Home > Für Interim Manager > Management Angels 3.0 – Klaus-Olaf Zehle wird dritter Gesellschafter der Angels!
management angels 3.0

Lieber Leser,

nachdem Sie hoffentlich bereits schöne Urlaubstage verbracht haben, melden wir uns mit unserem aktuellen Newsletter, der eine Fülle an Neuigkeiten aus unserem Haus für Sie bereithält.

Beginnen möchten wir mit der Vorstellung unseres neuen Geschäftsführers Klaus-Olaf Zehle, der als Vertriebsverantwortlicher die Geschäftsführung ab sofort ergänzen wird. Als langjähriger Wegbegleiter und Freund der Management Angels freuen wir uns sehr, dass er jetzt Teil unseres Teams ist.

Gleichzeitig konnten wir unser Consultants-Team verstärken und begrüßen unser neues Teammitglied Alexander Laubisch, der als Ansprechpartner für die Branchen Energie und Industrie sowie für das Funktionsfeld Finance und Controlling zur Verfügung steht.

Schauen Sie sich unbedingt auch unseren neuen Web-Auftritt unter www.managementangels.com an. Komplett überarbeitet und optimiert, bietet unsere Website neue Inhalte und Funktionalitäten.  Gefreut haben wir uns natürlich über die zahlreichen positiven Reaktionen. Vielen Dank!

Als Gründungsmitglied des AIMP freut uns ganz besonders, dass zu unserem 10-jährigen Jubiläum vier Provider, die bisher im DDIM e.V. organisiert waren, sich mit den zehn Providern des AIMP zusammengeschlossen haben. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung  der lang erhofften, einheitlichen Branchenvertretung der Interim Provider. Lesen Sie hierzu die aktuelle Pressemitteilung des AIMP.

Darüber hinaus erwartet Sie ein Interview mit der HR-Expertin Susanne Ambros zur Strategie und den ersten Erfahrungen beim Einsatz von Touchpoint Management  im HR-Umfeld. Giso Weyand beschäftigt sich heute mit der Frage „Lohnt sich die Social Media-Präsenz?“ und wir berichten über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt im Bereich Supply Chain Management.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Management Angels

Klaus-Olaf Zehle
Management Angels 3.0
Klaus-Olaf Zehle wird Geschäftsführer der Management Angels

Klaus-Olaf Zehle ist für die Management Angels kein neues Gesicht. Wer uns besser kennt, weiß, dass er zu unseren langjährigen Wegbegleitern und Freunden gehört. Einige von Ihnen werden ihn auch bereits als Referent auf unseren Veranstaltungen kennengelernt haben.

Wenn man ihn in seinen Vorträgen erlebt, spürt man, dass Klaus-Olaf Zehle das, was er tut, mit Leidenschaft tut. Sein Leitspruch „Leidenschaft für Ihre Sache“ bringt auf den Punkt, mit welchem Anspruch er an seine Projekte und Aufgaben herangeht. Umso mehr freuen wir uns, dass er zukünftig für die Management Angels leidenschaftlich aktiv sein wird.

Als neues Mitglied der Geschäftsführung und Mitgesellschafter wird Klaus-Olaf Zehle den Bereich Vertrieb verantworten. Sein Ziel ist es, die Marktoberfläche für Interim Management weiter zu verbessern, effizienter den Marktanforderungen gerecht zu werden und das weitere Wachstum der Management Angels voranzutreiben. Der Ausbau strategischer Partnerschaften sowie Kooperationen aus dem umfangreichen Netzwerk der Management Angels werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Klaus-Olaf Zehle blickt auf 30 Jahre Erfahrung in verschiedenen Führungspositionen in der IT-Dienstleistungsindustrie zurück, unter anderem als Geschäftsführer eines internationalen Beratungsunternehmens und Vorstand eines börsennotierten Anbieters für Telekommunikationsservices. Seine zweite Karriere als Mediator, Coach und  Moderator startete er 2004 und gründete sein eigenes Beratungsunternehmen EQUIDIS. Zudem betreibt er seit 2011 das Portal www.mediator-finden.de, das größte deutsche Mediatorenverzeichnis. 

Der studierte Diplom-Wirtschaftsingenieur verfügt zudem über einen Studienabschluss M.A. in Mediation sowie über den Abschluss LL.M. (Com.) in Wirtschaftsrecht.

In seiner Freizeit widmet sich Klaus-Olaf Zehle am liebsten seiner Familie und kocht sehr gerne. Und für die Autoliebhaber unter unseren Lesern sollte nicht unerwähnt bleiben: Klaus-Olaf Zehle hat seine Leidenschaft für die Elektromobilität entdeckt und verbindet als begeisterter TESLA-Fahrer Schnelligkeit mit Umweltbewusstsein!

Autor:
Management Angels Website
managementangels.com 3.0
Aktueller, informativer und funktioneller!

Die Gestaltung einer neuen Website geschieht immer im Spannungsfeld zwischen „nicht zu viel verändern“, damit sich der Benutzer noch zurechtfindet und dem Anspruch „anders, aktuell und auf dem neuesten Stand der Technik“ zu sein.

Als wir vor knapp einem Jahr das Projekt „Website-Relaunch“ starteten, standen wir auch vor einem Berg an Entscheidungen, die es bezüglich der Inhalte und Funktionalitäten zu treffen galt. Hier standen für uns die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse unserer Kunden und Interim Manager an vorderster Stelle.

Heute, knapp sechs Wochen nach dem Relaunch und den vielen Reaktionen auf Kunden- und Interim Manager-Seite, können wir sagen, dass es uns gelungen zu sein scheint, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Vielen Dank an alle, die uns im Vorfeld, während unserer Arbeit an der Website und nach dem Relaunch ihre Meinung und wichtigen Hinweise mitgeteilt haben. Diese haben dazu beigetragen, dass unsere Website so ist, wie sie ist!

Unser Ziel ist es, für Sie als Partner im Interim Management noch persönlicher, greifbarer und erreichbarer zu werden. Das bedeutet für uns, Ihnen ab sofort immer neue aktuelle Inhalte vorzustellen, die Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigt, die das Interim Management bietet.

Der Bereich Für Unternehmen ist neu strukturiert und gibt einen schnellen Überblick über unsere Dienstleistung, unsere Angebote sowie die relevanten Einsatzbereiche des Interim Managements. Ausgewählte Interim Manager stellen hier sich und ihre erfolgreich abgeschlossenen Projekte vor.

Der neu geschaffene Bereich Kompetenzen zeigt auf einen Blick, in welchen Branchen, für welche Funktionen und auf welcher Management-Ebene wir die passenden Interim Manager bieten.

Auch den Bereich Für Interim Manager haben wir neu strukturiert. Viele hilfreiche Tipps für Einsteiger, Erläuterungen zur Poolaufnahme und Weiterbildungsmöglichkeiten für Interim Manager halten wir hier bereit. Durch das neue Angels Portal können die Profile der Interim Manager selbstverwaltet werden und bleiben so stets aktuell.

Bei Fragen oder Anregungen zu unserer neuen Website schreiben Sie gerne an redaktion@managementangels.com. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Autor:
Interim Manager Carsten Hieby
Erfolgreich abgeschlossene Projekte im Supply Chain Management
In diplomatischer Mission!

Man kennt verschiedene Szenarien, die eine Geschäftsführung dazu veranlassen, über die Verpflichtung eines Interim Managers nachzudenken. Neben den Klassikern, wie der Vakanzüberbrückung wegen Krankheit oder einer kurzfristigen Freistellung, macht es Sinn, einen Externen zu verpflichten, der als Vorreiter, als Initialzündung von Veränderung und Moderator der entsprechenden Umsetzung agieren soll. Seine Unabhängigkeit von existierenden Seilschaften, eingeschliffenen Denkgewohnheiten oder „Leichen im Unternehmenskeller“ machen ihn zu einer sinnvollen und cleveren Besetzung.

Eine interessante Variante beim Verlangen nach Veränderung eröffnet sich, wenn es dem Unternehmen  „unverschämt“ gut geht, wenn die Erfolgsparameter wie EBIT, Cash Flow, Wachstum oder Marktanteil allesamt im grünen Bereich liegen – und das seit Jahren. In diesen Fällen besteht die Kunst der Unternehmensführung in der Motivation und Ausrichtung einer Belegschaft – frei nach Pep Guardiola: „Vergesst Eure Erfolge. Denn nichts ist so alt wie der Status Quo. Lasst Euch von Visionen antreiben, nicht von Euren Taten. Denkt weiter, immer weiter…!“.

Zur Ausgangssituation des hier beschriebenen Unternehmens: Traditionshaus, inhabergeführt, hochprofitabel. Gilt auf dem Gebiet der elektrischen Gebäudeausrüstung als ein Champion in Westeuropa. Als Innovations- und Designführer seit Jahrzehnten sehr erfolgreich am Markt. Den Stärken des Unternehmens – hier im Bereich Vertrieb, Marketing und Entwicklung –  stehen jedoch, durch eben diese Fokussierung, Schwächen im Bereich Planung, Einkauf, Materialwirtschaft und Produktion gegenüber (letztere übrigens organisatorisch dem Vertrieb zugeordnet…). Vor zwei Jahren wurde ein bereichsübergreifend besetztes „Supply Chain Team“ eingerichtet, das sich jedoch als Folge einer umfassenden und äußerst schnellen SAP-Einführung ausschließlich mit Tagesgeschäftsproblemen beschäftigen musste. Um dem Team neuen Schwung zu verleihen, kam ich als „Supply Chain Koordinator“ im Mai 2013 mit folgender Aufgabenstellung dazu: „Legen Sie die Grundlagen für ein modernes Supply Chain Management. Agieren Sie dabei als Koordinator innerhalb des bereits bestehenden Supply Chain Teams – jedoch ausdrücklich mit Diplomatie und Fingerspitzengefühl.“

Meine Aufgabenstellung wurde in den Anfangswochen präzisiert - und vor allem erweitert. Hinzu kamen:

  • Leitungsaufgaben in einem zentralen Entwicklungsprojekt: Die Einbeziehung der Supply Chain muss richtigerweise in der frühen Phase der Entwicklung erfolgen, da hier wesentliche Weichen für Fertigbarkeit, logistische Abwicklung und die Herstellkosten festgelegt werden.
  • Vorbereitung und Steuerung des für die Branche traditionell turbulenten und starken Herbstgeschäftes: Das vergangene Jahr war nach einhelliger Meinung inakzeptabel mit Lieferrückständen in Millionenhöhe. Das durfte sich auf gar keinen Fall wiederholen.

Für eine gründliche Einarbeitung hinsichtlich der Prozesse, Produkte, Materialflüsse etc. blieb – auch und gerade wegen des näher rückenden „heißen Herbstes“ keine Zeit. Schnelles Umdenken und das Einstellen auf den Kundenwunsch verlangte eine klare Prioritätensetzung.

Ich führte zunächst in kurzer Folge mit allen Schnittstellenbereichen intensive Gespräche über die langfristigen Erwartungen an das künftige „SCM“ und im Speziellen an die Vorbereitung des Herbstgeschäftes.

Das SCM-Team wurde kurzfristig erweitert. Jeweils ein Vertreter des Kundenauftragszentrums (Vertrieb), des Controllings und des Qualitätswesens wurden permanente Mitglieder. Die wöchentlichen Teamsitzungen wurden konsequent in einen strategischen und einen operativen Teil getrennt. Die Disziplin innerhalb der Meetings wurde angegangen und ein gemeinsam beschlossener und damit gemeinsam verantworteter Weg zur Steuerung des Bestandsaufbaus für den Herbst verabredet. Die Rückstandssituation konnte dank der ausgezeichneten Abstimmung aller Funktionsbereiche und der Einbeziehung aller A-Lieferanten um 80% verbessert werden.

Parallel wurde zügig und mit „Bordmitteln“ ein System aussagefähiger KPIs (Key Performance Indikatoren) aufgebaut. Die für jedermann zugängliche, tagesaktuelle Datenbasis schaffte Transparenz und erlaubte eine wesentlich bessere Steuerung von Kapazitäten und Beständen. Die Geschäftsführung unterstrich ihr Commitment und stellte dem SCM-Team wöchentlich eine halbe Stunde ihrer Sitzungszeit für Bericht und Diskussion zur Verfügung.

Die Mitarbeit als Teilprojektleiter „Supply Chain“ innerhalb des bereits erwähnten Entwicklungsprojektes umfasste die klassischen Aufgaben des Projektmanagements (Projektplanung, Termin- und Budgetsteuerung, Steuerung von Unterlieferanten, Entwickeln von Logistikkonzepten etc.) und machte schnell deutlich, dass hier Neuland betreten wurde. Durch ausgiebige Diskussionen mit den Projektleitern, Produktmanagern, Entwicklern und Konstrukteuren wurde deutlich:

  • Das traditionelle Phasenmodell einer sequentiellen Abarbeitung von Konzept – Entwicklung – Industrialisierung ist veraltet, teuer und gefährlich.
  • Nur eine deutlich frühere Einbindung der Supply Chain verhindert Fehlentwicklungen und technische Sackgassen in einem frühen Stadium.
  • Das im Hause teilweise praktizierte Projektmanagement muss sich von einer „One Man Show“ zu einem kontrollierten Erfahrungs- und Meinungsaustausch entwickeln.

Sieben Monate nach Mandatsbeginn gelang es dem Unternehmen, die neu geschaffene Stelle des Supply Chain Managers durch eine erfahrene Führungskraft mit ausgewiesenen Logistikkenntnissen und Branchen-Know-how permanent zu besetzen. Die Amtsübergabe erforderte mein „Loslassen“ und eine sorgfältig vorbereitete Einarbeitung meines Nachfolgers, um ihn sukzessive mit allen wichtigen und drängenden Problemstellungen bekannt zu machen. Durch ein strikt loyales und kollegiales Agieren sowie durch das Vorleben der neuen Verantwortlichkeiten gelang es, echtes Vertrauen zu schaffen. Gemeinsam wurde über mehrere Wochen eine zweijährige „Road Map“ zur Etablierung einer dem Unternehmen angepassten Supply Chain Organisation ausgearbeitet (Prozesse, Organisation, Messbarkeit und Ziele), die von der Geschäftsführung bestätigt wurde.

Auf ausdrücklichen Wunsch des Unternehmens folgte eine längere Auslaufphase, in der ich losgelöst vom Tagesgeschäft als kollegialer „Sparringspartner“, Ratgeber und Optimierer weiterhin im Hintergrund wirken konnte.

Zusammengefasst: Die Leitlinien des künftigen Supply Chain Managements sind definiert und akzeptiert und liegen nun in guten Händen.

klaus-olaf zehle
Rigorosität statt Rücksichtslosigkeit – die RICHTIGEN finden
Die Geschäftsleitung kommentiert die aktuelle Marktentwicklung

Jim Collins formuliert in seinem Buch „Der Weg zu den Besten“ (Jim Collins: „Der Weg zu den Besten – Die sieben Management-Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg) drei Regeln, die die Rigorosität als eines der Kernmerkmale erfolgreicher Unternehmen auszeichnen.

Regel 1: Im Zweifelsfall nicht einstellen sondern weitersuchen

Das gibt dem häufig verwendeten Schlagwort „Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital“ eine ganz andere Nuance, bei den erfolgreichen Unternehmen heißt es: „Die RICHTIGEN Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital“.

„Packards Gesetz“ (David Packard, Mitgründer von Hewlett Packard) zufolge „ist kein Unternehmen in der Lage, seine Umsätze dauerhaft schneller zu steigern, als seine Fähigkeit genügend geeignete Leute einzustellen...“

Was heißt das für uns als Interim Management Provider? Wir kommen damit an drei Stellen ins Gespräch. Zum Ersten ermöglichen wir es, durch das Bereitstellen eines Interim Managers, dem Unternehmen mehr Zeit für die Suche nach dem RICHTIGEN Manager zu lassen. Zum Zweiten kann in manchen Fällen in einer Wachstumsphase oder Übergangszeit der Interim Manager genau der RICHTIGE sein, den man über eine Festanstellung nicht (kurzfristig) gewinnen kann und zum Dritten unterstreicht das unseren Anspruch als Top-Provider, auch bei der Besetzung von Interim Mandaten sehr viel Wert auf die Auswahl des RICHTIGEN Interim Managers zu legen.

Regel 2: Wenn man eine Personalentscheidung treffen muss, sollte man sofort handeln

Oft werden Personalentscheidungen vertagt. Aber die falschen Leute an Bord bzw. an der falschen Stelle zu haben, ist nicht nur kontraproduktiv für die Umsetzung der jeweils diesen Personen zugeordneten Aufgabenstellungen, es ist auch das falsche Signal gegenüber den RICHTIGEN, die am Ende die nicht getroffene Entscheidung ausbügeln müssen.

Interim Management ist hier genau das Mittel, Personalentscheidungen schneller zu treffen. So können wir als Provider oft schon innerhalb weniger Tage eine interimistische Nachfolge auf einer Schlüsselposition sicherstellen.

Regel 3: Setzen Sie Ihre besten Leute auf die besten Chancen an, nicht auf die größten Probleme

Auf diese Weise schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen motivieren Sie Ihre Besten und zum anderen arbeiten Sie so am besten an der Weiterentwicklung des Unternehmens.

Nun müssen auch die Probleme gelöst werden. Das ist aber immer eine zeitlich begrenzte Aufgabe, denn eine schnelle Lösung des Problems ist das Ziel und danach ist die Aufgabe erledigt. Und das Lösen von Problemen ist immer eine Management-Aufgabe.

Auch hier ist somit der Interim Manager die RICHTIGE Wahl. Ein Interim Manager hat die Motivation, nur auf Zeit aktiv zu sein. Im Gegensatz zu einem Berater ist er nicht nur Ratgeber oder Ideenentwickler, sondern exekutiert auch.

Autor:
giso weyand
Weyands Kolumne
Lohnt sich eine Social Media-Präsenz für mich als Interim Manager?

Jaja, was man nicht alles tun und lassen soll! Als Interim Manager regelmäßig netzwerken, Kaltakquise betreiben, PR machen und die eigene Bekanntheit erhöhen. Und dann natürlich auch noch facebooken, twittern und so weiter.

Lohnt sich für Sie das Betreiben einer eigenen Facebook- oder Twitter-Seite? Vier Leitfragen helfen Ihnen:

  1. Liest Ihre Zielgruppe in Facebook, Twitter und Co.?
    Stellen Sie sich fünf typische Entscheider für Ihre Leistungen ganz konkret vor. Wie viel Zeit verbringen diese in den o.g. Netzwerken? Ich meine nicht XING, sondern reine soziale Netze. Im Zweifel: Fragen Sie einige Ihrer Kontakte.
  2. Lesen Mittler im Unternehmen oder Multiplikatoren in Facebook, Twitter und Co.?
    Wenn es vielleicht nicht die Entscheider machen: beschäftigen sich Mittler mit diesen Netzwerken? Mittler sind all jene, die eine Entscheidung für Interim Leistungen beeinflussen, von der Sekretärin bis zum Personalverantwortlichen.
  3. Haben Sie 3-4 Stunden pro Woche Zeit für die Pflege Ihrer Web 2.0-Auftritte?
    Wer im Web 2.0 relevant sein will, muss aktiv sein, sich vernetzen, interessante Inhalte bieten. Dies kostet mindestens einen halben Tag pro Woche und ist fast nicht delegierbar. Haben Sie diese Zeit neben Mandaten und dem klassischen Marketing und Vertrieb?
  4. Haben Sie Freude am Web 2.0?
    Widerwilliges Marketing ist kontraproduktiv – erst recht in sensitiven sozialen Netzen. Daher müssen Sie schon Freude daran haben, bevor sie loslegen.

Der vorliegende kleine Fragenkatalog ermöglicht Ihnen die schnelle Prüfung, ob ein Social Media-Auftritt für Sie Sinn macht oder nicht!

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de. Weyand bloggt außerdem unter weyand-schreibt.com.

Haben Sie weitere Fragen zu den Themen Markt, Vertrieb, Werbung oder PR? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Fragen an: giso.weyand@managementangels.com

alexander laubisch
Verstärkung unseres Consultant-Teams
Wir begrüßen unseren neuen Kollegen Alexander Laubisch!

Wir freuen uns sehr, Alexander Laubisch als neues Mitglied der Management Angels vorzustellen.

Seit dem 1. Juli verstärkt er das Hamburger Consultant-Team. Wir heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Vor seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule in Stralsund mit den Schwerpunkten Personal und Marketing, absolvierte Alexander Laubisch eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Nach seinem Studium sammelte er vertiefende Berufserfahrungen bei der Jungheinrich AG in Hamburg. Dort unterstützte er zum einen das Produktmanagement beim Vertrieb einer onlinebasierten Flottenmanagement-Software. Zum anderen eignete er sich fundierte Kenntnisse bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften in der Personalentwicklung der Jungheinrich AG an. Hier entdeckte er seine Begeisterung für das Personalmanagement und die damit verbundene Beratungstätigkeit.

Sein Beratungsschwerpunkt liegt vorrangig in den Branchen Energie und Industrie sowie im Funktionsfeld Finance und Controlling.

Autor:
Touchpoint Management
Touchpoint Management – Ein neues Tool für´s Personalmarketing?
Management Angels im Gespräch mit Susanne Ambros

Susanne Ambros ist Gesellschafterin und Mitgründerin der HR factory GmbH, Ismaning. Sie ist im Unternehmen verantwortlich für Marketing, Vertrieb und Kundenbeziehungsmanagement. Innovative Konzepte treibt Frau Ambros vor allem als Bestandteil des Service Excellence Management-Ansatzes im Unternehmen voran. www.hrfactory.com

Touchpoint Management ist eine moderne Marketing-Methode, die auch im Personalmarketing und entlang des kompletten Talent-Life-Cycle eingesetzt werden kann. Susanne Ambros von HR factory in München setzt diese Methode bereits ein. Management Angels-Partner Jochen Mayer fragte nach der Strategie und den ersten Erfahrungen.

Frau Ambros, Touchpoint Management ist eine moderne Marketing-Methode. Sie setzen diese Methode in der Personalarbeit ein, warum?

Susanne Ambros: In der HR factory verantworte ich die Vertriebs- und Marketingaktivitäten und habe dafür den Touchpoint Management-Ansatz kennen und schätzen gelernt. Wir unterstützen Unternehmen in allen HR-Prozessen von A wie Ausschreibung von offenen Stellen bis Z wie Zeugnis, also „from hire to retire“ sozusagen. Wir begreifen Service Excellence als wesentlichen Leistungsfaktor für unsere Kunden, denn exzellenter Service macht zufriedene Kunden zu begeisterten Kunden.

Die Qualität unserer Serviceprozesse können wir dahingehend jedoch nur beeinflussen, wenn wir die Touchpoints mit unserem Kunden und deren Mitarbeitern kennen und entsprechend gestalten. Mit Touchpoint Management haben wir eine Methode gefunden unsere Arbeit an diesen Interaktionspunkten kontinuierlich zu verbessern, höhere Qualität und zusätzliche Wertschöpfung für unsere Kunden zu erreichen und somit auch die „Arbeitgebermarke“ unserer Kunden zu stärken. Zufriedenere Mitarbeiter sind zudem erfolgreicher und wechseln seltener den Arbeitgeber, was ein zusätzlicher positiver Beitrag zum Unternehmenserfolg ist.

Welche Touchpoints kann man im Personalbereich überhaupt steuern?

Susanne Ambros: Wie Anne Schüller in ihrem jüngsten Buch „Das Touchpoint-Unternehmen“ propagiert, lässt sich diese Methode auch in der Personalarbeit sinnvoll einsetzen, denn zwischen Mitarbeitern und Unternehmen ergeben sich zahlreiche gestaltbare Touchpoints.  In unserem Bestreben, exzellente Services für unsere Kunden zu erbringen, nutzen wir regelmäßig und für jeden Kunden die Möglichkeiten, die uns das Customer Journey Canvas bietet. In der HR-Arbeit wird bei uns aus „Customer Journey“ eine „Talent Journey“, die sowohl Touchpoints im Recruiting als auch im Mitarbeitermanagement identifiziert. Sie reichen von einfachen „dumb“ Touchpoints wie einem Erfassungsbogen für Personalstammdaten bis zu „smart“ Touchpoints wie z.B. einem Seminarkatalog,  in dem ein Mitarbeiter Weiterbildungsthemen nach Bereichen und Kompetenzen sortiert auswählen kann.

Können Sie diesen gesamten Lifecycle mit der Touchpoint Management-Methode adressieren?

Susanne Ambros: Wir sehen es sogar als wesentlich an, den Touchpoint Management-Ansatz für den gesamten Lifecycle eines Mitarbeiters im Unternehmen zu verwenden. In unserer Denkweise werden jedoch nicht nur Interaktionspunkte zwischen Mitarbeitern und Führungskräften beleuchtet, sondern auch die Touchpoints, die zwischen Mitarbeitern und der Personalabteilung – als interne Service-Abteilung – bestehen. Diese umfassen alle Interaktionen von einfachen Formularanforderungen bis zur Kommunikation und Umsetzung von HR-Strategien oder Bonussystemen.

Touchpoint Management hilft diese zu identifizieren und sowohl ein explizites, als auch ein implizites Erlebnis von Service, Werten und Unternehmenskultur sicher zu stellen.

Sind das derzeit noch Visionen oder haben Sie bereits erste Erfahrungen und Ergebnisse mit dieser Methode?

Susanne Ambros: Der Touchpoint Management-Ansatz wird sowohl innerhalb der HR factory als auch bei unseren Kunden begeistert angenommen. Häufig sind unsere Ansprechpartner überrascht über die Vielzahl der HR-Touchpoints und Gestaltungsmöglichkeiten, die sich dadurch ergeben. Natürlich gehört auch Vision und Ausdauer dazu, eine komplette Talent Journey zu erfassen und die Interaktionspunkte zu synchronisieren. Ich kann hier nur ermutigen, die Mühe scheint sich zu lohnen – spätestens dann, wenn der Maßstab der Excellence angelegt wird.

Nach diesem ermutigenden Feedback, was planen Sie als nächste Maßnahmen und welche weiteren Optimierungspotenziale sehen Sie?

Susanne Ambros: Wir glauben, dass es sehr sinnvoll ist, wenn idealerweise alle Bereiche eines Unternehmens den Touchpoint Management-Ansatz leben, so dass auch abteilungsübergreifend gleiche Erfahrungen gemacht werden und ein konsistentes Erleben von exzellenter Unternehmenskultur sichergestellt wird. Insbesondere eine Übereinstimmung von Botschaften an internen und externen Touchpoints finden wir sehr wichtig. Schließlich ist es für einen Mitarbeiter in der Wahrnehmung des Respekts, den er von seinem Arbeitgeber erfährt, irritierend, wenn z.B. im Bereich des Kundenmanagements modernste Technik über Tablets und Apps zur Verfügung gestellt wird, aber in der internen Kommunikation zu ihm noch papierbasiert gearbeitet wird.

Darüber hinaus fasziniert uns insbesondere die Möglichkeit, „Supertouchpoints“ für die Personalarbeit einzurichten, um die Bedürfnisse von Mitarbeitern in aggregierter Form befriedigen zu können.

interim manager portal
Immer aktuell – mit dem Angels Portal für Interim Manager!
Gleich registrieren und Vorteile nutzen!

Seit dem Relaunch unserer neuen Website, haben Sie als Interim Manager die Möglichkeit, sich auf unserem Angels Portal zu registrieren. Das hat für Sie und damit auch für uns viele Vorteile:

  • Sie halten uns bezüglich Ihrer aktuellen Situation und Ihrer Verfügbarkeit immer auf dem Laufenden und erhöhen damit Ihre Chance für eine Vermittlung durch uns im Anfragefall.
  • Sie sehen auf einen Blick, welche Unterlagen wir von Ihnen in unserer Datenbank haben und welche ggf. noch einzureichen sind.
  • Sie stellen uns Ihre erfolgreich abgeschlossenen Projekte vor und wir promoten Sie auf unserer Website im Bereich „Für Unternehmen“.
  • Sie präsentieren uns spannende Themen rund um Ihre Einsätze, die wir in unseren Newsletter und ggf. die Website aufnehmen werden. Es gibt uns gemeinsam die Möglichkeit, das Interim Management für unsere Kunden transparenter und greifbarer zu machen.

Ihr Weg zum Angels Portal:

  • Im ersten Schritt registrieren Sie sich über den dafür vorgesehenen Button, damit für Sie ein Online-Konto eingerichtet werden kann.
  • Sie erhalten von uns eine Bestätigungsmail, mit der Sie den Registrierungsprozess abschließen.
  • Über den Button Anmelden kommen Sie zukünftig ganz einfach mit ihrem persönlichen Password auf das Angels Portal.

Und hier geht´s zum Angels Portal.

Autor:
aimp
Qualität im Interim Management!
Einladung zum Regional-Forum in Stuttgart (FIM®)

Am Mittwoch, den 1. Oktober 2014, findet das Regional-Forum des AIMP in Stuttgart statt.
 
Ab 18:30 Uhr treffen sich die im AIMP zusammengeschlossenen Provider und Interim Manager im relexa Waldhotel Schatten zu interessanten Vorträgen und bewährtem Erfahrungsaustausch.

Was bedeutet Qualität im Interim Management, wie kann sie dauerhaft sichergestellt werden und sind die Unternehmen bereit, dafür zu zahlen? Diskutieren Sie mit und treffen Sie hier auch unseren Geschäftsführer Thorsten Becker und unseren Prokuristen Erdwig Holste.

Autor:

Redaktion

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
www.managementangels.com
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Bernhard-Nocht-Str. 113, 20359 Hamburg
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