Home > Krisen als Chance nutzen!
Halloween

Lieber Leser,

das neue ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) hat uns eine Reihe an Veränderungen im Insolvenzrecht beschert, die gerade im Hinblick auf Interim Management neue und interessante Einsatzbereiche bieten. In unserem heutigen Newsletter zeigen wir ausschnittsweise  auf, welche Änderungen das ESUG vorsieht, welche Möglichkeiten es für Unternehmen in der Insolvenz bietet und wie wir als Interim Management Provider in diesen Krisensituationen begleitend tätig werden können.

Wir stellen Ihnen ein Unternehmen im Personalberatungsbereich vor, das sich durch das neue ESUG zum HR-Spezialisten in der Insolvenz entwickelt hat: die Weider AG. Das Umdenken der Wirtschaftsprüfer und Insolvenzverwalter und die damit verbundene Fokussierung auf das Humankapital von Unternehmen, ließ die Weider AG ihr Beratungsangebot noch stärker auf die Belange von Unternehmen in der Insolvenz zuschneiden. Gemeinsam mit der Weider AG werden wir zukünftig verstärkt Unternehmen unterstützen, um – mit Hilfe unserer erfahrenen Interim Manager –drohende Insolvenzen abzuwenden. Wie dies im konkreten Fall aussehen kann, erläutert Ihnen unser Interim Manager Christoph Rieß.

Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen heute Fabienne Ohlemann vorzustellen, die seit dem 1. Oktober als Head of Management Resources unser Team verstärkt. Sie ist Hauptansprechpartnerin für unsere Interim Manager und wird unser Herzstück – den Interim Manager Pool – für uns und im Interesse unserer Kunden zielführend weiterentwickeln.

Giso Weyand stellt Ihnen in gewohnt pointierter Weise vor, wie Sie sich als Restrukturierer optimal positionieren. Und wir haben einige Veranstaltungstermine, die Sie sich vormerken sollten!

Lassen Sie sich heute nicht zu sehr von den gruseligen Halloween-Geistern erschrecken und viel Spaß beim Süßigkeiten-Verschenken.

Ihre Management Angels

ESUG Schirm
Neue Chancen für Unternehmen in der Krise
Veränderungen durch ESUG

Das „Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen“ – kurz ESUG – hat endlich zur „Entdämonisierung” des Begriffes Insolvenz geführt. Es bildet die Grundlage, um die Sanierungs- und Revitalisierungschancen im Insolvenzverfahren deutlich zu verbessern und räumt sowohl dem insolventen Unternehmen, als auch den Gläubigern mehr Entscheidungsfreiheit und Handlungsspielraum ein.

Durch die seit dem 1. März 2012 in Kraft getretenen weitreichenden Änderungen der Insolvenzordnung hat der Gesetzgeber den Anstoß zu einer neuen Insolvenzkultur gegeben, welche die Unternehmen so früh wie möglich – also vor der Liquiditätskrise – zum Handeln bewegen soll.

Eine der wichtigsten Veränderungen stellt dabei der vereinfachte Zugang zur Eigenverwaltung und zum Schutzschirm dar. Die Eigenverwaltung verhindert den Kontrollverlust, den ein reguläres Insolvenzverfahren mit sich bringt und es zeigt sich bereits in der Praxis, dass es Unternehmen so wesentlich leichter gelingt, den „Stakeholdern” ihre Fortführungsperspektiven zu vermitteln.

Das Schutzschirmverfahren dient zusätzlich dem Ziel, die Eigenverwaltung zu stärken und die Chancen des Schuldners für diesen Lösungsweg spürbar zu erhöhen. Es gibt einem Unternehmen in der Krise die notwendige Zeit zur Erstellung eines Insolvenzplans, solange noch keine Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Unter dem Schutzschirm ist es dem Unternehmen möglich, mit den Gläubigern weiterhin Verhandlungen zu führen, die, wenn diese erfolgreich sind, zur Abwendung des Insolvenzverfahrens führen können. 

Auf dem Schutzschirmverfahren aufbauend, bietet das Planverfahren nun Vorteile im Hinblick auf Sonderkündigungsrechte, die Sicherung der Liquidität durch Insolvenzgeld, die Rückholung von Steuerzahlungen sowie das Einfrieren von Altverbindlichkeiten. Es besteht zusätzlich ein Einigungsdruck für die Gläubiger durch die Möglichkeit des Debt-Equity-Swap, bei dem Forderungen in Unternehmensanteile umgewandelt werden können, was in den USA und Großbritannien bereits als etabliertes Sanierungsinstrument genutzt wird.

ESUG rückt das Humankapital deutlich in den Fokus und bildet hier einen wichtigen Ausgangspunkt der Sanierungsfähigkeit. Es hat Insolvenzverwalter, Wirtschaftsprüfer und Banken bereits zu einer neuen Sichtweise bewegt. So stellt das Institut für Wirtschaftsprüfer in seinem Standard IDW S6 „Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten“ fest:  „Jedes Stadium des Krisenverlaufs, insb. die Stadien der Stakeholder-, Strategie- sowie Produkt- und Absatzkrisen, kann Folge einer falschen Personalmanagementstrategie sein. Häufig lösen Schwächen in den Bereichen Personalentwicklung und Personalführung eine Krise aus.“

Im Vordergrund des ESUG steht die Fortführung des Unternehmens und man hat erkannt, dass das Personal einen ausschlaggebenden Anteil bei der Betrachtung des Ertragskapitals haben muss. Je nach Schwere der Krise kommen verschiedene Strategien zum Tragen, die auch unterschiedlichste Einsätze von HR-Maßnahmen beinhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ESUG auf die Sanierung von Unternehmen ausgerichtet ist und ein frühzeitiges Handeln durch die neue Insolvenzstruktur gefördert wird. Der Zugang zur Eigenverwaltung und zum Schutzschirmverfahren wird wesentlich erleichtert. Der Bestand der Unternehmen und damit der Erhalt der Arbeitsplätze stehen im Vordergrund.

Autor:
Weider AG
Weider AG und Management Angels
Eine Kooperation im Interesse der Insolvenzabwendung

Die Weider AG, Spezialist für HR-Beratung in der Insolvenz, und die Management Angels GmbH werden zukünftig im Rahmen der Insolvenzbegleitung gemeinsame Wege gehen. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam und welche Möglichkeiten sich für betroffene Unternehmen sowie Interim Manager mit Sanierungserfahrungen daraus ergeben, erfahren Sie im folgenden Interview mit dem Vorstand der Weider AG, Peter Behrendt.

Herr Behrendt, Ihr Unternehmen, die Weider AG, hat sich im vergangenen Jahr zu dem HR-Beratungsspezialisten in der Insolvenz entwickelt. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Peter Behrendt: Seit 25 Jahren sind wir in der Personalberatung tätig und betreuen Unternehmen auch in unterschiedlichsten Krisensituationen. Zu unseren Schwerpunkten gehören die Eignungsdiagnostik, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, das Entwickeln einer Arbeitgebermarke, Talent Management, Recruiting sowie Outplacement.
In den vergangenen Jahrzehnten war eine aktive Personalarbeit in der Insolvenzphase jedoch undenkbar. Die Insolvenzverwaltungen sahen in der Regel ihre Aufgabe in der Abwicklung des betroffenen Unternehmens, mit einer optimalen Verwertung der Insolvenzmasse.

Durch die Veränderungen, die mit dem ESUG seit 2012 eingeleitet wurden, hat ein Umdenken in den Kanzleien, bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Banken stattgefunden. Im Vordergrund steht nicht mehr die Abwicklung des Unternehmens, sondern die Prüfung der Fortführung. Die Insolvenz ist nicht mehr automatisch das Ende, sondern bietet die Chance, sich vom Ballast zu befreien und mit Unterstützung neu aufzustellen.  Bei der Analyse und Bewertung kommt den dort arbeitenden Menschen eine deutlich größere Bedeutung zu. Während die meisten Insolvenzverwaltungen den Schwerpunkt bei der Bestandsaufnahme deutlich auf den Sach- und Finanzbereich setzen, wird zunehmend erkannt, dass ein Fortführungskonzept ohne eine intakte, gut geführte Belegschaft kaum umzusetzen ist. Hier kommt die Weider AG ins Spiel.

Zugute kommt uns der Umstand, dass die Weider AG Teil einer Unternehmensgruppe rund um die PCG-Projectconsult ist. Die PCG, mit Prof. Klaus Kost an der Spitze, führt Beratungen der Arbeitnehmerseite – initiiert durch Betriebsräte und Gewerkschaften – durch und wird somit oft zwangsläufig in krisengeschüttelten Unternehmen tätig. Innerhalb solcher Projekte wird die Weider AG mit ihrer Expertise im HR-Bereich als Partner hinzugezogen. Als Beispiel möchte ich die Praktiker/Max Bahr-Insolvenz heranziehen, in der lange um eine Fortführung der Gesellschaften gerungen wurde und in der sowohl die PCG als auch die Weider AG eine gewichtige Rolle spielten und einen wesentlichen Anteil an der hohen Vermittlungsquote von über 60% innerhalb des Transferprozesses hatten. Im Zusammenhang mit solchen Projekten kommen wir häufig mit den wichtigen Insolvenzkanzleien zusammen, die unser Konzept „HR in der Insolvenz“ mittragen und unsere Leistung als wichtigen Baustein zur Verwirklichung der Unternehmensfortführung betrachten.
Aufgrund der Verwandtschaft zur PCG und der damit zwangsläufigen Gewährleistung von Lösungen mit sozialverträglichem Ansatz, ist die Akzeptanz in der jeweiligen Belegschaft sehr hoch.

Welches sind die Hauptaufgaben einer HR-Beratung bei der Entwicklung eines Fortführungskonzeptes innerhalb von Insolvenzen?

Peter Behrendt: Im Vordergrund unserer Tätigkeit in Zusammenarbeit mit Insolvenzverwaltern stehen die Sanierung und der Fortbestand des Unternehmens. Die Aufgabenstellungen sind immer abhängig vom jeweiligen Zustand des sanierungsbedürftigen Unternehmens. Wir arbeiten mit einem flexiblen, aber klar strukturierten und auf die Situation zugeschnittenen Konzept. In der Regel beginnt unsere Arbeit mit einer Bestandsaufnahme des Personalbereiches, welche immer unter Berücksichtigung des unternehmerischen Aspekts stattfinden muss. Ziel dieses Prozesses ist es, konkrete Aussagen über die Möglichkeit zur Fortführung des Unternehmens machen zu können, eine Fortführungsperspektive aufzuzeigen und ein gestaltungsfähiges Team zusammen zu stellen, welches im nächsten Schritt ein belastbares Fortführungskonzept erstellt. Die Arbeit dieses Teams wird von uns begleitet und analysiert, um im Nachhinein die Schlüsselpositionen innerhalb des Unternehmens optimal besetzen zu können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird auch deutlich, welche personellen Schwachstellen oder Lücken gegeben sind und wie groß der externe Personalbedarf ist. Ist die Zusammenstellung einer auf die Zukunft ausgerichteten Belegschaft abgeschlossen, gilt es effiziente und nachhaltige HR-Strukturen zu etablieren. Durch die frühzeitige Einbeziehung der fortführenden Belegschaft in den Sanierungsprozess sind eine hohe Akzeptanz gegenüber getroffenen Entscheidungen und eine deutlich verstärkte Bindung an das Unternehmen festzustellen. 

Somit ist eine Basis für den nachhaltigen Fortbestand und Erfolg des Unternehmens gegeben. Ein wirtschaftlich belastbares Fortführungskonzept wird von einer kompetenten, motivierten und belastbaren Belegschaft umgesetzt.

Welche Möglichkeiten ergeben sich hier für Interim Manager?

Peter Behrendt: In Zeiten der schweren Krise ist Zeit oftmals der entscheidende Faktor und hängt wie ein Damoklesschwert über allem. Insolvenzverwalter und Wirtschaftsprüfer erwarten demnach schnelle Lösungen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Personalbeschaffung.

Während unserer Analysen stellen wir fest, in welchen Bereichen, Abteilungen oder Funktionen geeignetes Personal fehlt. Kann dieses nicht intern entwickelt oder extern im Rahmen einer Festanstellung rekrutiert werden, greifen wir zum Instrument Interim Management.

Der wesentliche Vorteil für Interim Manager, die von uns innerhalb dieses Prozesses eingebunden werden, besteht in der Tatsache, dass die uns entgegengebrachte hohe Akzeptanz durch die Belegschaft sich auf den Interim Manager überträgt. Dadurch werden Entscheidungen von Anfang an nicht nur akzeptiert, sondern mitgetragen und aktiv unterstützt.

Das Spektrum des Einsatzes für Interim Manager ist breit gefächert und lässt sich auf keinen Funktionsbereich eingrenzen. Es beinhaltet Aufgaben in der Finanzabteilung, in der Produktion, im Einkauf und Vertrieb sowie in der Administration und im Customer Service. Auch in unserem ursächlichen Arbeitsbereich, der Personal- und Organisationsentwicklung, werden während unserer Umsetzungsphase oftmals interimistische Fach- und Führungskräfte benötigt. Gerade die Leitungsfunktionen können meist nicht schnell genug besetzt bzw. nicht vollständig von internen Nachwuchsführungskräften ausgefüllt werden. Interim Manager mit Erfahrung in diesem Bereich sind sehr begehrt und erweisen sich für Unternehmen in Krisensituationen  aus verschiedenen Gründen als wertvoll. Sie bringen häufig Vorerfahrungen aus Changeprozessen mit, scheuen sich nicht, notwendige Entscheidungen zu treffen und geben der perspektivischen Führungsmannschaft die notwendige Zeit und Orientierung, sich entwickeln zu können.

Insgesamt ein weites Feld an spannenden und anspruchsvollen Aufgaben für Interim Manager, die ein Unternehmen wieder auf Kurs bringen wollen.

Wie kam es zur Kooperation mit den Management Angels als Partner für Interim Management?

Peter Behrendt: Wir können mit unseren Kapazitäten sowie unserer Ausrichtung eine solche zeitnahe Rekrutierung von Fach- und Führungskräften im gesamten Bundesgebiet nicht zusichern. Da der Zeitfaktor neben der Qualität aber eine entscheidende Rolle bei der Beschaffung geeigneter Kandidaten spielt, haben wir uns auf die Suche nach einem Partner gemacht, der uns diese schnelle und qualitativ hochwertige Dienstleistung bieten kann.

Da die Management Angels zu den Marktführern in Deutschland gehören und zudem schon ein persönlicher Kontakt eines unserer Senior Consultants zur Geschäftsleitung bestand, wurde dieser Kontakt ausgebaut. Wir merkten sehr schnell, dass es sowohl fachlich als auch menschlich zwischen uns passt und vereinbarten eine langfristig angelegte Kooperation.

Besonders imponierte uns die Schnelligkeit, mit der die Management Angels den passgenauen Kandidaten liefern können. Über 1.500 persönlich bekannte Manager und über 7.000 verfügbare Profile geben uns die Sicherheit, auch in wirklich dringenden Krisensituationen schnell und kompetent den optimalen Kandidaten zu finden und bei unserem Kunden die Lücken in allen Bereichen des Unternehmens füllen zu können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier finden Sie weitere Informationen zur Weider AG

Autor:
Geschäftsführung Management Angels
Auf ein Wort
Wer mit der Krise rechnet, kann in der Krise überleben!

Folgt man dem Dogma des Schweinebauch-Zyklus kommt es regelmäßig zu einer Unwucht in den Angebots- und Nachfragekurven einzelner Produkte oder ganzer Volkswirtschaften. Manche dieser Ungleichgewichte mutieren zur Krise.  Zum Glück scheint Deutschland bisher an den europäischen und globalen Krisen vorbei zu rutschen: Spanische Immobilienkrise – nicht bei uns, ein Land das neulich von meinem südamerikanischen Gast für die massive Präsenz von Baukränen gelobt wurde.  Italienische Bankenkrise: „Der Verlierer heißt Italien“, so titelt Spiegel Online zum Banken-Stresstest und erhebt Italien zum neuen europäischen Sündenfall, das damit langsam aber sicher Griechenland den Rang abläuft. Auch global tut sich einiges auf der Negativliste: Religionskriege im Nahen Osten, Bürgerkrieg in Osteuropa, Ebola und dann noch Dauerthemen wie Piraten vor Somalia und ungeklärte Terroranschläge auf die zivile Luftfahrt.  Kein Wunder also, dass die 7.000 deutschen Manager, die zusammen den Geschäftsklimaindex definieren nicht so recht in Fahrt kommen wollen und ihre Prognosen auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren setzen.

Auch wir als Interim Provider setzen weiterhin auf die Stabilität unseres Arbeitsmarktes, den privaten Konsum, der nach wie vor stabil ist, und auf den immer noch wachsenden Export. Und trotzdem denken wir auch bereits über die möglichen Veränderungen nach, die eine Krise mit sich bringen würde. Sind wir mit unserem Manager Pool auf eine Krise eingestellt?  Haben wir für alle Bereiche, die in einer Krise am vordringlichsten besetzt werden müssen, einen ausreichenden Bestand an Interim Managern?

Aber diese Frage müssen sich auch unsere Interim Manager stellen, denn ihre fachlichen und menschlichen Fähigkeiten müssen dann exakt passen. Wie bereiten Sie, lieber Interim Manager sich auf die nächste Krise vor?  Wird Ihre Antwort in der nächsten Krise eine wundersame Verwandlung in einen Sanierungsmanager sein? Ist das nicht ein bisschen kurz gedacht?  Welche Teile Ihres Dienstleistungsportfolios sind krisenfest? Wo können Komponenten angebaut werden, die Ihr Service-Angebot krisenfester machen?

Selbstverständlich können auch die Unternehmen hier entsprechend eingreifen, wenn man sich frühzeitig auf Krisen einstellt. Warum nicht schon bei ersten Anzeichen einer Krise einen Experten hinzuziehen? Warum nicht auf die langjährige Erfahrung eines versierten interimistischen Managers bauen, der bereits erfolgreich Unternehmen durch die Krise geführt hat? Schnelles Handeln ist in Krisenzeiten ausschlaggebend und Interim Management kann hier eine echte Alternative darstellen.

Die Management Angels helfen Ihnen, sich auch auf schwierige Entwicklungen vorzubereiten – am besten, bevor es zur Krise kommt. Zahlreiche Experten aus unserem Pool sind darauf spezialisiert, Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen umzusetzen, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Organisation auf Krisen vorzubereiten und entsprechende Szenarien zu antizipieren. Sprechen Sie uns darauf an! Wir nehmen uns Zeit und finden die passenden Experten aus unserem Pool für Sie.

Autor:
Berater Giso Weyand
Weyands Kolumne
Die Flut der Restrukturierer

Wer nach Interim Managern mit Schwerpunkt Restrukturierung sucht, der kann sich über mangelndes Angebot nicht beklagen. Ein Großteil der Interim Manager gibt das als eine wichtige Ausrichtung an. Und wie immer, wenn alle etwas Ähnliches anbieten, stellt sich eine Frage: Wie können Sie sich noch adäquat unterscheiden, um im Kampf um das Mandat die Nase vorn zu haben?

Der Schwerpunkt Restrukturierung hat aus Vermarktungssicht eine große Besonderheit: Sie können potenzielle Kunden kaum direkt akquirieren. Selbst lange vor einer Sanierung ist es eher schlecht möglich, hunderte Unternehmen anzurufen und darauf hinzuweisen, dass Sie zur Verfügung stehen, „falls es mal eng wird“. Eine absurde Vorstellung. Sie müssen es also anders in die Köpfe der Unternehmen schaffen, vor allem aber konstant Multiplikatoren hinzugewinnen. Dazu zählen vor allem Banken, Sparkassen, Beteiligungsgesellschaften, Rechtsanwaltskanzleien und natürlich auch Ihr Provider.

Klarer Schwerpunkt

Um das zu schaffen, hilft eine klare Bekenntnis zu Ihren Schwerpunkten: Welche Branchen kennen Sie besonders gut? Welche Phase der Restrukturierung haben Sie am häufigsten begleitet? Worin liegen Ihre speziellen Kenntnisse: Personal, Geschäftsmodelle, kaufmännische Abwicklung? Was ist Ihre persönliche Art, solche Prozesse zu unterstützen?

Mir ist bewusst, dass die Aufgabe eines CRO eine generalistische ist. Wer zu speziell ist, wird womöglich nicht gewählt. Umgekehrt gilt das aber auch: wer zu generalistisch ist, kann sich nicht ausreichend unterscheiden, um wahrgenommen und gemerkt zu werden.

Quälen Sie sich also mit Ihren Schwerpunkten und Besonderheiten – Ihr Interessent wird es nicht tun.
Und prüfen Sie auch, ob eine andere Positionierung nicht Sinn machen kann. Es gibt nur wenige explizite Neuausrichter, Geschäftsmodell-Überprüfer, Prozesserneuerer. Vielleicht ist auch das eine Chance, abseits der eingelaufenen und fast verdorrten Pfade.

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de. Weyand bloggt außerdem unter weyand-schreibt.com.

Haben Sie weitere Fragen zu den Themen Markt, Vertrieb, Werbung oder PR? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Fragen an: giso.weyand@managementangels.com

Fabienne Lüth
Neue Leitung des Bereichs Management Resources
Wir begrüßen unsere neue Kollegin Fabienne Ohlemann

Wir freuen uns sehr, Ihnen Fabienne Ohlemann als neues Mitglied der Management Angels vorzustellen. Seit dem 1. Oktober ist sie als Head of Management Resources tätig.

Frau Ohlemann studierte Dienstleistungsmarketing an der dualen Hochschule in Mannheim in Kooperation mit der Otto GmbH & Co. KG. Im Anschluss schloss sie ihren MBA im Bereich Personal und Führung ab. Sie ist zudem ausgebildeter NLP-Master und Hypnocoach.

Nach ihrem Studium war sie mehrere Jahre in verschiedenen HR-Positionen bei der Robert Bosch GmbH tätig. Weiterhin betreute sie als Senior Consultant Kunden aus dem Mittelstand im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Ihre Spezialisierung sind die Themen Führungskräfteentwicklung und Eignungsdiagnostik.

Seit Oktober ist sie Teil der Management Angels und führt den Bereich Management Resources. Frau Ohlemann spricht sich für eine noch individuellere und persönliche Begleitung unserer Interim Manager aus: „Ein wichtiges Instrument ist und bleibt dabei unser Manager Pool, welchen wir gezielt entsprechend unserer Kundenbedürfnisse ausbauen.“

Frau Ohlemann ist es dabei ein wichtiges Anliegen, dass Interim  Manager einen erkennbaren Schwerpunkt in ihrem Lebenslauf vermitteln: „Mit einem klaren Profil kommunizieren Sie dem Kunden, dass Sie der Beste für eine bestimmte Position sind.“

Autor:
red couch hamburg
RED COUCH in Hamburg
Den Wandel dirigieren!

Am 9. Oktober 2014 war es wieder so weit: unser Kunden-Event RED COUCH,  mit vier hochkarätigen Referenten besetzt, lud zur Diskussion, die von Erdwig Holste moderiert wurde. In diesem Jahr mit einem besonderen Extra: einem exklusiven Bratschenkonzert.

Der Abend widmete sich der Thematik „Den Wandel dirigieren – Charismatische Führung, inspirierende Werte, Hochleistung und erfolgreicher Change“.

Unsere Referenten auf der roten Couch:

  • Prof. Pauline Sachse lehrt als Professorin in Dresden und Berlin und ist als Solo-Bratschistin sowohl national wie auch international gefragt.
  • Dr. Thomas Bittner gründete 2011 die Organomics in Köln, welche Schwerpunkte in die  organisationspsychologischen Beratung und der transformationalen Führung setzt.
  • Frank Breckwoldt ist geschäftsführender Gesellschafter des Friseurfilialunternehmens Ryf Coiffeur und weiterhin mit seinem Konzept „Hochleistung und Menschlichkeit“ als Führungskräftetrainer tätig.
  • Dr. Kai Matthiesen arbeitet seit 2001 für die Unternehmensberatung Metaplan und lehrt an der Universität St. Gallen in den Bereichen „laterale Führung“ und „Führung von Organisationen“.

So facettenreich und kontrovers die Hintergründe der Referenten und der damit geführten Diskussion auch sein mochten, war man sich in einem Punkt einig: Eine gute und nachhaltige Führung funktioniert nicht ohne Menschlichkeit und sie ist zudem sehr stark von der  Führungspersönlichkeit abhängig. Prof. Pauline Sachse kommentierte dies mit dem Beispiel eines Dirigenten in einem Orchester: „Ob ein Dirigent außergewöhnliche Führungsqualitäten besitzt, entscheidet das Orchester innerhalb der ersten Nano-Sekunde“. Und das trifft auch meist bei den Mitarbeitern in Unternehmen zu.

Es wurde aber auch deutlich, dass sich Top-Führungskräfte in einer unpassenden und schlechten Organisationsstruktur nicht entfalten können. Auf der anderen Seite funktioniert auch eine sehr gute Organisationsstruktur nicht mit einer unfähigen Führungskraft.

Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt, die die Bedeutung und das große Interesse an der Thematik noch einmal unterstrich. Diese wurde bei Fingerfood und Wein bis in die Nacht fortgesetzt.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Referenten und allen Teilnehmern, die diesen Abend aktiv mitgestaltet haben.

Hier geht es zur Bildergalerie

AIMP Logo
„Go create! Innovationen erkennen und nutzen“
9. Hamburger Forum Interim Management (FIM)

Alljährlich findet im Anglo-German Club in Hamburg unser Regionalforum Interim Management unter der Schirmherrschaft des Branchenverbands Arbeitskreis Interim Management Provider (AIMP) statt. Am 20. November 2014 ab 18:00 Uhr widmen wir uns dem Thema Innovation und freuen uns über Ihre Teilnahme.

Es erwarten Sie spannende Vorträge und Diskussionen. Unsere Referenten sind die Innovations-Experten Dr. Stefan Biel, der heute für Imperial Tobacco tätig ist und uns erläutern wird, wie man disruptive Innovationen erkennt und entwickelt sowie Frank Mattes, der als Innovationsberater über die dritte Generation des Innovations-Managements sprechen wird.

Unser AIMP-Mitstreiter Dr. Harald Wachenfeld spricht über Megatrends und ihre Konsequenzen für Unternehmen und Interim Manager und Dr. Anselm Görres wird uns einige Insights aus der aktuellen Poolanalyse verraten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bieten sich bei Wein und Fingerfood interessante Gespräche mit Referenten, Vertretern der Provider des AIMP sowie vielen Gleichgesinnten. Nutzen Sie diese Veranstaltung zu intensivem Netzwerken!

Autor:
aimp academy
AIMP academy, 20./21. November in Hamburg
Einladung zu den Workshops für Interim Manager

Die AIMP academy ist das Weiterbildungsangebot des Branchenverbandes der Interim Management Provider. Die Workshops setzen sich aus verschiedenen Modulen zusammen und umfassen das gesamte Spektrum an Themen, mit denen Interim Manager sich sowohl zu Beginn als auch im Laufe ihrer Tätigkeiten auseinandersetzen.

Am 20. und 21. November finden die Workshops in den Räumen der Management Angels in Hamburg statt.
 
Einstieg als Interim Manager: Donnerstag, 20. November 2014
Hier erfahren Sie alles, was Sie für einen professionellen Einstieg ins Interim Management wissen müssen.
Leitung: Gabriele Schmitz

USP & Eigenmarketing: Freitag, 21. November 2014
In diesem Workshop finden Sie Ihren ganz eigenen USP als Interim Manager und erkennen, wie Sie Ihr Angebot optimal vermarkten.
Leitung: Klara Sachse

Bitte informieren Sie sich HIER über weitere Details, Kosten sowie die Anmeldung zu den Workshops. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Klara Sachse unter +49 (40) 44 19 55-34 oder per Mail unter klara.sachse(at)managementangels.com.

Autor:
ddim
Rüsten Sie sich für Veränderungen!
International Interim Management Meeting (IIMM) 2014

Am 7. und 8. November 2014 findet das diesjährige International Interim Management Meeting im Van der Valk Airporthotel in Düsseldorf statt. Freuen Sie sich auf ein interessantes Programm mit spannenden Keynotes sowie vielfältigen Vorträgen, Foren und Workshops. Sichern Sie sich einen der letzten freien Plätze!

Neben dem offiziellen Programm mit festen Veranstaltungsteilen bietet Ihnen diese exklusive Veranstaltung des DDIM viel Zeit für Gespräche,  um bestehende Kontakte zu intensivieren und neue zu knüpfen – sei es mit Interim Managern, mit Repräsentanten der Provider oder den weiteren DDIM-Partnern. Nutzen Sie diese Veranstaltung, um Ihr Netzwerk zu festigen und zu vergrößern.

Hier finden Sie Details zu Programm und Anmeldung.

Autor:

Redaktion

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
http://www.managementangels.com/
redaktion@managementangels.com
Bernhard-Nocht-Str. 113, 20359 Hamburg
Schillerstr. 14, 60313 Frankfurt

Newsletter Archiv