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Weihnachten 2014

Lieber Leser,

schon haben wir die zweite Advents-Kerze entzündet und das Weihnachtsfest steht kurz bevor. Der Vorweihnachtsstress legt sich so langsam und wir schauen dem Ende des Jahres entgegen.

2014 – ein Jahr, das für die Management Angels viele Veränderungen gebracht hat, die Ihnen unser Geschäftsführer Thorsten Becker in seinem Beitrag kurz zusammengefasst vorstellen wird. Viele neue Gesichter, viele neue Aufgaben und viele neue Kontakte… und auch der Weg in eine weitere Internationalisierung unseres Geschäfts ist uns in diesem Jahr erfolgreich geglückt.

Interim Management entwickelt sich weiter zu einem immer etablierteren Personaltool, das von Unternehmen jeder Größe für ihre spezifische Personalsituation entsprechend genutzt wird. Welche Rolle dabei das Thema Führung spielt und welche Einflüsse das Führungsverhalten der Manager auf die Veränderungsprozesse im Unternehmen hat, beschreibt Erdwig Holste in unserem ersten Beitrag.

Erfahren Sie von unserem „Angel“ Birthe Hora wie man mehr Effizienz und Qualität im Kundenservice umsetzt und Giso Weyand räumt in seinem Beitrag mit dem „Expertentum“ einmal  gründlich auf.

Darüber hinaus stellen wir Ihnen unseren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht in Zusammenarbeit mit Climate Partner vor, der unsere konkreten Maßnahmen im Rahmen unserer Strategie „More than neutral“ aufzeigt.

Lesen Sie auch, wie Interim Management als flexible Lösung beim Generationswechsel eingesetzt werden kann, erschienen auf dem Portal der Deutschen Unternehmerbörse in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.

Wir wünschen Ihnen ein schönes, gemütliches Weihnachtsfest und viel Glück und Zufriedenheit für das kommende Jahr 2015!

Ihre Management Angels

Unsere diesjährige Mitarbeiterspende geht an die 100% gemeinnützige Balduins Box e.V., eine Initiative von Daniela Becker, die Eltern bei der Betreuung schwerstkranker Kinder in Krankenhäusern hilft. Da sich die Box großer Nachfrage erfreut sind Spenden willkommen.

Erdwig Holste
Interim Executives und Modern Management
Warum Interim Manager anders führen

Wir alle führen und werden geführt. Jeden Tag. Top-down, lateral, bottom-up, disziplinarisch, fachlich, in unterschiedlichen Rollen, Kontexten und Situationen. Ob als Erziehungsberechtigter für die eigenen Kinder, als Vorgesetzter für die eigenen Mitarbeiter, als temporäreres Mitglied in einem Projektteam, in der Rolle des Dienstleisters für interne oder externe Kunden, als Freund oder beratender Mentor.

Führung ist ein Spiegel von Kultur und Gesellschaft. Dies zeigt ein Blick in die Geschichte der Führungsforschung. In der Vergangenheit stand die Person des Führenden im Mittelpunkt. Analysiert wurden (angeborene) Eigenschaften von führenden Persönlichkeiten („Great-Man-Theory“). Es folgten verhaltensbezogene Ansätze (Mitarbeiter- vs. Aufgabenorientierung). Später wurden Kontextfaktoren von Führung berücksichtigt, sog. situative Führungsstile.

Heute versteht die Forschung Führung stärker als bidirektionale Beziehung von Führungskraft und Mitarbeiter. Führung ist effektiv, wenn sie auch als solche von den Mitarbeitern wahrgenommen wird und Akzeptanz findet – dies gilt in der Wissensökonomie mehr denn je. Zu den „New Leadership Theories“ zählt etwa der seit den 1980er Jahren diskutierte Ansatz der transformationalen Führung.

Das Ende des Industriezeitalters zeigt sich auch in den Organisationsstrukturen der Unternehmen. Der interne Flexibilisierungsgrad nimmt mit unterschiedlichen Arbeitsformen (Festanstellung, befristete Projektarbeit, Selbständigkeit, Zeitarbeit) stetig zu. Unternehmen agieren internationaler, interkultureller, müssen kürzere Produktlebenszyklen durch mehr Innovation kompensieren und öffnen sich (externe Entwicklungspartnerschaften mit Kunden oder Lieferanten). Zudem wird Führung virtueller und schnelllebiger. Die „lebenslängliche“ Zusammenarbeit mit einem Chef klingt für Angehörige der vielbemühten „Generation Y“ (Jahrgänge ab 1980) eher wie ein bedrohliches Gerichtsurteil denn wie eine reizvolle Berufsaussicht.

Wenn sich die Frequenz der wechselnden Arbeitsverhältnisse erhöht, müssen sich Mitarbeiter und Führungskräfte in kürzeren Abständen aufeinander eintakten und sich auf neue Formen der Führungseffizienz verständigen. Es gilt Team-Building-Prozesse zu professionalisieren (d.h. Risiko des Scheiterns minimieren, schneller hohe Performance-Niveaus erreichen). Gleichzeitig sind Führungskräfte gefragt, die in der Lage sind, Mitarbeiter schon nach kurzer Zeit zu verstehen, zu erreichen, zu motivieren, zu bewegen und in eine Hochleistungskultur zu führen, die mit Sinnstiftung und Freude an der eigenen Weiterentwicklung einhergeht. Die bloße Amtszeit oder qua Amt zugesprochene disziplinarische Verfügungsgewalt ersetzen keine Führung und „wahre Autorität“ im eigentlichen Sinn.

Doch wie funktioniert Führung in flexibilisierten Strukturen? Und ist der Anspruch, in dieser Konstellation beste Ergebnisse zu erzielen, überhaupt realistisch?

Julian Birkinshaw (Professor für Strategie und Entrepreneurship an der London Business School) beschrieb 2013 in einem Artikel für‘s Forbes Magazine, dass ein Blick auf gute Interim Manager auch für festangestellte Führungskräfte lohnenswert sei. Warum? Weil Interim Executives in ihrem Arbeitsmodell einen Grundsatz beherrschen müssen:

„First, do no harm. Every executive, whether interim or permanent, should have these four words etched on the back of their iPhone. So when starting a new job, your first priority is to figure out what is already working, without your input, that needs to be maintained. Then, plot the minimal number of interventions you need to make to sort out the problems. In the world of management, less is more.”

Voraussetzung für den Erfolg von Interim Managern sind nach Birkinshaw drei Punkte:

  1. They were focused on getting things done, on making the trains run on time
  2. They had no personal agenda, no grand vision for the business (…), simply a clear and consistent implementation plan
  3. They were genuinely intent on working themselves out of the job

Aus der Sicht eines spezialisierten Providers für Interim Management ist die Bewertung von Projektergebnissen Tagesgeschäft. Und das Spektrum von grandiosen bis kläglich gescheiterten Projekten ist groß – leider. Dabei lohnt es sich genauer hinzusehen. Nicht immer liegt die Verantwortung für gescheiterte Mandate ausschließlich bei den Interim Managern; oftmals sind die Projekt falsch aufgesetzt worden und schon vor dem ersten Projekttag zum Scheitern verurteilt. Gute Provider erkennen diese Muster frühzeitig, beraten ihre Kunden und korrigieren nach.

In der vertrauensvollen Auswahl des richtigen, idealen Kandidaten durch Unternehmensentscheider und Provider liegt dann der Schlüssel für den Projekterfolg. Ist der beste Interim Manager ausgewählt, geht’s in den Onboarding-Prozess. Im Idealfall ergibt sich dann nach 3 - 6 Wochen ein verschworener Kreis aus Interim Manager, Mitarbeitern, Auftraggeber und Provider.

Was die besten Interim Manager am Markt auszeichnet? Fingerspitzengefühl, Sensibilität für die Besonderheiten eines Unternehmens, der Mut zu Entscheidungen und Gelassenheit bezüglich der eigenen Person.

Peter F. Drucker schrieb dazu: „Nur wenige Führungskräfte sehen ein, dass sie letztlich nur eine Person führen müssen, nämlich sich selbst.“

Autor:
GF Management Angels
Auf ein Wort
Jahresrückblick 2014

Wir leben in einer Welt allgemeiner Veränderung und Beschleunigung. Einer Welt von disruptiven Innovationen und von globalen Krisen. Die deutsche Wirtschaft bleibt „buddhahaft“ unbeeindruckt und wächst so langsam vor sich hin. Ähnlich die Lage in der Welt des Interim Managements. Aggressive angelsächsische Anbieter, das Internet als alternativer Weg Interim Manager zu finden, weiter gestiegener Wettbewerb auf Providerseite, all dies hätte eigentlich, kombiniert mit den oben angesprochenen Veränderungen auf der Makroebene, zu größeren Verwerfungen in unserer Branche führen können. Am Ende all dessen werden wir, die Management Angels GmbH, um ca. 0,1% auf 7,8 Mio. € Umsatz in 2014 gewachsen sein. Was ist passiert?

Management verändert sich. Die Interim Management-Branche verändert sich noch schneller, gar keine Frage. Als Fazit hat es für uns als Firma doch weniger extern veranlasste Veränderungen gegeben, als man vielleicht hätte glauben könnte. Unser Geschäft läuft stabil. Nicht überschwänglich, nicht kritisch. Es läuft!! Immer mehr Stammkunden (große und kleine) vertrauen auf uns, immer mehr kaufen wieder, Anfragen sind regelmäßig da, viel über „Mund-zu-Mund“ und persönliche Kontakte, Empfehlungen und das Internet.

Natürlich haben sich bei uns trotzdem Dinge entwickelt. Es war ein sehr geschäftiges Jahr und viele im Team freuen sich auf ruhigere Tage um das Weihnachtsfest. Was haben wir intern so gemacht? Hervorheben möchte ich sechs Errungenschaften:

  1. Im Juni haben wir unsere neue Website gelaunched mit vielen technischen Features, die den Kontakt für unsere Interim Manager deutlich einfacher macht.
     
  2. Als Gründungsmitglied der WIL Group, der Worldwide Interim Leadership Group, sind wir mit der „Star Alliance des Interim Managements“ im September an den Start gegangen. Führende Anbieter von Interim Management-Lösungen aus 14 Ländern – von den USA und Brasilien über die großen europäischen Länder bis zu den wichtigsten asiatischen Märkten –bilden heute die WIL Group. Als Mitglied des Management Boards freut es mich besonders, dass wir bereits drei Projekte erfolgreich über unsere WIL Group-Partner betreuen konnten.
     
  3. Auch wenn dies keine MA-Errungenschaft ist, sondern eher eine günstige Marktentwicklung, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass unser Branchenverband AIMP mit den meisten Providern des DDIM zu einem neuen AIMP zusammengegangen ist. Gleichzeitig arbeiten wir gut und vertrauensvoll mit dem DDIM zusammen. Seit den 14 Jahren unserer Arbeit war die Branchenvertretung für uns alle noch nie so stark wie heute!
     
  4. Mit Klaus-Olaf Zehle konnten wir im Juli einen sehr erfahrenen, professionellen und inspirierenden weiteren Geschäftsführer an Bord holen, der insbesondere unsere vertriebliche Arbeit verantwortet.
     
  5. Im gleichen Zeitraum kam Alexander Laubisch als Consultant neu in unser Hamburger Team. Herr Laubisch kombiniert Dienstleistungsorientierung mit Interesse am Menschen und leistet sehr gute Arbeit.
     
  6. Nach Zeiten der Vakanz konnten wir mit Fabienne Lüth (vormals Ohlemann) eine erfahrene Kollegin als neue Head of Management Resources gewinnen, die unsere Managerbetreuung verantwortet.

Die Liste könnte natürlich fortgesetzt werden, aber ich möchte Sie nicht langweilen. An dieser Stelle möchte ich mich nur noch im Namen des gesamten Management Angels-Teams für das Vertrauen und Interesse an der Zusammenarbeit bedanken! Wir freuen uns jetzt schon auf ein gutes und gemeinsames 2015!

Autor:
Giso Weyand
Weyands Kolumne
„Ihr Experte für …” - So verkaufen Sie sich nicht mehr!

Harald Martenstein hat recht. In seiner Kolumne für das Zeit-Magazin beklagte er kürzlich, wie schnell Menschen doch zu Experten für etwas werden. Sein prominentestes Beispiel: der Terrorexperte. Wie man eigentlich Terrorexperte werde, ob es ein Studium dazu gäbe, gar einen „Master of Terror“ oder ähnlich, fragt Martenstein.

Nun will ich nicht behaupten, Berater und Interim Manager seien Experten von diesem Schlag. Nein, wir finden sie in unserer Branche tatsächlich, die echten Spezialisten, Kenner und Meister ihres Fachs. Erst recht im Wortsinn, denn Experte stammt von expertus – und das heißt erprobt.

Echte Experten gehen unter

Doch leider gehen die echten Experten, die Erprobten, unter in einer unfassbaren Flut von Menschen, die Expertise als reine Marketingnotwendigkeit erkannt haben. „Ich bin Experte für…“ lautet das Mantra großer Teile der Branche. So findet man dann: „Ihr Experte für starkes Motivationsmanagement“, „Ihre Expertin für Soft Skills“ oder „Ihr Experte für lebenslanges Lernen“. Manch einer davon möchte auch nicht irgendein Experte sein, sondern gleich DER Experte – und schreibt das zu allem Überfluss auch noch so auf seine Webseite.

Traue nie einem Liebhaber, der drüber spricht!

Das Voraustragen der Expertise ist weder besonders elegant noch besonders schlau. Und dies gleich aus zwei Gründen: Behauptet jemand, er sei Experte, macht das misstrauisch. Denn ein Erprobter zeigt seine Kenntnisse und Fähigkeiten durch die Ergebnisse, die er erzielt und den Ruf, der ihm vorauseilt. Ein guter Liebhaber hat es nicht nötig, dies dauernd zu betonen.

Der zweite Grund: Die Behauptung ein Experte zu sein, läuft fast immer ins Leere. Entweder, weil die Expertise zu generisch ist und es damit genügend andere Anbieter gibt, wie im Fall des Kommunikationsexperten oder des Lean-Management-Experten. Oder weil die Expertise nahe an der Absurditätsgrenze ist, wie im Fall des Motivationsmanagements. Oder gar so allgemein, dass sie eigentlich wieder keine Besonderheit darstellt, wie im Fall des lebenslangen Lernens.

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de. Weyand bloggt außerdem unter weyand-schreibt.com.

Haben Sie weitere Fragen zu den Themen Markt, Vertrieb, Werbung oder PR? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Fragen an: giso.weyand@managementangels.com

Kristin Kuechemeister
Verstärkung unseres Bereichs Management Resources
Wir begrüßen Kristin Küchenmeister

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wird Kristin Küchenmeister unser Management Resources Team, unter der Leitung von Fabienne Lüth (ehemals Ohlemann), verstärken. Viele von Ihnen haben Frau Küchenmeister bereits kennengelernt, da sie uns seit November 2013 als Assistant tatkräftig unterstützt.

Wir freuen uns sehr, sie nach erfolgreich abgeschlossenem Studium in unseren Management Resources-Bereich übernehmen zu können.

Frau Küchenmeister studierte angewandte Wirtschaftssprachen und internationale Unternehmensführung an der Hochschule Bremen und spezialisierte sich auf den Bereich Personalwirtschaft. Dabei stellten sowohl arbeitsrechtliche Inhalte als auch besondere Aspekte des Personalmanagements ihre Schwerpunkte dar. Im Rahmen ihres Studiums widmete sich Frau Küchenmeister speziell der arabischen Sprache und absolvierte auch ein Auslandssemester an der Misr International University in Kairo.

Frau Küchenmeister wird sich zukünftig intensiv der Poolaufnahme unserer Interim Manager widmen und Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung stehen.

Autor:
Matthias Reimers
Matthias Reimers
Unser Partner in Istanbul

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 820 Mrd. $ zählt die türkische Wirtschaft zu einer der stärksten und solidesten in Südosteuropa und Zentralasien. Durch ihre geografische Lage ist die Türkei Drehkreuz der Region des mittleren Ostens sowie Nordafrikas. Es war für die Management Angels naheliegend, ihre Präsenz in diesem Umfeld aufzubauen.

In der Türkei ist Erfahrung von Interim Managern aus dem Ausland gefragt. Management Angels Istanbul ist eine zuverlässige Quelle für erfahrene, hochqualifizierte Interim Manager, die kurzfristig für den Einsatz in europäischen Unternehmen benötigt werden, die in der Türkei Geschäfte machen.

Mit Matthias Reimers und seiner Frau Fulya Erdoğan-Reimers haben wir Partner in Istanbul, die sich in der Türkei sehr gut auskennen. Sie bauen Kontakte zu türkischen Unternehmen auf, die einen Bedarf an deutschen Interim Managern mit internationalem Background haben.

Matthias Reimers verfügt über mehr als 25 Jahre Geschäftserfahrung und arbeitete die letzten zehn Jahre mit großen Organisationen, überwiegend in Schwellenländern. Er gründete Management Angels Istanbul und wird von einem Team türkisch-, arabisch- und persischsprachiger HR-Experten unterstützt, die über vielfältige Branchenerfahrungen verfügen.

Autor:
more than neutral
„More than neutral“
Aktueller Klimabericht der Management Angels

Die Management Angels sind seit sechs Jahren Branchenpionier im Bereich CO2-Neutralität und stolz die Gesamt-Emissionen im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 12,6% (7.102 kg CO2 e) verringert zu haben.

Im Rahmen von Corporate Social Responsibility beschäftigen wir uns seit 2007 freiwillig mit dem Thema CO2-Neutralität. Dafür haben wir die Strategie „More than neutral“ entwickelt, womit wir alle Unternehmensprozesse einer grundlegenden Analyse unterziehen. Heute wissen wir, wo wir stehen, welche Potenziale wir nutzen können und was unsere konkreten Ziele für die nächsten Jahre sind.

Da die Emissionen, die sich aus der Anfahrt der Mitarbeiter ergeben, im letzten Jahr um +17,4% angestiegen sind, ist es unser erklärtes Ziel, diese in Zukunft wieder zu reduzieren, wozu bereits geeignete Maßnahmen festgelegt wurden. Es ist eine spannende Herausforderung für uns, auch in den nächsten Jahren im Bereich Nachhaltigkeit weitere Fortschritte zu erzielen.

Alle Unternehmensprozesse unterstehen dem Paradigma, langfristigen Nachhaltigkeitskriterien zu genügen. Die Strategie „More than neutral“ macht unsere Eckpfeiler Wachstum, Kerngeschäft, Unternehmenskultur, Klimaschutz sowie soziales Engagement im laufenden Tagesgeschäft für alle transparent.

Nachhaltigkeit heißt für die Management Angels:

  • gesellschaftlich engagieren
  • werteverpflichtet wachsen
  • ressourcenneutral wirtschaften

Um genau diese Ergebnisse bewertbar zu machen, haben wir zusammen mit Climate Partner einen einfachen Maßstab zur Bewertung der CO2-Bilanzen aufgesetzt.

Als wachsendes Unternehmen wollen wir

  • realistische Einsparpotenziale sichtbar machen und nutzen.
  • weiteres Wachstum möglichst effizient gestalten (d.h. ein Wachstum des Umsatzes soll nicht mit einer proportionalen Erhöhung der CO2-Emissionen einhergehen).
  • den Fokus nicht auf die absoluten Werte der CO2-Emissionen legen, sondern die relativen Werte (CO2 in kg/Umsatz in TEUR) in den Vordergrund stellen.

Die absoluten Werte unseres Klimaberichts (Klimabericht S. 6):

  • Gesamt-Emissionen: 49,3 Tonnen für das Geschäftsjahr 2013
  • Differenzierung Emissionsbilanz, unsere wichtigsten CO2-Quellen: 39,8% Geschäftsreisen, 26,1% Anfahrt Mitarbeiter, 10,7% Geschäftsessen, 19,1% Fernwärme/Strom
  • Differenzierung Geschäftsreisen: ca. 2/3 für PKW-Nutzung, 1/4 für Flüge und der geringste Anteil für Bahn und ÖPNV, wobei die zurückgelegten Flugstrecken im Vergleich zu den Bahnfahrten eine deutlich schlechtere Klimabilanz aufweisen

Umsatzkennzahlen 2010 – 2013                 

  2010 2011 2012 2013
CO2e (kg) 42.525 51.796 56.369 49.266
Umsatz (TEUR) 8.300 9.500 9.341 7.851
CO2e/TEUR 5,12 5,45 6,03 6,28

Die Neutralisierung unserer CO2-Emissionen erfolgt über den Erwerb von Klimazertifikaten an einem Wasseraufbereitungsprojekt in Western Kenya. Dabei geht es um den Zugang zu sauberem Trinkwasser für die dort ländlich lebende Bevölkerung. Mehr als eine Million Wasserfilter werden hierfür verteilt. Die Wasserfilter benötigen weder Elektrizität noch Betriebsstoffe. Traditionell wird für die Wasseraufbereitung Feuerholz verwendet, um das Wasser aufzukochen. Somit führt dieses Projekt nicht nur zu einer Reduktion der CO2-Emissionen, sondern erleichtert auch den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dadurch wird sichergestellt, dass neben den positiven Effekten für den Klimaschutz auch soziale und wirtschaftliche Fortschritte in der Region erzielt werden können. Dafür wurde dieses Projekt auch mit dem Gold Standard zertifiziert.

Auch in den nächsten Jahren werden die Management Angels auf dieser soliden Grundlage aufbauen, um im Bereich CO2-Neutralität weitere erfolgreiche Fortschritte zu erzielen. Natürlich stehen wir noch am Anfang und haben bisher nur einige Schritte auf dem langen Weg der CO2-Neutralität zurückgelegt. Jedoch können wir allen unseren Geschäftspartnern heute schon die Gewissheit geben, dass wir ein Unternehmen sind, das für sein Handeln aktiv Verantwortung übernimmt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Erdwig Holste. Unseren detaillierten Klimabericht mit allen wichtigen Kennzahlen, Entwicklungen und Erläuterungen zum Benchmark-System, finden Sie hier zum Download.

Empfehung Buch
Unsere Buchempfehlung
Das Führungsteam von Olaf Hinz

Laut Olaf Hinz ist die Zeit der einsamen Lenker in Unternehmen vorbei. Für den Autor des Buches „Das Führungsteam“ führt heute vielmehr die Führung im Team zu mehr Unternehmenserfolg. Die Themen sind einfach zu vielfältig und die Fragestellungen zu komplex geworden, um sie einem einzelnen Manager alleine zu überlassen. Auf dem Vormarsch sind deshalb Führungsteams, die Entscheidungen gemeinsam herbeiführen – erfolgreicher und auch gelassener.

Wie aber können Manager ein wirksames Team bilden und ihre Unterschiede bewusst nutzen, ohne ihren individuellen Erfolg zu vernachlässigen? Olaf Hinz gibt Denkanstöße, konkrete Anregungen und liefert einen praxiserprobten Prozess, der in sechs Schritten von der Managementrunde zum Führungsteam führt. Olaf Hinz spricht auch wichtige Themen wie Macht, Einfluss, Unternehmenspolitik und Eitelkeiten an. Klare Worte, verständliche Sprache und die richtigen Fragen, wenn man sich für neue Führungsmodelle interessiert und ein Führungsteam bilden will.

Olaf Hinz berät und coacht seit 2000 erfahrene Führungskräfte und Projektleiter. Vor seiner Selbständigkeit war er u.a. als Büroleiter von Peer Steinbrück, damals Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, und Personalmanager/Projektfinanzierer der LB Kiel tätig. Über zentrale Aspekte der Führung publiziert er regelmäßig und ist als Speaker ein gefragter Impulsgeber.

Autor:
Thorsten Becker
Innovationen in altehrwürdigem Rahmen
9. Hamburger Forum Interim Management des AIMP (FIM)

„Go create! Innovationen erkennen und nutzen“ lautete das Motto des diesjährigen AIMP- Regionalforums in Hamburg, das am 20. November im ehrwürdigen Anglo-German Club an der Außenalster stattfand. Wie in jedem Jahr luden die Provider des AIMP Interim Manager aus dem eigenen Netzwerk zum Erfahrungsaustausch in geselliger Runde ein. Die von den Management Angels organisierte Veranstaltung war wie schon im vergangenen Jahr vollständig ausgebucht.

Nach der Begrüßung durch unseren Geschäftsführer Thorsten Becker sprach Marei Strack, Vorstandsvorsitzende des DDIM, und betonte vor allem die positive Entwicklung der gewachsenen Zusammenarbeit zwischen dem AIMP und dem DDIM in diesem Jahr.

Zum Thema des Abends gaben Dr. Stefan Biel und Frank Mattes innovativen Input. Dr. Biel, Head of Development Next Generation Products bei Fontem Ventures, zeigte auf, dass sich „der Wind gedreht habe" und sich Unternehmen darauf einstellen müssen, das Verbraucherveränderungen auch neue innovative Produkte zulassen, selbst wenn diese nicht früheren Qualitätsansprüchen genügen würden. Dies wurde sehr schön am Beispiel der Entwicklungen im Bereich Fotografie veranschaulicht. Frank Mattes, Gründer und CEO von Innovation-3 und innovation.support erläuterte uns die von außen kommenden und global entstehenden Innovationsimpulse, die es zu erkennen und umzusetzen gilt.

Dr. Harald Wachenfeld, Geschäftsführer der IMS, veranschaulichte Megatrends, welche als Anker für erfolgreiche und nachhaltige Positionierung dienen. Die aktuelle AIMP Poolanalyse stellte uns der Vorsitzende des AIMP, Dr. Anselm Görres, vor und bot damit eine gute Überleitung in die anschließende Diskussionsrunde.

Bei Fingerfood und Getränken wurden bis in die späten Abendstunden interessante Gespräche geführt. Hier geht´s zur Fotogalerie.

AIMP academy Bootcamp
Erstes Bootcamp im Rahmen der AIMP academy
Gleich vormerken – nur begrenzte Teilnehmerzahl!

Vom 19. - 21. Februar 2015 findet das erste Bootcamp USP & Vertrieb im Rahmen der AIMP academy in Frankfurt statt.

In diesem Intensiv-Seminar geht es um Ihre erfolgreiche Positionierung als Interim Manager. Das 2,5-tägige Bootcamp ermöglicht eine intensive und vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten der Workshops Einstieg sowie USP & Eigenmarketing und gibt aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl den Freiraum für individuelle Ausarbeitungen.

Bitte informieren Sie sich HIER über weitere Details, Kosten sowie die Anmeldung zum Bootcamp. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Klara Sachse unter +49 (40) 44 19 55-34 oder per Mail unter klara.sachse@managementangels.com.

Autor:
Tilo Ferrari
Erfolgreiches Eigenmarketing als Interim Manager
Forum für Interim Manager in Hamburg

Am 2. Dezember 2014 luden die Management Angels zum letzten Manager Forum in diesem Jahr ein. Die Begrüßung der Gäste übernahm unser neuer Consultant-Kollege Alexander Laubisch, der die Gelegenheit nutzte, sich den Interim Managern persönlich vorzustellen.

Referent unseres Forums war unser Geschäftsführer Tilo Ferrari, mit dem Thema „Erfolgreiches Eigenmarketing als Interim Manager“. Mit bewusst provokanten Aussagen sensibilisierte Tilo Ferrari die Zuhörer. Wie präsentiere ich mich am besten beim Kunden? Wie mache ich mich zu meiner eigenständigen Marke? Wie gestalte ich meinen Lebenslauf, damit er meine bisherigen Tätigkeiten optimal zur Geltung bringt? Fragen, die sich ein selbstständiger Manager bei jedem Projekt erneut stellt.

Besonders hervorzuheben ist die These „Ich bin ein Produkt“. Jeder Interim Manager sollte sich stets vergewissern, dass er Leistungen definiert und anbietet, die der Kunde erkennt und versteht. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hier natürlich der Lebenslauf. In jedem CV muss klar und deutlich formuliert sein, was genau angeboten wird, damit sich ein Kunde genau für dieses Produkt entscheiden kann.

Mit all den angesprochenen Aussagen im Gepäck starteten die Teilnehmer in eine rege Unterhaltung bei Fingerfood und Wein.

Wir möchten uns noch einmal für das zahlreiche Erscheinen bedanken und freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen im kommenden Jahr wieder begrüßen zu können.

Hier geht’s zur Fotogalerie.

Redaktion

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
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