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Säulen des Erfolgs

Liebe Leser,

als „Diplomaten mit sozialer Intelligenz“ tituliert die aktuelle Ausgabe des VentureCapital Magazins Interim Manager und lobt deren Tätigkeiten in Venture Capital- und Private Equity-finanzierten Unternehmen. Auch diese Branche hat die Vorteile von Interim Managern für sich entdeckt, vertraut auf deren langjährige Expertise in ähnlichen Situationen und schätzt sie als Investor Relations Manager. Denn sie beherrschen es, Brücken zwischen allen Beteiligten zu schlagen und mit viel Fingerspitzengefühl Projekte zielstrebig nach vorne zu bringen.

Branchenkompetenz gehört, neben den funktionsorientierten Fähigkeiten, zu den Erfolgsfaktoren eines Interim Managers. Spezifische Branchenkenntnisse sind teilweise sogar unerlässlich, um eine Führungsposition in einem bestimmten  Branchenumfeld übernehmen zu können.

Die Management Angels haben sich seit Beginn ihrer Providertätigkeit intensiv mit der Entwicklung von Branchenclustern innerhalb ihres Interim Manager Pools beschäftigt. Dies ermöglicht es uns heute, über einen ausgefeilten Suchprozess, geeignete Kandidaten mit Branchenexpertise innerhalb weniger Tage zu finden und beim Kunden vorzustellen.

Mit unseren acht Kern-Branchen haben wir heute ein starkes Fundament für die schnelle und qualitätsgesicherte Vermittlung von Interim Managern für die innovative Wirtschaft geschaffen  - die Säulen für Ihren Erfolg!

Neuigkeiten aus drei dieser Branchen möchten wir Ihnen in unserem aktuellen Newsletter vorstellen: Automotive, die Beteiligungsbranche, sowie die Informations- und Telekommunikationsbranche, mit der wir vor 13 Jahren ins Interim Geschäft gestartet sind.

Welche Vorteile Branchenkompetenz für einen Interim Manager hat und wie er diese am effektivsten bei seiner Profilierung anwendet, verrät Ihnen Giso Weyand in seiner aktuellen Kolumne.

Viel Spaß bei der Lektüre und wir freuen uns über Ihr Feedback!

Ihre Management Angels
 

Kai Reddig
Auf der Überholspur!
Automotive – Vorzeigebranche für Interim Management

Seit vielen Jahren setzt die Automotive-Branche erfreulicherweise immer häufiger auf Interim Management-Lösungen. Das zeigen auch die regelmäßig durch den Branchenverband AIMP durchgeführten Studien. Im Jahr 2012 stieg der Anteil auf einen Rekord-Wert von 17% Projekt-Anteil. Nur im Bereich Anlagen- und Maschinenbau liegt der Anteil noch etwas höher (18%).

Der Automotive-Markt ist ein etablierter Markt  für Interim Management. Hier geht es nicht mehr darum, Kunden Vorzüge eines Managers auf Zeit zu erklären, und darzustellen, wofür man dieses strategische HR-Managementtool am besten einsetzt. Die Erwartungen sind höher und weitreichender. Ein qualifiziertes und langfristig angelegtes Sourcing, die richtige Auswahl an qualifizierten Interim Managern und ein guter Kontakt zum Kunden sind Voraussetzungen für jeden erfolgreichen Interim Provider. Man muss Branche und Kunden kennen und verstehen, um Schlüsselpositionen zeitnah besetzen zu können. Qualität im ganzen Prozess ist unerlässlich.

Bereits vor über drei Jahren haben die Management Angels ihre Aktivitäten im Bereich Automotive weiter ausgebaut. Durch vertiefende Gespräche mit unseren Interim Managern, bestehenden Kunden sowie diversen Partnern in Automotive-Netzwerken verfolgen wir sehr genau, welche Projekte am Markt durchgeführt und nachgefragt werden. Diese Markt-Signale spiegeln wir natürlich durch die Erweiterung und interne Strukturierung unseres Pools wider. So haben wir im Anfragefall nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe zahlreiche Interim Manager, die wir unseren Kunden vorstellen können.

Eine Vielzahl an Projektanfragen aus der Automotive-Branche bzw. angrenzenden Industriebereichen sind Beleg für einen sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel.

Unsere Branchen-Kompetenz „Automotive“

Generell sind wir auf einem vielversprechenden Weg, die Management Angels sowohl kundenseitig im Automotive-Markt weiter zu etablieren als auch intern die Expertise zwischen verwandten Branchen zu verknüpfen. Die Management Angels haben seit Gründung im Jahr 2000 einen nicht mehr als 1.500 Manager umfassenden Kern-Pool aufgebaut und verfügen über eine Datenbank mit ca. 7.000 Führungskräften mit Interim Management-Affinität.

Im Bereich des Kern-Pools wurden sogenannte Kompetenz-Cluster nach Branchen eingerichtet, um den speziellen Anforderungen einer Branche optimal gerecht zu werden. Der Markt für Branchenexperten ist anspruchsvoll, da die Experten aus dem Automotive-Bereich aufgrund der als innovativ angesehenen Produktionsmethoden und -prozesse auch in anderen Branchen sehr gefragt sind.

Branchenerfahrene Führungskräfte als Festanstellungskandidaten zu rekrutieren ist ungleich komplizierter, zeitintensiver und am Ende auch risikobehafteter. Ein Interim Manager hingegen ist bereits nach wenigen Tagen startklar und flexibel einsetzbar. Gleichwohl sind die Grenzen nicht immer trennscharf zu definieren. Einige Projektlaufzeiten gehen über 12, 18 oder 24 Monate hinaus und kommen damit in einen Grenzbereich zur klassischen Festanstellung.

Im Bereich Automotive können unsere Interim Manager Positionen in sehr unterschiedlichen  Bereichen übernehmen. Grundsätzlich kann man hier sechs Bereiche hervorheben, in denen unsere Interim Manager zum Einsatz kommen:
 

  • Geschäftsführung/General Management
  • Finance & Controlling
  • Einkauf, Logistik & Supply Chain Management
  • Produktion, Prozesse & Qualitätsmanagement
  • Human Resources
  • Vertrieb, Business Development & Marketing

Bei weiteren Fragen kommen Sie gerne auf uns zu, wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Ihr Hauptansprechpartner für Unternehmen und Interim Manager im Bereich Automotive ist Kai Reddig am Standort Hamburg.
 

Autor:
Mark von Hauenschild
Zu viele Investoren chasen zu wenig attractive targets!
Die Beteiligungsbranche in Deutschland

Der deutsche Private Equity-Markt ist weiterhin sehr ruhig und hat den Stand vor der Finanzkrise nicht wieder erreicht. Darüber täuschen auch große Transaktionen wie Springer Science, Ista International, Ceram Tec, Armacell oder FTE Automotive nicht hinweg.

Die Branche scheint bereit zu sein, das Geld ist eingesammelt, allein ansprechende Übernahmeziele gibt es zu wenig. Die Folgen sind hohe Preise, aufreibende Bieterverfahren und erhebliche Bewegungen auf dem Zweitmarkt. Der entstehende Anlagedruck und das niedrige Zinsniveau können nun gut wieder zu einer erhöhten Risikobereitschaft führen.

Trotzdem ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr zu erkennen. Dies spiegelt sich bei uns in einer gesteigerten Anfrage nach Interim Managern aus dem Umfeld wider. Das Geschäft mit Unternehmensbeteiligungen bleibt prädestiniert für den Einsatz von Interim Managern.

Einsatzgebiete

Einsatzgebiete unserer Interim Manager bei Beteiligungsfirmen sind in der Regel:
 

  • Mitwirkung bei den Akquisevorbereitungen
  • Einstieg in die Geschäftsführung
  • Einsatz an „Stellschrauben“ im Beteiligungsunternehmen, bspw. als Spezialist für die Restrukturierung des Einkaufs
  • Einsatz in einem aktiven Beirat
  • Schnittstellenfunktion zwischen Investor und Beteiligungsunternehmen

Aber auch andere kreative Einsatzmöglichkeiten sind denkbar. Sprechen Sie uns an. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ihr Ansprechpartner bei den Management Angels ist Mark von Hauenschild am Standort Frankfurt.
 

Autor:
Tilo Ferrari
Netz der Zukunft!
Informations- und Telekommunikationssektor – Der Klassiker im Interim Management

Grenzenloses Telefonieren vom Festnetz oder Handy, Surfen im Internet über Smartphones und Unterhaltung ohne Ende – und das alles zum Pauschaltarif? Heute ist es nicht mehr vorstellbar, dass der Telekommunikationsmarkt erst vor 15 Jahren liberalisiert und privatisiert wurde, die Kosten für die Verbraucher dadurch stark sanken und viele neue Technologieprodukte für die breite Masse verfügbar wurden.
 
Der Informations- und Telekommunikationssektor (ITK-Sektor) gehört heute neben den Branchen Maschinenbau und Automobilindustrie zu den größten Wirtschaftszweigen in Deutschland und leistet einen überdurchschnittlichen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll laut dem BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) in diesem Jahr den Rekordwert von 152 Mrd. Euro erreichen und auch für 2014 werden steigende Umsatzzahlen prognostiziert. Damit ist Deutschland nach den USA, Japan und China der viertgrößte Markt weltweit und der bedeutendste Markt für ITK in Europa. Während die Umsätze im Festnetz-Bereich in den letzten Jahren zurückgingen, boomen die Umsätze im Mobilfunkbereich, Smartphone-Verkauf sowie beim Geschäft mit mobilen Datendiensten.
 
Trotz des wachsenden Mobilfunkmarkts sind die Unternehmen des ITK-Sektors bereits auf der Suche nach weiteren Wachstumsmöglichkeiten und entwickeln neue Dienste, die unseren Alltag schon bald nachhaltig verändern werden. Die neue Generation von Technik wird es ermöglichen, dass die unterschiedlichsten Geräte miteinander kommunizieren und den Menschen nur noch bei Bedarf hinzuziehen. Durch das Mobile Internet hat man zu jeder Zeit und von überall den Zugriff auf Informationen und Geräte. Insbesondere im Umfeld von Wohnräumen und -häusern wird diese Technologie Einzug finden. Dazu gehören z.B. die Hausautomation mit Steuer- und Überwachungsfunktionen (Alarmanlage, Beleuchtung, Jalousien), Smart Metering (Steuerung des Verbrauchs von Strom, Wasser, Gas), vernetzte und ferngesteuerte Haushaltsgeräte sowie die vernetzte Unterhaltungselektronik.
 
Die positive Geschäftserwartung und die Entwicklung neuer Technologien haben auch Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung. Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen wollen laut der BITKOM in diesem oder im kommenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen, so dass die ITK-Branche mit prognostizierten 907.000 Beschäftigen Ende 2013 hierzulande der zweitgrößte Industriesektor ist. „Flexibilität und Innovationskraft gewinnen für die Unternehmen immer stärker an Bedeutung. Freelancer sind mit ihrem häufig hochspezialisierten Fachwissen eine wichtige Ergänzung zur Stammbelegschaft“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Rund ein Drittel aller Personalverantwortlichen wollen zukünftig mehr Freiberufler beauftragen, die insbesondere im Projekt- und Produktmanagement eingesetzt werden.
 
Auch für die Management Angels ist der ITK-Sektor eine der wichtigsten Kern-Branchen, die uns durch ihre Schnelllebigkeit, kurzen Produkt- und Innovationszyklen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt sowie uns und unseren Interim Managern eine hervorragende Branchenexpertise abverlangt.
 
Vor 13 Jahren sind wir als Interim Provider für die Telekommunikation und Internet-Märkte gestartet und haben unseren Manager Pool exakt auf die Bedürfnisse dieser Branchen abgestimmt. Wir haben in diesem Segment ein Kompetenz-Cluster geschaffen, das im Providerumfeld einzigartig ist. Mit über 600 persönlich bekannten Interim Managern aus dem ITK-Umfeld, die fast die Hälfte unseres Kern-Pools ausmachen, sind wir in der Lage stets geeignete Kandidaten für die Funktionsbereiche Marketing, Vertrieb, General Management und IT sowie für das Projekt- und Produktmanagement kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Viele weitere Manager mit hervorragenden TK- und Internet-Skills sind in unserer Datenbank mit über 7.000 Profilen enthalten. Durch unsere Expertise und die Zusammenarbeit mit den Marktführern können wir, im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern, als Berater bei der Personalplanung direkt unterstützen.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und beantworten gerne Ihre Fragen im Bereich ITK. Ihr Hauptansprechpartner für diesen Bereich ist Tilo Ferrari.

Autor:
Unternehmensleitung
Auf ein Wort
Die Geschäftsleitung kommentiert die aktuelle Marktentwicklung

New Economy 2.0 – eine Woche lang tourte ich als Teil einer Hamburger Wirtschaftsdelegation zu den technologischen „hot spots“ an der amerikanischen Ostküste: New York City und vielleicht mehr noch Boston/Cambridge. Besuche beim MIT Media Lab, Microsoft R&D, AT&T R&D, diversen Startup-Firmen, Inkubatoren, VC’s und Angel-Investoren etc.

Was wir hier erleben können übersteigt das, was wir alle zu deutschen New Economy-Zeiten erlebt haben, bei Weitem. Es ist heute in den USA (im Gegensatz zu Deutschland) für die meisten MIT- oder Harvard-Absolventen attraktiver, eigene Unternehmen zu gründen. McKinsey und Goldman Sachs sind irgendwie „out“. Die unternehmerische Energie im Technologie- und Biotech-Umfeld ist faszinierend. Alleine im kleinen Staate Massachusetts haben Business Angels in fast 70.000(!) Jungunternehmen investiert, Venture Capitalists in Tausende von Unternehmen, dort herrscht eine „New Economy 2.0“-Aufbruchstimmung und amerikanische Investoren sehen, dass auch in Deutschland noch einiges in diese Richtung passieren müsste!

Insbesondere die Berliner Technologie-Szene ist bekannt und genießt in den USA den besten Ruf Europas! Nach dieser Reise bin ich mir sicher: Auch in Deutschland wird sich massiv wirtschaftliche Dynamik im Technologieumfeld entfachen – New Economy 2.0.

 

Autor:
Giso Weyand Berater
Weyands Kolumne
Spezialisiert auf eine Branche?

Was haben diese drei Kunden gemeinsam? Der Automobilzulieferer sucht einen erfahrenen Interim Manager für seine Restrukturierung. Die Private Equity-Gesellschaft einen Manager für ein Kundenunternehmen. Der Telefonanbieter einen erfahrenen Customer Care IM.

Die Antwort ist einfach: Sie alle werden einen Interim Manager mit Branchenkompetenz bevorzugen! Gemeint ist damit niemand, der auch mal Erfahrung in der Branche gesammelt hat, gemeint ist überwiegende Erfahrung – er kennt die Branche wie seine eigene Westentasche!

Was läge also näher, als sich auf ein bis zwei Branchen zu spezialisieren und damit die eigenen Vermarktungschancen deutlich zu steigern? Es sind zwei Gedanken, die das regelmäßig verhindern:

1.     „Ich bin Generalist – kann doch in allen Branchen arbeiten!“
Damit haben Sie wahrscheinlich sogar Recht. Für Ihr Marketing ist es aber nicht entscheidend, was Sie alles können – sondern was Sie als Spezialisierung verkaufen. Branchenneutrale Generalisten gibt es genug, damit fallen Sie nicht auf und im entscheidenden Moment dem Interessenten auch nicht ein.

2.     „Dann kommen aus anderen Branchen keine Kunden mehr!“
Genau! So ist es! Eine klare Positionierung erzeugt auch Gegenwind, weil sie ausschließt. Allerdings gilt auch: Lieber 70% Rückenwind und 30% Gegenwind, als gar kein Wind. Eine neutrale Positionierung ist in wenigen Fällen dauerhaft erfolgreich, die Branchenspezialisierung kann ein möglicher Ausweg sein.
 
Für die Spezialisierung auf eine Branche, stellen Sie sich vier Fragen:
 

  • Habe ich eine nachweisbare Branchenexpertise? Diese kann zum Beispiel durch eine große Zahl von Projekten oder lange Berufserfahrung in der Branche nachgewiesen werden.
  •  Nutzt mein Wissen von damals auch den Unternehmen heute?
  • Hat die Branche einen Bedarf an Interim Managern?
  • Habe ich Freude daran, in dieser Branche weiterzuarbeiten?

Können Sie diese Fragen mit Ja beantworten, macht es Sinn, ein wenig über die Branchenbezeichnung nachzudenken. Nicht zu speziell, aber auch nicht zu allgemein ist dabei die Regel. Sich nur auf Automobilhersteller zu konzentrieren, könnte riskant sein. Hersteller und Zulieferer hingegen sichert mehr Streubreite. Pharma ist vielleicht zu speziell – Life Science  schon besser.

Eine solche Spezialisierung hilft nicht nur im Moment der Auswahl – sondern auch beim Bewerben der eigenen Leistungen. Erfahren Sie mehr dazu in der nächsten Ausgabe!

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de.  Weyand bloggt außerdem unter www.weyand-schreibt.com.
 

Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein
Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein
Intensiver Dialog zwischen Beirat und Geschäftsführung

Gerne sprechen wir beim Thema Interim Management über den „unverstellten Blick“ eines Interim Managers auf das Unternehmen, in das er als Manager auf Zeit einsteigt. Diesen Vorteil eines externen Mitarbeiters gegenüber den langjährigen Festangestellten nutzen immer mehr Unternehmen, um Veränderungsprozesse voranzutreiben und alte Strukturen aufzubrechen und zu erneuern.  Auch wir als Interim Provider legen großen Wert auf diesen „Blick von außen“ bei der Beurteilung der eigenen Strategie und Maßnahmen, die wir entwickeln und umsetzen.

Guter Rat durch den Beirat

In Fragen der Eigen- und Fremdwahrnehmung, der Überprüfung der eigenen Positionierung sowie der Zukunftsstrategien nehmen wir gerne den Rat unseres Beirats Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein entgegen, da er über Erfahrung und Weitblick im wirtschaftlichen Umfeld verfügt und uns trotz langjähriger Verbundenheit richtungsweisende Korrekturvorschläge macht.

Alexander Prinz zu Schleswig Holstein mit seinem Beratungsunternehmen Holstein:Consult ist seit über 25 Jahren im Bereich Management- und Personalberatung für zahlreiche große und mittelständische Unternehmen tätig und begleitet die Management Angels nahezu seit der Gründung.

Mit seinem Beratungsansatz „Für Menschen, die sich bestimmte Zusammenhänge bewusst machen und gestalten wollen und die nicht alles so lassen wollen, wie es ist“, teilt er unsere Einstellung zur eigenen Dienstleistung. Nur durch Selbstreflektion oder manchmal auch durch das „Spiegel vorhalten“ eines Beraters unseres Vertrauens, sind wir dauerhaft in der Lage alle notwendigen Entwicklungen voranzutreiben, um uns den wachsenden Herausforderungen der Interim Branche zu stellen.

So wie wir schätzen bereits viele Unternehmen Beiräte als Bindeglied zwischen Generationen, als Mittler bei Konflikten sowie als Impulsgeber für zukunftsweisende Veränderungen. Nur gestandene Manager mit jahrzehntelanger Führungserfahrung kommen für solche Beiratsmandate in Frage. Sie müssen den Anforderungen des Unternehmens und seiner Gesellschafter entsprechen und eine unabhängige Position einnehmen.  Interim Manager sind hier geeignete Kandidaten, da sie als erfahrene, gestandene Führungskräfte mit Branchen- und Fach-Know-how unvorbelastet und ohne Betriebsblindheit in Beiratsmandate einsteigen. Sie denken unternehmerisch und verfolgen keine eigenen Interessen.

Viele Interim Manager in unserem Pool sind bereits als Beiräte oder Aufsichtsräte tätig und nehmen teilweise diese Mandate parallel zu ihren Projekttätigkeiten wahr.
Gerne beraten Sie unsere Experten Kai Reddig und Erdwig Holste, wenn es um den geeigneten Kandidaten für Ihre Anforderungen geht.
 

Autor:
AIMP academy Hamburg
AIMP academy, 14.-16. November in Hamburg
Noch wenige Plätze in den Workshops der academy frei

Die Herbstworkshops stehen vor der Tür und es sind noch wenige Plätze frei.

Im Modul „Verträge und Haftung“ haben Sie am Samstag, dem 16. November die Chance, Ihr Know-how auf den aktuellsten Stand zu bringen und gewohnte Praktiken zu hinterfragen.

Für Schnellentschlossene gibt es noch einen letzten Platz im Workshop „USP & Eigenmarketing“ am 15. November, in welchem Sie Ihr einzigartiges Angebot als Interim Manager auf den Punkt bringen und Vermarktungsmöglichkeiten unter die Lupe nehmen! 

Wenn es für Sie um den grundsätzlichen Einstieg ins Interim Geschäft geht und Sie sich auch einen Marktüberblick verschaffen wollen, dann besuchen Sie unseren Workshop „Einstieg" am 14. November.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Bei Fragen kommen Sie gerne auf Klara Sachse zu, unter klara.sachse(at)managementangels.com oder +49 (40) 44 19 55-34.

Autor:
Generation Y
Red Couch in Frankfurt am 17.10.2013
Diskussionsfreudiges Thema „Generation Y“

Auch in diesem Jahr fand die RED COUCH der Management Angels wieder im exklusiven Ambiente des Bene Showrooms im The Squaire auf dem Frankfurter Flughafen statt. Das Event mit dem Thema „Generation Y – Wie führt man eine Generation, die alles in Frage stellt?“ begeisterte die über 50 Gäste. Neben unserer Moderatorin Susanne Fiederer (Kommunikationsexpertin und Journalistin), erlebten wir Ina Ferber (Personalberaterin und Employer Branding-Expertin), Gabriele Schöpfer (Interim Managerin, HR eMarketing-Expertin), Dr. Harriet Kleiminger (HR-Verantwortliche, Dozentin und Mitautorin eines Buches zum Personalmanagement der Generation Y) und Matthias Faust (Vice President Labor & Industrial Relations SAP AG) auf der roten Couch.

Die Generation Y gilt als gut ausgebildet und technologieaffin, da es sich um die erste Generation handelt, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. In der Presse werden in diversen Artikeln, wie beispielsweise „Generation Y: Die Gewinner des Arbeitsmarkts“ (Spiegel online) oder „Die Generation Y – wollen die auch arbeiten?“ (Handelsblatt) kontroverse Ansichten diskutiert. Dabei stellen sich Fragen über Wertewandel im Arbeitsleben oder optimale Stärkenausnutzung bzw. Arbeitsmotivation der neuen Generation, die auch auf unserer RED COUCH zu intensiven Diskussionen führten.

Ein wesentlicher Aspekt beim Gedankenaustausch bildete zum einen die Stellung der Generation Y am zukünftigen Arbeitsmarkt. Frau Fiederer startete die Diskussion mit ihrer Erfahrung bei der Deutschen Bahn, wo man bis 2020 von 70.000 neu zu besetzenden Stellen ausgehe. Das Recruitment spielt dabei für jedes Unternehmen eine wichtige Rolle, da diese Generation andere Voraussetzungen und Erwartungen mitbringt. Dennoch besteht kein Problem fehlender Führungs- und Fachkompetenzen, sondern vermehrt eine Unsicherheit, was die Generation Y will. Wie holt man sie ins Unternehmen und wie gestaltet man Integration, Kommunikation und Umgang? Frau Schöpfer geht bei Ihrem Kunden davon aus, dass in 2020 eher fünf Generationen (im Sinne von „XY“-Generationen) unter einem Dach arbeiten werden. Die Aufgabe dabei sei es, die Kommunikation zwischen den Generationen sicherzustellen. Frau Ferber sieht in diesem Zusammenhang, dass nicht nur die Generation Y einen ehrlichen, wertschätzenden Umgang mit sich und den anderen Menschen will, sondern dass dies ein wachsendes Grundbedürfnis von Mitarbeitern sei. Das dieses auch Leistungsziele beinhalten könne, widerspricht sich ihrer Meinung nach aber nicht.

Auch der Gedanke der Veränderung der Work-Life-Balance wurde diskutiert, da man hier unterschiedliche Ansätze sah. Die vermutete Tendenz geht zu mehr Freizeit und weniger Arbeit, worauf die Unternehmen reagieren müssten. Allerdings sieht Frau Kleiminger hier schon den Ansatz, dass die Generation Y auch bereit wäre, Work-Life-Balance zugunsten von „Work“ zu rebalancieren, wenn sie es sinnvoll findet. Flexible Arbeitsbedingungen, Kontrolle über die eigenen Arbeitsstunden, Vereinbarkeit von Beruf und persönlichen Interessen und Respekt spielten dabei eine wesentliche Rolle, denn Work-Life-Balance sei heute eine gezielte Erwartung der Generation Y. „Als Arbeitgeber müssen Sie vermitteln, was Work-Life-Balance in Ihrem Unternehmen bedeutet“, konstatierte Matthias Faust, denn seiner Meinung nach geht der Trend zur Individualisierung, sprich man müsse sich mehr auf individuelle Bedürfnisse einstellen, um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern und die Work-Life-Balance gewährleisten zu können.

Wir erlebten eine lebhafte Podiumsdiskussion, die viele neue Ansätze und Denkweisen eröffnete. Es wurde sehr deutlich, dass das Interesse und die Aufmerksamkeit für dieses Thema sehr groß sind. Anschließend kam es bei Wein und Fingerfood zu weiteren interessanten und unterhaltsamen Gesprächen.

Wir danken Frau Fiederer für die überragende Moderation, den Referenten für die anregenden Argumente und Statements, Bene für die Bereitstellung der Räumlichkeit sowie allen anwesenden Gästen für ihr Kommen.

Seien Sie auch das nächste Mal dabei, wenn die Management Angels zur RED COUCH einladen und freuen Sie sich auf spannende Themen und Diskussionen.

Zeitung
Aktuelle Presse zum Interim Management
„Diplomaten mit sozialer Intelligenz“, im VentureCapital Magazin, vom 01.11.2013

Das aktuelle VentureCapital Magazin nennt Interim Manager „Diplomaten mit sozialer Intelligenz“, die mittlerweile in deutschen Unternehmen eine feste Rolle einnehmen würden. Sie realisierten Umstrukturierungen, forcierten Expansionen, entwickelten neue Produkte und würden in Venture Capital- und Private Equity-finanzierten Unternehmen schwierige und sensible Projekte übernehmen. Der Nutzen für die Unternehmen sei enorm, wenn der Einsatz der Experten von außen gut geplant und begleitet würde.
Reimer Eggers und Christian Holland-Moritz, erfahrene Interim Manager aus dem Pool der Management Angels, sind für Beteiligungsunternehmen tätig und sprechen über ihre Erfahrungen in diesem Umfeld. Sie wissen, wie wichtig es hier ist, „die Kunst zu beherrschen, Brücken zwischen den Beteiligten zu schlagen“.
Der Großteil der anspruchsvollen Projekte werde über Provider vermittelt, die über Analysetools für die Unternehmen den richtigen Mann oder die richtige Frau suchen. „Unsere Dienstleistung endet nicht mit der Vermittlung, sondern beginnt oft erst dann“, sagt Thorsten Becker, Inhaber und Geschäftsführer der Management Angels GmbH. Er konnte in den vergangenen Jahren eine „deutlich steigende Nachfrage nach Interim Managern feststellen.“ „Holt eine VC- oder PE-Gesellschaft oder eine Bank einen Interim Manager in ein Unternehmen, muss  dieser sich besonders schnell einarbeiten und auch komplexe Projekte umgehend in Angriff nehmen können, denn häufig ist bei diesen Einsätzen der Zeitdruck besonders hoch.“

Weitere interessante Veröffentlichungen zum Thema Interim Management finden Sie auf unserem Presse-Portal.

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