansätze, welche im Unternehmen von innen oftmals nicht gesehen werden können. Und im Gegensatz zum Unternehmensberater entwickelt der Interim Manager nicht nur die Strategie, sondern setzt diese auch operativ im Unternehmen um, da er zeitlich begrenzt wie ein interner Mitarbeiter agiert.

Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal gerade zur Zeitarbeit ist auch das Thema Festanstellung: Nur sehr wenige Interim Manager werden nach einem Projekt fest von der Kundenfirma übernommen, das Wesen des Interim Managers ist nämlich gerade seine Unabhängigkeit. Im Bereich der Zeitarbeit ist das genau umgekehrt, die allermeisten Leiharbeitnehmer streben eine Übernahme im Entleihbetrieb an. Das liegt natürlich auch daran, dass Leiharbeitnehmer in der Regel über einen weitaus geringeren Erfahrungs- und Qualifizierungsschatz verfügen als Interim Manager.

Markus Matt: Sie sprachen gerade vom Wesen des Interim Managers. Welcher Typus Mensch muss er sein, um gut und erfolgreich als Interim Manager arbeiten zu können?

Thorsten Becker: Interim Manager sind selten unter 45 Jahre alt, denn Kompetenz und Erfahrung brauchen Lebenszeit. Er oder sie waren beruflich zuvor im Management tätig und können auf eine Karriere zurückblicken. Sie sind flexibel, aufgeschlossen und brauchen stets neue Herausforderungen, um zufrieden zu sein. Die Entscheidung für das Interim Management wurde ganz bewusst getroffen, weil man dort ohne die Einbindung in irgendeine Konzernpolitik kreativ auf Projektebene arbeiten kann. Die Wahl der „Projektfreiheit" wird gelebt.

Weiterhin braucht der „Typus" Interim Manager auch Geduld, denn man kann als solcher auch einmal drei Monate Leerlauf haben, das muss man aushalten können. Ein Interim Manager hat also entweder zu wenig Arbeit oder in Vermittlung eben tendenziell zu viel zu tun; da muss er eine innere Balance wahren. Und - Interim Manager sind grundsätzlich selbständig tätig und bieten ihre Dienste verschiedenen Kunden an, auch dies muss man leben wollen.

Zudem benötigt der ideale Interim Manager eine extreme soziale Kompetenz und ein gerüttelt Maß an Charisma, um in den verschiedenen Firmen schnell und wirkungsvoll überzeugen zu können, denn der Stand eines von außen zugekauften Interim Managers im Unternehmen ist per se eher ein schwerer, weil er unbekannt und kostspielig ist. Er muss sich schnell Respekt verschaffen können.

Markus Matt: Ein derartiger „Typus Interim Manager" dürfte auf dem Arbeitsmarkt wohl eher selten anzutreffen sein. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Interim Manager aus?

Thorsten Becker: Wir nehmen unsere Leute ungern aus einer Festanstellung, eigene Projekterfahrungen als Selbständiger sind eine wichtige Voraussetzung. Wir sehen uns die Leute genau an, da können Sie sicher sein – schließlich steht auch der Name unseres Unternehmens auf dem Spiel und da sollten möglichst keine Projekte in den Sand gesetzt werden. Wir haben aktuell etwa 1.500 Interim Manager auf unserer Liste, ca. 60 sind im Durchschnitt in Vermittlung. Da hat sich ein gewaltiger Erfahrungsschatz angesammelt und wir wissen sehr genau, wo wir hinschauen müssen. Alle im AIMP zusammengeschlossenen Provider setzen bei der Auswahl der geeigneten Interim Manager sehr hohe Qualitätsstandards an.

Markus Matt: Wie viele Ihrer Aufträge finden im Bereich der Personalwirtschaft statt und welche Aufgabenstellungen sind hier zu erfüllen?

Thorsten Becker: Etwa 20 Prozent unserer Projekte werden im HR-Bereich abgewickelt, d.h. im HR-Bereich wird der Interim Manager eingesetzt. Hier haben wir vor allem viele Recruiting-Projekte und oftmals geht es auch um Personalabbau oder die zeitweise Übernahme der Personalleitung. Passend dazu sind auch etwa 20 Prozent unserer Interim Manager Personaler.

HR gewinnt insgesamt an Bedeutung, der Fachkräftemangel lässt grüßen. Zudem gibt es in diesem Bereich wesentlich mehr Aufgaben als früher, das geht auch aus der jährlichen Studie des AIMP hervor. Dies schlägt sich auch in unserer Auftragslage nieder.

Markus Matt: Interim Manager sind grundsätzlich selbständig tätig, bieten also ihre Dienste nicht nur Ihnen an. Warum sollte ein Interim Manager durch Vermittlung eines Providers arbeiten, der einen Teil seines Tagessatzes einbehält?

Thorsten Becker: Bei uns Providern landen immerhin rund 30 Prozent der Projekte, 70 Prozent entspringen den Netzwerken der Interim Manager selbst. Läuft ein Projekt über einen Provider, bekommt dieser natürlich auch einen Teil vom Kuchen ab, das ist ganz klar, denn leben müssen beide. Das mag für den Interim Manager weniger Geld bedeuten, aber ein Auftrag über einen Provider hat auch viele Vorteile. Der Provider übernimmt die Akquisefunktion für den Interim Manager, sorgt für eine professionelle Vorbereitung auf den Kunden und steht als wichtiger Sparringspartner während des gesamten Projekts zur Verfügung.  Deshalb schätzen viele Interim Manager die Zusammenarbeit mit einem Provider.

Markus Matt: Wie lange dauert ein Projekt im Bereich des Interim Managements?

Thorsten Becker: Die Projektdauer ist naturgemäß sehr unterschiedlich, meist liegen die Einsatzzeiten des Interim Managers in einem Unternehmen aber zwischen vier und 12 Monaten. Es kann also durchaus sein, dass ein Interim Manager zwei Weihnachtsfeste in Folge beim selben Kunden im selben Projekt verbringt.

Markus Matt: Eine abschließende Frage: Im Bereich des Interim Managements bekommt man als Provider aufgrund der vielen branchenübergreifenden Geschäftsbeziehungen sicher einen Einblick in aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in unserem Land, richtig?

Thorsten Becker: Der Bereich Interim Management ist in der Tat neben der Zeitarbeit und der Bauwirtschaft ein wichtiger Frühindikator in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung. Sinken die Budgets der Unternehmen, dann sagt das etwas über die nahe Zukunft unserer Wirtschaft aus. Würden uns Wirtschaftspolitiker verstärkt um unsere Einschätzungen in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes befragen, wären die Erkenntnisse mit Sicherheit positiv verwertbar.

Management Angels GF
Auf ein Wort
Die Geschäftsleitung kommentiert die aktuelle Marktentwicklung

Jeder Jahresanfang ist auch immer ein kollektiver Schulterschluss guter Vorsätze. Die verschwinden dann erstaunlicherweise und meist unbemerkt, kommen nur selten zurück und wenn, dann nur um doch wieder auf später verschoben zu werden. Damit uns, den Angels dieses Schicksal nicht wiederfährt, haben wir uns für ein Wochenende zu einem Offsite an der Ostsee zurückgezogen, um Perspektiven für das Jahr 2014 zu besprechen. Wir wollten nicht die Proklamation nachahmenswerter Vorsätze, sondernd eine Diskussion zu nachhaltigen Grundsätzen unserer geschäftlichen Ausrichtung für 2014.
 
Dieses Offsite war eine vom ganzen Team sehr ernstgenommene und für alle interessante und verbindliche Diskussion zu den Perspektiven 2014 der Management Angels. Besprochen wurden 16 Perspektiven, die für uns als Team, wie auch für unsere Stakeholder von Relevanz sind. Wir fokussieren dabei gleichermaßen auf unsere Kunden wie auf unsere Interim Manager. Wie können wir unsere Dienstleistung so verbessern, dass sie immer perfekt auf die Anforderungen unserer Kunden und Interim Manger zugeschnitten ist?
 
Wir haben uns diese und viele weitere Fragen gestellt, sie beantwortet und gemeinsam zu Perspektiven verdichtet. Diese sind natürlich auch für unser Zusammenspiel mit den Interim Managern relevant.
 
Die Management Angels haben sich für 2014 eine Agenda gesetzt, die in Summe dem hohen Anspruch gerecht wird, den wir an uns selbst und unsere Dienstleistung stellen, und wir werden weiterhin an unserem sehr persönlichen und verbindlichen Kommunikationsstil festhalten. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Interim Managern an einer werthaltigen Kundenkommunikation und fördern die Interaktion, um relevante Themen, Informationen und den passenden Interim Manager für unsere Kunden bereitzustellen.
 
 Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2014 mit Ihnen, unseren Netzwerkpartnern und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Autor:
Weyand
Weyands Kolumne
2014 - So wird sich der Markt entwickeln

Herrlich! Ein neues Jahr! Neue Chancen tun sich auf – vor allem für uns Selbständige. Doch einige Fragen bleiben: Wie wird sich der Markt für Interim Manager entwickeln? Wer wird attraktive Mandate bekommen? Wer kein Mandat? Wer muss unter Preisdruck nachgeben und wer nicht?

Der Markt wird im Wesentlichen von drei Anbietergruppen beherrscht: einer Flut von Einzelkämpfern mit mehr oder weniger geschärfter Positionierung, Beratern die Interim Management als weitere Einnahmequelle entdeckt haben und Interim Providern, die als Vermittler eine Auswahl- und Qualitätssicherungsfunktion übernehmen.

Ich wage eine Prognose. Der Markt wird sich in den nächsten Jahren wie folgt entwickeln:

Erstens werden Einzelkämpfer in zwei Gruppen gespalten. Jene, die sehr erfolgreich mit steigenden Honoraren am Markt agieren. Diese Gruppe wird eine klare Profilierung und klare Erkennungsmerkmale als jeweilig eigene Marke haben – als „markante Erfolgstypen“ ließe sich das zusammenfassen. Und eine breite Masse an weniger erfolgreichen Interim Managern, die sich aufgrund der fehlenden Marke in einem harten Konkurrenzumfeld behaupten müssen.

Zweitens werden sich Interim Provider zunehmend spezialisieren, da Kunden immer professioneller im Einkauf von Interim Leistungen werden. Je qualifizierter die Kundschaft, desto größer die benötigte Auswahlkompetenz beim Provider. Außerdem werden sich ein oder zwei Dutzend großer Provider als Universalanbieter profilieren und durch Rahmenverträge einen recht großen Teil des Marktes besetzen, während einige kleine Provider Nischensegmente besetzen.

Drittens wird das Berufsbild des Interim Managers geschärft werden und damit die Abgrenzung zu Beratern deutlicher.

Insgesamt haben wir bereits heute einen Einkäufermarkt, wesentlich mehr Angebot als Nachfrage. Durch die Professionalisierung des IM-Einkaufs, wird diese Dominanz noch deutlich zunehmen. Daher gehe ich davon aus, dass vor allem klar profilierte, kantige und vor allem bekannte Marken im Vorteil sein werden. Wirklich bekannt werden im Gesamtmarkt wahrscheinlich unter 500 Marken.

Die Kooperation mit Providern wird in diesem Rahmen zur sinnvollen und nötigen Ergänzung – auch für die erwähnten Erfolgstypen. Denn sie ermöglicht Zugang zu Rahmenverträgen und ein sinnvolles Risikomanagement in einem stärker umkämpften Markt.

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de.  Weyand bloggt außerdem unter www.weyand-schreibt.com.

In den folgenden Ausgaben unseres Newsletters wird Giso Weyand Ihre Fragen zu den Themen Markt, Vertrieb, Werbung, PR und alles was Sie sonst noch bewegt, gerne beantworten. Schicken Sie uns Ihre Fragen an giso.weyand(at)managementangels.com.

Netzwerkveranstaltung
Informationsvorsprung nutzen!
Netzwerkveranstaltungen und Weiterbildung für Interim Manager

Kaum hat das neue Jahr begonnen, gehen auch die Netzwerkveranstaltungen der Management Angels in die nächste Runde. Wir werden weiterhin – wie in den vergangenen Jahren – unsere  „Management Angels Foren“ in Hamburg und Frankfurt sowie bundesweite Lunches organisieren. Die Einladungen mit den Details zu den Inhalten senden wir Ihnen rechtzeitig zu.

Des Weiteren planen wir Veranstaltungen mit Verbänden und Organisationen (wie unserem Branchenverband AIMP), die wir Ihnen auf unserer Internetseite ankündigen werden und für die Sie auch wie gewohnt Ihre persönlichen Einladungen erhalten.

Aber auch der Weiterbildung für Interim Manager widmen wir weiterhin großes Augenmerk. Unter der AIMP academy richten wir gemeinsam mit unserem AIMP-Partner ZMM zweimal im Jahr dreitägige Workshops für Interim Manager in Hamburg und München aus. Fragen zur Selbständigkeit, rechtliche Aspekte des Interim Managements, Projektarbeit sowie Tipps und Trends der Selbstvermarktung stehen auf dem Programm. Geeignet als Weiterbildungsmaßnahme für Interim Manager und solche, die gerade vor dem Schritt in die Selbständigkeit stehen.

Die nächsten Termine in München sind wie folgt:

  • Workshop Einstieg: Donnerstag, 27. März 2014. Der Workshop richtet sich an Interim Manager und an Manager, die es werden wollen und bieten einen umfassenden Überblick für alle, die den Einstieg in das Geschäft wünschen.
  • Workshop USP & Eigenmarketing für Interim Manager: Freitag, 28. März 2014. Der Workshop richtet sich an Manager, die ihren USP definieren und ihre Selbstvermarktung optimieren wollen.

 Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Website. Da sich unsere Workshops großer Beliebtheit erfreuen, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Wir freuen uns auf Sie.

 Sollten Sie Fragen zu unseren Workshops haben, wenden Sie sich gerne an Klara Sachse.

Autor:
Management Angels Team
Frisch und gestärkt ins 15te Management Angels Jahr!
Strategien, Konzepte, Maßnahmen und jede Menge Spaß!

Alljährlich nehmen sich die Management Angels Anfang des Jahres eine Kreativ-Auszeit, um gemeinsam in Gesprächen und Diskussionen das vergangene Jahr zu reflektieren und sich den aktuellen Herausforderungen des bevorstehenden Jahres zu stellen.

Gibt es neue Anforderungen aus Sicht der Kunden oder aus Sicht der Interim Manager an uns als Provider, die wir erfüllen sollten? Wie können wir Prozesse optimieren und beschleunigen, um Kunden den für sie optimal passenden Kandidaten noch schneller zur Verfügung zu stellen? Verändern sich unsere Interim Mandate und wie können wir als Provider hier proaktiv agieren? Passt die Nachfrage auch zum Angebot und welche Maßnahmen dienen der dauerhaften Qualitätssicherung? Viele Ansätze also, die der Professionalisierung unserer Dienstleistung gegenüber Kunden und Interim Managern dienen.

Diesen Aufgaben widmeten wir uns am vergangenen Wochenende und ließen auch das Jahr 2013 noch einmal Revue passieren. Der größte Teil der Mannschaft fand sich in einem ruhig gelegenen Haus an der Ostsee ein, um miteinander in eigener Sache kreativ zu werden. In Präsentationen und Workshops wurden neue Konzepte und Ideen vorgestellt, diskutiert und eine gemeinsame Stoßrichtung festgelegt.

Neben der „unternehmerischen Kreativarbeit“ stand aber wie immer auch das „gemeinsame Erlebnis“ ganz weit vorne. Spaziergänge an der eisigen Ostsee, gemeinsame Kochaktivitäten und in diesem Jahr auch der Besuch eines Dschungel-Lands, in dem sich jeder echten „Dschungel-Abenteuern“ stellen konnte. Ein gemeinsames Erlebnis, das uns als Team zusammenschweißt und einen motivierenden Jahresstart garantiert.

Die Management Angels stehen Ihnen als Partner für Interim Management auch in 2014 wieder gerne zur Seite. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Autor:
Jürgen Studt
Unsere Buchempfehlung:
Führen in Krisen – Kommunikation und andere Randsportarten

Komplexität und Dynamik in einer globalisierten Wirtschaft wachsen weiter – mit einem zunehmenden Einfluss auf die Gesellschaft. Parallel dazu erleben wir die ersten Auswirkungen des demographischen Wandels und den Übergang von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die uns seit 2008 in Atem hält, macht transparent, dass zu viele Unternehmen immer noch nach Maßstäben und mit einem Instrumentarium geführt werden, die denen aus den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts entsprechen.
  
Das vorliegende, im Windsor Verlag erschienene Buch, von Jürgen Studt beschreibt kurz die existente Problematik und zeigt dann die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels auf: hin zu ethischer Weitsicht, dem Besinnen auf Grundwerte.

Für Studt wird offensichtlich immer deutlicher, dass Führung in einem Beziehungsgeflecht verschiedenster Interessengruppen stattfindet und damit sind nicht nur Lieferanten und Kunden gemeint, sondern alle Stakeholder, die relevant sind. Er zeigt auf, dass gerade in Krisenzeiten eine stakeholder-orientierte Kommunikation als Führungsinstrument elementar ist und es eines gesteuerten Kulturwandels in Unternehmen bedarf, um langfristig überleben zu können. Dieser Kulturwandel beinhaltet für ihn nicht nur eine andere Kommunikation, sondern u.a. auch einen partizipativen Führungsstil, das Zulassen von Vielschichtigkeit und die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung bei unternehmerischen Entscheidungen und strategischer Orientierung.

Jürgen Studt ist promovierter Betriebswirt, Interim Manager, Trainer, Berater und Coach mit dem Schwerpunkt Post Merger Integration. Während seiner langjährigen Konzernkarriere war er in leitenden Positionen, in der Geschäftsführung sowie als Aufsichtsrat tätig und begleitete große Restrukturierungen in namhaften Mineralölkonzernen. Er berät als Teil eines kleinen, aber exklusiven Netzwerks ehemaliger Führungskräfte große mittelständische Unternehmen bei anstehenden Fusionen oder Restrukturierungen und steht Geschäftsführern und Vorständen als Sparringspartner zur Verfügung.

Die Erkenntnis aus seiner Tätigkeit der letzten Jahre, dass eine Vielzahl von Unternehmen mit der Finanzkrise und deren Folgen nicht klar kommen, veranlasste Jürgen Studt dieses Buch zu schreiben.

Es gibt sicherlich nicht nur den einen richtigen Weg, aber dieses Buch soll anregen, neue Wege zu gehen, die eine nachhaltige Führung von Unternehmen erlauben.

Redaktion 

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
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