Home > Presse Archiv

Management Angels Pressearchiv

In diesem Bereich finden Sie eine Übersicht von Presseartikeln regionaler und überregionaler Medien sowie Online-Medien der vergangenen Jahre, in denen Mitarbeiter oder Interim Manager der Management Angels zitiert werden.

Presseartikel 2012

„Eckhart Hilgenstock, 52 Jahre, wurde in diesem Jahr vom AIMP, dem Branchenverband der Interim Provider, zum Interim Manager des Jahres 2012 ernannt. Über seinen Provider die Management Angels GmbH wird er als selbständige Führungskraft in immer neue herausfordernde Projekte vermittelt. Wir möchten erfahren, was für ihn den Reiz als Führungskraft auf Zeit ausmacht.“….

„Anfang Dezember 2011 war Roger Iliffe in einer misslichen Lage. Die auf Schwerguttransporte spezialisierte Reederei Hansa Heavy Lift sollte zum Jahresbeginn ihren Firmensitz von Bremen nach Hamburg verlagern. Doch dem Vorstandschef kamen alle drei Personalverantwortlichen abhanden. „Es gab dafür sehr nachvollziehbare private Gründe“, sagt er. „Aber gerechnet hatte ich damit erst um März herum.“ Dann, wenn das Gröbste für das erst wenige Monate zuvor gestartete Unternehmen vorbei sein würde. So dachte er.“…

Lesen sie hier den kompletten Artikel und finden Sie den Artikel online.

„Er hat Karriere gemacht, war General Manager bei Microsoft, hat Bill Gates und Steve Ballmer getroffen und trotzdem war da auf einmal das Gefühl: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“ Seinen 50. Geburtstag hatte Eckhart Hilgenstock gerade gefeiert als er spürte, „dass die Luft raus ist“. Er entschied, beruflich ein neues Leben zu beginnen: Er einigte sich mit Microsoft auf eine Trennung, erhielt eine Abfindung und wurde Interim-Manager.“…“Dann bewarb sich der Vertriebsexperte bei den Management Angels und wurde nach einem Auswahlprozess in den Pool aufgenommen, in dem sich rund 1500 Manager befinden.“…“Die Management Angels haben sich auf acht Branchen spezialisiert und vermitteln Führungskräfte seit zwölf Jahren. Am Anfang sei der Markt dominiert gewesen von älteren Herren ab 60, die vornehmlich als Generalisten für Restrukturierungsprojekte gebucht wurden“, sagt Gründer und Geschäftsführer Thorsten Becker. “Heute sind Manager auf Zeit jünger und in fast allen Branchen, Funktionen und Ebenen tätig.“…

Hier finden Sie den Artikel online.

Erfolg innerhalb weniger Monate
Bei pro-beam systems übernahm Thor über Nacht die Geschäftsleitung. Schnell stopfte er Löcher, senkte Ausgaben. Dann nahm er sich die Einnahmeseite vor. „Wir haben uns fokussiert und unsere Ziele monatlich, wöchentlich, täglich, fast stündlich besprochen“, erzählt er. Mit Erfolg. Es gelang Thor innerhalb weniger Monate, die Situation des Unternehmens zu drehen, den Umsatz zu verdoppeln.

Solche Erfolgsgeschichten illustrieren den Trend: Laut einer aktuellen Umfrage des Arbeitskreises Interim Management Provider (AIMP) ist das Marktvolumen im vergangenen Jahr um ein Drittel auf rund zwei Milliarden Euro gestiegen. Der AIMP geht davon aus, dass in Deutschland rund 15.000 Manager gibt, die ihre Dienste für sechs, neun oder zwölf Monate und länger anbieten. In der Schweiz sollen es 2.900 sein, in Österreich 1.300. Die Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) geht von etwa 5.000 „Feuerwehrleuten“ aus und beziffert das Marktvolumen auf etwa eine Milliarde Euro.
Der durchschnittliche Interimsmanager, so hat die AIMP-Studie ergeben, ist 48 Jahre alt, männlich – der Frauenanteil liegt bei  rund 15 Prozent – und 140 Tage pro Jahr im Einsatz. Gerufen werden die Manager auf Zeit vor allem von mittelständischen Unternehmen: Knapp die Hälfte der Auftraggeber beschäftigt bis zu 500 Mitarbeiter. „Unternehmen nutzen Interimsmanager mehr als Lückenfüller denn als Sanierer“, sagt Thorsten Becker, Geschäftsführer der Management Angels und einer der Autoren der Studie. Etwa 40 Prozent der Jobs resultieren aus einer kurzfristigen Vakanz, rund 20 Prozent sind klassische Projektarbeiten. Seltener werden Interimer mit Restrukturierung, Change Management oder Geschäftsaufbau beauftragt. Jeder zweite Manager auf Zeit wird auf der ersten oder zweiten Führungsebene eingesetzt.

Mehr Informationen

„Eurographics aus dem bayrischen Neutraubling ist in Europa weit vorne, wenn es um Wanddekorationen geht. Das Geschäft mit Glasbildern und Dekostickern lief gut – bis zum Jahr 2008. Nach rückläufigen Umsätzen schrieb der Mittelständler Verluste, es mussten Veränderungen erfolgen. Die Situation wurde zunehmend prekär. Im Herbst 2010 holte Eurographics Hilfe von außen: „Wir haben uns bewusst für einen Interim-Manager und keinen Sanierungsberater entschieden. Wichtig war uns, dass jemand auch an der konkreten Umsetzung mitwirkt“, sagt Finanzvorstand Michael Groß.“…“Doch nicht nur für Sanierungsaufgaben eignen sich Interim-Manager. So waren 2011 nur 13 Prozent aller Mandate Restrukturierungen, wie der AIMP ermittelte. „Im letzten Viertel eines jeden Beratungsprojekts – wenn es um die operative Umsetzung geht – sind Interim-Manager fürs Unternehmen meist besser und günstiger als Berater“, sagt Thorsten Becker, Gründer und Geschäftsführer von Management Angels. Der Provider vermittelt Manager auf Zeit und ist nach Branchenprimus Atreus führend im Markt.“…

Als Paul von Troschke die Pariser Dependance der Ardex, Hersteller bauchemischer Produkte in Witten, übernahm, hatte er ein Ziel – bald wieder zu gehen. Der 65-Jährige arbeitet als Interimsmanager. Er wird von deutschen Unternehmen geholt, wenn es jenseits der Grenzen Aufgaben gibt, die am besten ein erfahrener externer Manager bewältigen kann. „Mein Job ist meistens nach sechs, neun oder zwölf Monaten beendet“, sagt von Troschke. „Wenn ich gut bin, bin ich schnell wieder weg.“
In Deutschland haben sich etwas zwei Dutzend Providerfirmen darauf spezialisiert, vorübergehende Führungskräfte für die erste und zweite Unternehmensebene zu vermitteln. „Gute Interimsmanager verfügen über viel Erfahrung, besitzen die Fähigkeit quasi aus dem Stand ein Projekt zu starten oder weiterzuführen, Schwachstellen schnell zu analysieren und ein Team neu zu begeistern“, erklärt Thorsten Becker, Geschäftsführer der Hamburger Firma Management Angels, die rund 7000 Kandidaten im Netzwerk hat. Bei Auslandseinsätzen kommt dazu, dass der Interimer die kulturellen Besonderheiten der Region und die landestypischen Gepflogenheiten der Geschäftswelt kennt, die Landessprache und möglicherweise sogar unterschiedliche Dialekte beherrscht. „Auch der frische Wind, für den ein Manager auf Zeit in einem Betrieb sorgen kann, und das Wissen um juristische, ökonomische und kulturelle Besonderheiten im Ausland sind Argumente, mit denen viele Unternehmenschefs die zeitlich begrenzte Beschäftigung eines externen Fachmanns begründen“, sagt Geschäftsführer Becker.

Wir erleben gerade eine Machtverschiebung. Berufsanfänger wollten wohl schon immer möglichst frei und selbstbestimmt sein, ihre Ideen ernst genommen wissen. Hierarchien überwinden. Fragten nach dem Sinn ihrer Arbeit und wussten eigentlich alles besser. Chefs kennen das und sie haben ihre Mittel, den Neuen die Regeln des Hauses einzubläuen. Doch dieses Verhältnis wird gerade auf den Kopf gestellt.
Junge Arbeitnehmer - zumindest jene in wissensintensiven Berufen - haben heute so viele Möglichkeiten wie nie, ihre Vorstellungen vom idealen Job umzusetzen. Das hat zwei Gründe: Erstens verändert die Technologie fast alle Arbeitsplätze schnell, radikal und vor allem immer wieder. Die Jungen können aber meist besser mit Computer, Smartphone und Internet umgehen als ihre älteren Kollegen, sind mit Online-Kollaboration, virtuellen Teams und Web-Communities aufgewachsen. Zweitens gibt es schlicht immer weniger von ihnen. Die Personalvermittlung Management Angels sagt es so: "Die Kombination aus demografischem Wandel, Effizienz- und Produktivitätsdruck, fehlenden Fachkräften und einer grundlegenden Flexibilisierung des Arbeitsmarkts stellt viele Unternehmer vor große Probleme." Heißt: Sie müssen sich anstrengen, qualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben.

Mehr Informationen

Einarbeitungszeit wird nicht gewährt: Wer als Interimsmanager ein neues Projekt beginnt, muss von jetzt auf gleich im Thema sein. „Die Kunden erwarten, dass man sofort handelt“, sagt Unternehmensberaterin Annette Schulze zu den Herausforderungen des Jobs. Das sei der große Unterschied zu festangestellten Managern.
„Nicht jeder ist dafür geeignet“ sagt Schulze. „Infrage kommen Menschen mit Professionalität und Führungserfahrung“. Außerdem muss ein Interimsmanager eigenständig, findungsreich und kommunikationsstark sein, um Informationen, die er für seine Arbeit braucht, auch zu holen.
Wer den Beruf ergreift, sollte gleich zu Anfang Kontakt zu Kollegen aufbauen. „Ein gutes Netzwerk ist also wichtig“, sagt Annette Schulze. Gerade für den Start als Interimsmanager rät sie, Kontakt zu erfahrenen Kollegen zu suchen. „Die Management Angels veranstalten zum Beispiel regelmäßig Foren, bei denen man Kollegen treffen kann.“

Mehr Informationen

Presseartikel 2011

Interimsmanager mit langjähriger Branchenerfahrung helfen Kliniken bei Umstrukturierungen, Sanierungen, An- und Verkäufen, Projektmanagement oder klassischen Vakanzüberbrückungen. Die Führungskräfte auf Zeit legen fehlerhafte Betriebsprozesse offen, verbessern die Wettbewerbsfähigkeit und positionieren Einrichtungen neu, die am Markt nicht zurechtkommen. Ein aktueller Trend in der deutschen Kliniklandschaft verstärkt den Ruf nach den reisenden Ratgebern: die Spezialisierung der Behandlungsbereiche und die Zentralisierung der Leistungserbringung.
Da Unternehmen externe Expertise meistens zeitnah brauchen, müssen die Vermittler schnell agieren. Jennifer Kern, Consultant für Life Science der Management Angels in Hamburg, einem der größten deutschen Provider: “Wenn sich ein Unternehmen bei uns nach Personal erkundigt, suchen wir passende und verfügbare Kandidaten in einer Vorauswahl aus und senden eine kommentierte Kandidatenauswahl an den Kunden. Wir koordinieren zeitnah eine Telefonkonferenz oder ein persönliches Gespräch mit dem Unternehmen am Ort, damit sich Kunde und Interimsmanager kennenlernen und über das Projekt sprechen können. Während der Entscheidungsfindung stehen wir unserem Kunden als Berater zur Verfügung. Es kommt vor, dass wir innerhalb von 48 Stunden eine Vakanz besetzen.“

Mehr Informationen

„Im Vergleich zum Vorjahresquartal sehen wir einen Anstieg von mehr als 100 Prozent“, beziffert Thorsten Becker, Geschäftsführer des Hamburger Interim Management Providers Management Angels GmbH den verstärkten Bedarf an HR-Interim Manager.

Ähnlich der Zeitarbeit kann das große Interesse an Recruitern als frühzyklisches Signal für die Wirtschaft gewertet werden. Schließlich werden Recruiter gesucht, um neue Mitarbeiter einzustellen. Die Unternehmen planen ihr Personal offenbar wieder langfristig.
Die meisten Recruiter werden entweder in konjunkturabhängigen Branchen (z.B. Automotive) oder in Wachstumsbranchen (z.B. Internetunternehmen oder erneuerbare Energien) eingesetzt.

Für Thorsten Becker sind Recruiter als Interim Manager prädestiniert: „Sie können sich schnell einarbeiten, werden zu Nachfragespitzen eingekauft und irgendwann auch nicht mehr benötigt. Die Arbeit ist getan und relevantes Wissen geht bei Projektende nicht verloren.“

Der erfahrene Informatiker wird von Unternehmen gerufen, wenn es bei ihnen brennt, ein Projekt zu scheitern droht, Erfahrung oder spezielles Know-how gebraucht wird, das im Betrieb nicht aufgebaut werden kann oder soll, wenn eine Führungskraft für längere Zeit
ersetzt werden muss oder die Firma einfach nur „frischen Wind“ braucht, um von alten Strukturen wegzukommen.

Manager auf Zeit sind Freiberufler, die vier, sechs oder zwölf Monate und länger in einem Betrieb bleiben und wieder gehen, wenn ihre Aufgabe erledigt ist. Die Topleute werden vornehmlich in der ersten und zweiten Führungsebene von Betrieben eingesetzt. Den größten Bedarf an „Interimern“ haben Unternehmen, die schnellem Wandel unterworfen sind, vor immer wieder neuen Herausforderungen stehen, beispielsweise weil sie in einer noch relativ jungen Branche agieren. Stichwort: E-Commerce.

Constanze Hollatz, bei der Hamburger Personalberatung Management Angels für das Marktsegment E-Commerce zuständig, registriert seit zwei Jahren eine stark zunehmende Nachfrage nach „strategisch denkenden und handelnden Managern, die fähig sind, auch in komplexen Projekten alle Fäden in der Hand zu halten“.

Mehr Informationen

Das Geschäft floriert trotzdem. "Die Nachfrage ist groß", sagt Michael Wehran, Sprecher des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA). Das größte Problem sei der Mangel an Arbeitskräften: "Bei geeigneten Bewerbern könnten wir gleich 40.000 bis 50.000 Stellen mehr besetzen." Falls der Bedarf gedeckt werde, könnten in diesem Jahr zeitweise eine Million Zeitarbeiter arbeiten, das wäre ein Rekord.

Zugleich wächst auch der Markt für geliehene Manager. Agenturen wie die Hamburger Management Angels oder die Zeitmanager München vermitteln Edel-Leiharbeiter an Firmen, die etwa bei Insolvenzen externe Hilfe brauchen. Geliehen zu werden, ist in diesem Fall kein Stigma, sondern eine Auszeichnung; üblich sind Tagessätze um die tausend Euro. Zeitarbeiter im klassischen Sinn sind die neuen Leihmanager nicht - die meisten bleiben formal selbständig und arbeiten für mehrere Agenturen. Viel Freiraum und kaum Langeweile: Für Akademiker kann Leiharbeit eine spannende Sache sein.

Mehr Informationen

Viel Freiraum und kaum Langeweile: Für Akademiker kann Leiharbeit eine spannende Sache sein.
Die Wirtschaft zieht an, Fachkräfte werden knapp – und Zeitarbeit hat Hochkonjunktur. „Im Krisenjahr 2009 haben viele Firmen Mitarbeiter entlassen. Diese Kräfte fehlen ihnen jetzt“, meint Sylvio Sperling, Geschäftsführer beim Personaldienstleister Randstad.
Während Firmen wie Randstad, Addecco oder Manpower in die unteren und mittleren Unternehmensebenen vermitteln, haben sich andere auf die „Beletage“ spezialisiert: Sogenannte Provider für Interim Management verleihen Führungskräfte auf Zeit. Zu ihnen gehören etwa Zeitmanager München, Top50, Manatnet oder Management Angels. Interim Manager werden geholt, wenn ein Unternehmen entweder so rasant wächst, dass es nicht schnell genug neue Mitarbeiter für Festanstellungen findet, oder weil es einen Einstellungsstopp gibt, erklärt Marc Alexander Runge, der selbst als Interim Manager für Telekommunikations-, Internet-, Medien- und E-Commerce-Unternehmen arbeitet. Der Berliner steht zusammen mit rund 1500 anderen geprüften Führungskräften im Pool der Management Angels auf Abruf. Das Hamburger Unternehmen kümmert sich um die Suche nach geeigneten Bewerbern, vom Qualifikations-Check bis zur Stellenbesetzung. Außerdem begleitet es die Fortschritte während des Projektverlaufs. Abgerechnet werden die geleisteten Tage – mit Durchschnittssätzen von rund 950 Euro. Je nach Komplexität des Projektes bekommt der Vermittler von diesem Honorar zwischen 20 und 33 Prozent.
Laut „Angels“-Geschäftsführer Thorsten Becker sind die mobilen Manager heute „in allen Branchen, Unternehmensgrößen und Funktionen tätig, als Spezialisten oder Generalisten“. Der Altersdurchschnitt liege bei Mitte 40, etwa 20 Prozent seien weiblich. Erwartet würden „Führungsstärke, kommunikatives Fingerspitzengefühl, fachliches Know- how, Branchenerfahrung und Seniorität“. Und Interimer sollten in der Lage sein, „eine neue Aufgabe schnell anzupacken und andere zu motivieren“. 

Mehr Informationen

Führungskräfte auf Zeit haben wieder Konjunktur. Sie sind jünger als früher, professioneller und werden in fast allen Branchen gebraucht. 1500 von ihnen stehen bei Management Angels in der Kartei. Die Kern-Branchen: Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien/Online, Energiewirtschaft, klassische Industrie, Automotive, LifeScience, Dienstleistungen.
Management Angels ist gerade 10 Jahre alt geworden. Firmengründer und Geschäftsführer Thorsten Becker: „Heute sind Interim Manager deutlich jünger als früher. Anno dazumal war der Markt nur eine Nische, die von vorwiegend älteren Herren ab 60 besetzt war, die in Restrukturierungsprojekten arbeiten. Heute sind Interim Manager in allen Branchen, Funktionen und Ebenen tätig. Hintergrund der Einsätze sind neben kurzfristigen Vakanzen, Sonderprojekte und Change-Themen.“ Der Altersdurchschnitt liegt bei den Management Angels bei Mitte 40, etwa 20 Prozent sind Frauen.
Die Kunden seien, so Thorsten Becker, gerade bei ausländischen Projekten anspruchsvoller geworden: „Unser Geschäft ist People-Business. Wir schauen uns ganz genau an, welche Anforderungen ein Unternehmen an einen Manager auf Zeit hat- und dann finden wir, quasi als Interim Management-Lotsen, den idealen Kandidaten.“ Die Vermittlung läuft erfolgsorientiert, abgerechnet wird nach Tagessätzen. Management Angels-Chef Becker: „Wir laufen während des gesamten Projekts mit, fungieren als eine Art Schattenmanager.“
In der Wirtschafts- und Finanzkrise ist die gesamte Personaldienstbranche durch ein tiefes Tal gegangen – auch die Interim Manager. Doch der Wind hat sich gedreht: „In der jetzigen Erholungsphase geht es vielerorts um neue Investitions- und um Expansions-Projekte.“ Vor allem bei Internationalisierungen kann ein externer Manager mit seinen Erfahrungen helfen.

Mehr Informationen

Presseartikel 2010

„Interimsmanagement ist wie mit dem Fallschirm abgeworfen werden“, sagt Dietmar Nöbel. „Man landet irgendwo in einer Organisation und gibt ein Gastspiel.“ Mal muss er dem Management eine Zeit lang unter die Arme greifen, mal die Leitung übernehmen, wenn eine Spitzenposition vakant ist. „Wenn ich gehe, muss das Unternehmen so aufgestellt sein, dass es die Aufgaben alleine weiterführen kann.“ Ein Job, der oft Fingerspitzengefühl erfordert und immer jede Menge Erfahrung. Zwei Anfragen aus seinem Netzwerk brachten ihn auf die Idee, künftig freiberuflich zu arbeiten. Seit 2003 ist er selbstständiger Interimsmanager und liegt mit jetzt 60 Jahren genau im Altersschnitt der Branche.

Langjährige Branchenkenntnis, ein dichtes Kontaktnetz und vielfältige Managementerfahrung sind ein wertvolles Kapital altgedienter Manager. Angesichts der demografischen Entwicklung und des Wettbewerbs auf den globalen Märkten können Unternehmen es sich nicht mehr leisten, dieses Erfahrungswissen ungenutzt zu lassen. Vor allem Interimsmanagement ist ein Wachstumsmarkt. Seit 2003 macht die Branche ein jährliches Plus von mehr als 20 Prozent. „Gerade als Sanierer, bei anspruchsvollen Umstrukturierungen oder in Beiräten werden Seniormanager ab 60 händeringend gesucht“, sagt Erdwig Holste.

Best Ager statt Senior. Langjährige Branchenkenntnis, ein dichtes Kontaktnetz und vielfältige Managementerfahrung sind ein wertvolles Kapital altgedienter Manager. Angesichts der demografischen Entwicklung und des Wettbewerbs auf den globalen Märkten können Unternehmen es sich nicht mehr leisten, dieses Erfahrungswissen ungenutzt zu lassen. Vor allem Interimsmanagement ist ein Wachstumsmarkt. Seit 2003 macht die Branche ein jährliches Plus von mehr als 20 Prozent. „Gerade als Sanierer, bei anspruchsvollen Umstrukturierungen oder in Beiräten werden Seniormanager ab 60 händeringend gesucht“, sagt Erdwig Holste von der Hamburger Vermittlungsagentur Management Angels. „Allerdings wechseln die Themen: Ab Ende 60 werden sie eher für Coaching und Supervision eingesetzt.“ 
 
Mehr Informationen

Die im September beschlossene Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre trifft die rund 900 Stadtwerke zwischen Flensburg und Passau deutlich. Denn die städtischen Versorger haben in den vergangenen Jahren erhebliche Summen in die umweltfreundliche Energieerzeugung investiert.

Verunsicherung bei den Stadtwerken registriert auch Martin Suttorp. „Momentan beobachten die meisten Stadtwerke die Entwicklung und warten ab“. Obwohl sich viele Unternehmen darauf eingestellt hätten, Alternativen zum Atomstrom zu bieten, sieht er in den verlängerten Kraftwerkslaufzeiten „keine Katastrophe“. Die Unternehmen seien derzeit noch damit beschäftigt, Anforderungen der Bundesnetzagentur umzusetzen. Da Kleinkraftwerke auch künftig gefördert würden, erwartet er „keine gravierende Kehrtwende bei den Investitionen kommunaler Betriebe“.

Für Interim Manager Suttorp steht fest, der notwendigen Wandel der Stadtwerke „zu ausschließlich betriebswirtschaftlich handelnden Unternehmen“ werden nicht gebremst. Deshalb benötigen die Betriebe auch weiterhin Know-how von außen. Davon werden Interim Management Provider wie die Management Angels, für die Suttorp arbeitet, profitieren. 
 
Mehr Informationen

Was kann ein Maschinenbaubetrieb, ein Windkraftunternehmen oder ein Anlagenbauer tun, wenn der Produktionsleiter gekündigt hat? Wenn plötzlich ein Projekt in China realisiert werden muss oder für drei Monate ein erfahrener Ingenieur gebraucht wird, um das Bestandsmanagement zu optimierten? Das Unternehmen kann sich eine Führungskraft auf Zeit nehmen: einen Interim Manager. Besonders groß sei derzeit die Nachfrage bei exportorientieren Industrieunternehmen: „Wenn ein unaufschiebbarer Auftrag auf Planungsunsicherheiten trifft, werden Interim-Manager benötigt.“

Die Feuerwehrleute der Industrie können laut Daniel Müller, aufgrund ihrer Erfahrung, Qualifikation und Branchenaffinität aus dem Stand starten. Die Unternehmen profitieren von einem befristet eingesetzten Geschäftsführer, Werks- oder Produktionsleiter gleich mehrfach: Für einen Interim-Manager fallen keine Rekrutierungskosten und kein dauerhaftes Spitzengehalt an, auch Sozialabgaben müssen für den selbständig Tätigen nicht abgeführt werden.

Die Arbeit der Provider ähnelt der von Model-Agenturen. Die Vermittler nehmen dem Betrieb die Kandidatensuche ab, sie prüfen die Qualifikation und begleiten den Projektverlauf. In der Kartei der Hamburger Management Angels beispielsweise stehen mehr als 1500 geprüfte Führungskräfte auf Abruf. Die klassische Industrie zählt wie die Energiewirtschaft und die Automobilhersteller zu den Kernbranchen der Hanseaten. "Unternehmen aus diesen Bereichen suchen derzeit vor allem Top-Ingenieure, die Erfahrungen mit Turnaround-Projekten haben", erläutert Daniel Müller von Management Angels, der seit Jahren Interim-Manager an produzierende Unternehmen vermittelt. "Immer komplexer werdende Produktionsabläufe müssen global koordiniert werden. Qualität, Flexibilität und Kosten müssen unter einen Hut gebracht werden. Dafür nutzen Unternehmen erfahrene Manager auf Zeit." 
 
Mehr Informationen

„Interim Manager wollen unternehmerisch denken und selbstbestimmt handeln. Wir suchen den Typus Mensch, der das will.“ Verstanden, doch was macht so einen Typ aus? Wie verläuft seine Vita? Wir nehmen Menschen auf, die schon vor Kontaktaufnahme mit uns selbständig tätig waren, zwei Jahre in etwa“, beschreibt Erdwig Holste, Senior Consultant der Hamburger Management Angels, das Anforderungsprofil. „Typischerweise haben unsere Kandidaten bei einer Unternehmensberatung angefangen und anschließend einige Jahre in bekannten Unternehmen verbracht. Auslandserfahrung ist wichtig, eigene Projektakquise maßgeblich und ein gutes Netzwerk unverzichtbar.“ Wer einmal drin ist im Pool, dem versprechen die Dienstleister guten Service. Keine bloße Vermittlung, sondern Vollversorgung – wie der Name schon sagt. Projekte werden nicht nur vorgeschlagen, sondern auch begleitet – im Zweifelsfall steht die Agentur dem Manager auch bei Streitfragen mit dem Arbeitgeber zur Seite. „Projektabbrüche haben wir aber zu weniger als fünf Prozent“, bemerkt Management Angel Holste.
Wachstumsmärkte wie Energiewirtschaft und Life Sciences werden entdeckt, auch der Kandidaten-Pool weitet sich aus. „Wir sehen bei uns grob drei Gruppen“, erklärt Erdwig Holste. „Die Seniors, die langsam aus dem Beruf aussteigen, die Generation 50plus, die stolz einen bewussten Karriereschritt geht und bereit ist zu investieren, und die ‚Young Talents‘, die mit einem Alter um die 40 sehr fokussiert, selbständig und hoch qualifiziert sind.“ Die Profile der Young Talents ähnelten denen der „Selfmade-Men“ der Fünfziger und Sechziger Jahre. Das seien die schwierigeren, aber auch die sehr interessanten Profile. Und noch eine Gruppe sei interessant: Frauen.
Die geringe Frauenquote in den Chefetagen setzt sich auch in den Interim-Management-Pools fort, zwei bis drei Prozent beträgt ihr Anteil an den rund 10.000 Managern auf Zeit in Deutschland. Ihre Einsatzquote sei aber deutlich höher als die der männlichen Kollegen, das liege an den oft geforderten Change-Management-Qualitäten und der Fähigkeit, konträre Stakeholder-Interessen auszutarieren und auch in schwierigen Situationen konsensfähige Lösungen zu finden. „Frauen werden sehr selten in harten Sanierungsfällen eingesetzt. Man holt sie, wenn Präzision und Emotionale Intelligenz gefragt sind, wenn Vertrauen gewonnen werden muss.“ 
 
Mehr Informationen

Im Unterschied zum Unternehmensberater muss der Interim Manager weniger beraten, sondern mit Firmenmitarbeitern unter sich operativ handeln.
Lob für die Chefs auf Zeit gibt es vom Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt. „Betriebswirtschaftliche sind die Interim Manager überaus sinnvoll“, sagt er. „Firmen kaufen sich durch die Interim Manager kurzfristig Kompetenz ein, die sie sich auf lange Sicht nicht leisten können.“

Mehr Informationen

Im Schnitt bleiben Manager auf Zeit zwischen sechs und neun Monate in einem Unternehmen. Liberalisierte Märkte gehörten zu den klassischen Einsatzgebieten von Interim Managern, erläutert Erdwig Holste. Kundenbetreuer bei Management Angels. Management Angels kenne die Kandidaten im Markt für Interim Management persönlich. Auf Anfrage stelle man innerhalb weniger Tage die passenden Manager bei den Kunden vor.
Ein Beispiel sind die Wirtschaftsbetriebe Norden die vor wenigen Wochen die Verbrauchsdatenabrechnung komplett auf neu Beine stellen mussten. „Eine perfekte Aufgabe für einen Interim Manager“, sagt Geschäftsführer Stefan Richtstein. Mit seiner Hilfe wurde die aufwendige Einführung eines neuen betriebswirtschaftlichen IT-Systems erfolgreich gestemmt. Der Kandidat, der Teil des qualitätsgesichteten Pool der Management und Angels ist und die Position eines Abteilungsleiters innehatte, umschiffte große Klippen, indem er auf inhaltliches Konfliktmanagement setzte. „ Er schaffte es, persönliche Konflikte zu vermeiden, die in alten Strukturen oft hochkommen, sobald Änderungen ins Haus stehen, indem er stets die Sache in den Vordergrund stellte.“ Richtstein nennt das punktgenaue Management Kapazität. Der Externe habe als Impulsgeber agiert.
 
Mehr Informationen

Interim Manager erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Doch in Rechtsabteilungen hat sich das Modell der Führungskraft auf Zeit bisher nicht durchsetzen können. Es gibt nur wenige Juristen, die hierzulande befristete Leitungsjobs übernehmen.
„Die durch eine örtliche Neuausrichtung bedingte Kündigung unserer Justziarin führte im Unternehmen zu einer Vakanz. Zu der Zeit wurden in der Unternehmensleitung verschiedene strategische Optionen diskutiert. Eine Option war der später auch gewählte Unternehmensverkauf, in dem die Position des Justiziars üblicherweise hinfällig wird“, erinnert sich Alexander Müller, ehemaliger CFO von Amaxa. „Deswegen entschieden wir uns, einen Legal Interim Manager zu suchen.“ Über den Hamburger Personalvermittler Management Angels wurde Ihnen Cornelia Stikkers empfohlen. „ Die Zusammenarbeit mit Frau Stikkers war sehr gut – die Chemie stimmte“, sagt Müller, der heute selbstständiger Unternehmensberater ist. „ In einer solchen Situation würde ich jederzeit wieder auf ein Interimsmodell zurückgreifen.“

Bestellen Sie das Heft 09/2010 mit dem vollständigen Artikel.

In der Hansestadt stehen die Zeichen auf Wachstum. Nach dem Krisenjahr starten viele Firmen jetzt wieder durch. Doch anstatt die Beletage mit neuen fest angestellten Führungskräften aufzustocken, setzen viele Betriebe auf Interim Management. Diese Mietmanager bringen reichlich Erfahrung mit und werden pro Tag bezahlt. Sie kommen als Chef auf Zeit in die Finanz-, Marketing-, Vertriebs- oder Personalabteilungen.
Auf dem deutschen Markt tummeln sich etwa 20 spezialisierte Anbieter für Interim Management, sogenannte Provider. Auch die Hamburger Personalberatung Management Angels GmbH ist so ein Provider. 1.500 geprüfte Manager hat sie im Computer. Seit zehn Jahren bereits vermittelt das Unternehmen selbstständige Führungskräfte. „ Heute sind die Mietmanager deutlich jünger als vor zehn Jahren“, weiß Angels-Gründer und Geschäftsführer Thorsten Becker: „Früher war der Markt dominiert von vorwiegend älteren Herren ab Anfang 60. Meist wurden sie als Generalisten für Restrukturierungsprojekte gebucht. Heute sind die Manager auf Zeit jünger und arbeiten in allen Branchen, Funktionen und Ebenen.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Interim Manager sind nicht nur aufgrund der im Vergleich zu fest angestellten Führungskräften geringeren Kosten gesucht. Die Arbeitswelt wird zunehmend flexibler, und in den Unternehmen gewinnt Projektarbeit immer mehr an Bedeutung. Deshalb werden Interim Manager längst nicht mehr nur dort eingesetzt, wo eine Personallücke zu überbrücken ist – wenn beispielsweise die Marketingleiterin schwanger wird, oder der Finanzchef überraschend von Bord geht. Auch bei Geschäftsaufbau, Restrukturierung oder Eigentümerwechsel kommen Interim Manager zum Einsatz. Der Anteil der Projektarbeit steigt.

Manager, die zu einem vergleichsweise geringen Preis vielfältig und je nach Bedarf eingesetzt werden können, treffen auf Unternehmen, die immer flexibler reagieren müssen und Management-Ressourcen nicht mehr endlos vorhalten: Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass das Interim-Management trotz eines krisenbedingten Einbruchs von 22 Prozent noch brummt. Selbst 2009 hatte der Markt nach Angaben des Branchenverbandes Arbeitskreis Interim Management Provider (AIMP) noch ein geschätztes Volumen von 1,2 Milliarden Euro. Und vermutlich gibt es im Aufschwung noch deutlich Luft nach oben. Der Verband rechnet für die kommenden drei Jahre mit durchschnittlich 13 Prozent Wachstum.

Der Job ist nichts für Gewohnheitstiere. Im Schnitt dauern die Projekte von Interim Managern ein gutes halbes Jahr. Danach heißt es wieder: neue Aufgabe, neuer Arbeitsplatz, neue Kollegen und Mitarbeiter. Und das ist nicht die einzige Herausforderung.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Der plötzliche Ausfall eines CIO kann nicht nur die IT-Abteilung, sondern die gesamte strategische Ausrichtung eines Unternehmens ins Wanken bringen. Ein schneller Einsatz aus den eigenen Reihen scheitert oft an der fehlenden Erfahrung der Mitarbeiter. Die Suche nach einem neuen CIO ist in der Regel mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Eine naheliegende Lösung ist es, die vakante Stelle mit einem Manager auf Zeit zu besetzen.
„Ein professioneller Provider sollte im Anfragefall Erfahrungshintergrund, Qualifikation und Branchenaffinität zusammenbringen und über die Schriftform hinaus persönliche Einschätzungen zu den Kandidaten geben können“, erläutert Erdwig Holste, Kundenbetreuer bei den Management Angels.
Auch Apostolos Dereklis ist Interim Manager und Teil des qualitätsgesicherten Pools der Management Angels, und weiß wie man anspruchsvolle Projekte kurzfristig in Unternehmen voranbringen kann, Für einen in der Finanzbranche tätigen amerikanischen Mischkonzern baute er als deutscher „Interim Country CIO“ ein lokales IT-Team, auf, implementierte die IT-Strategie für die lokale Plattform mit Fokus auf die Konsolidierung der IT-Applikation, reduzierte IT-Kosten und implementierte ein neues Portfoliosystem mit angeschlossenem Dokumentmanagementsystem. Obwohl sich bereits festangestellte Vorgänger in dieser Position versucht hatten, konnte er als Interim Manager die IT-Herausforderungen erfolgreich meistern.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

„Firmenlenker auf Zeit: Interimsmanager müssen Führungserfahrung mitbringen und schnelle Erfolge liefern. Manch ein Manager atmet tatsächlich auf, wenn er mit 54 Jahren seinen Posten verliert. Auf keinen Fall wolle er zurück ins Geschirr, beteuert er dann tagsüber auf dem Golfplatz und inspiziert abends unauffällig am Computer, ob seine Vermögenslage das überhaupt hergibt. Falls nicht, muss ein neuer Job her.“… „Personalberater benutzen dafür einen nüchternen Begriff: Bei ihnen heißt das "Übergangslösung" und kann - hat man sich erst einmal an den Ausdruck gewöhnt - eine ganz attraktive Sache sein.“… „Manager auf Zeit müssen Führungserfahrung in der Linie vorweisen können, operative Umsetzungserfahrungen haben und gleichzeitig über ein fundiertes Spezialwissen verfügen", sagt Vera Bloemer, Unternehmensberaterin und Interims-Expertin aus Frankfurt.“…„Ob alle der derzeit schätzungsweise 10.000 Interimsmanager in Deutschland wirklich über so viel soziale Kompetenz und diplomatisches Fingerspitzengefühl verfügen, ist nicht überliefert. Tatsache aber ist, dass die großen Vermittlungsagenturen von Zeitmanagern - zum Beispiel Heidrick & Struggles, Brainforce, Management Angels, EIM und ZMM Zeitmanager München - auf diese Tugenden ebenso großen Wert legen wie auf eine ansehnliche Erfolgsbilanz der bisherigen Leistungen des Managers.“…

Hier finden Sie den gesamten Artikel online.

Leistungsdruck, dauernde Fremdheit und schwankende Zukunftsaussichten sind abschreckend für die meisten. Ein Interim Manager nennt es Herausforderung, Unabhängigkeit und die Möglichkeit zu gestalten. Sein Credo lautet: Ärmel hochkrempeln und loslegen. Immer mehr Solarfirmen nutzen diese modernen Nomaden, um den schnell wechselnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Aufgrund des Fachkräftemangels ist dieser Einsatzzweck in der Photovoltaik weit verbreitet. „Für Projekte in der Photovoltaik werden deshalb auch gerne Manager aus anderen, verwandten Branchen genommen. Erdwig Holste, Senior Consultant beim Hamburger Interim Management Provider Management Angels GmbH, berichtet: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Produktionsthemen sehr gut mit Spezialisten aus der Kraftfahrzeug- und Halbleiterbranche abgedeckt werden können. So können hoch entwickelte, übertragbare Produktionsstandards effektiv genutzt werden. Für Energieversorger finden wir viele Parallelen im Telekommunikationsbereich, wo vor vier bis fünf Jahren ganz ähnlich gelagerte Probleme gelöst werden mussten.“

Bestellen Sie das Heft 05/2010 mit dem vollständigen Artikel.

Junge Arbeitnehmer – zumindest jene in wissensintensiven Berufen – haben heute so viele Möglichkeiten wie noch nie, ihre Vorstellungen vom idealen Job umzusetzen.

Das hat zwei Gründe:
Erstens verändert die Technik fast alle Arbeitsplätze schnell, radikal und immer wieder von Neuem. Die Jungen können aber meist besser mit Computer, Smartphone und Internet umgehen als ihre älteren Kollegen, sind mit virtuellen Teams und Web-Communities aufgewachsen.
Zweitens gibt es schlicht immer weniger von ihnen. Die Personalvermittlung Management Angels drückt es so aus: „Die Kombination aus demografischem Wandel, Effizienz- und Produktivitätsdruck, fehlenden Fachkräften und einer grundlegenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes stellt viele Unternehmer vor große Probleme. Personalfragen werden zu einer Managementherausforderung, der eine Schlüsselstellung in der strategischen Aufstellung von Unternehmen zukommt.“ Heißt: Sie müssen sich anstrengen, qualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben.

Dass das funktioniert, daran zweifelt Alexander Greisle. Der ehemalige Arbeitsforscher berät heute Kunden wie die EU, die Bayer AG oder die Allianz bei neuen Management- und Bürokonzepten. Palomar5 zeige zwar zumindest guten Marketingwillen, sagt er: „Aber es gehört mehr dazu als ein Hype. Richtig findet Greisle den Ansatz schon, so er denn ernst gemeint sei. „Vorgesetzte müssen Offenheit lernen, Kontrolle abgeben, Ergebnisse auch aushalten. Hat ein Unternehmen eine ausgeprägten Präsenz- und Meetingkultur, nützt es nichts, einfach Technik reinzupacken und zu behaupten: Wir sind offen für Digital Natives“, so Greisle. Wer vernetztes Arbeiten erwartet, das Verschwimmen räumlicher und zeitlicher Grenzen, den Einsatz kollaborativer Werkzeuge, der tut sich mit nine to five, Hierarchien und der klassischen Kaminkarriere schwer: „Man spürt fast körperlich den Praxisschock junger Menschen, die mit solchen Verhaltensweisen in unseren Unternehmen konfrontiert werden“, sagt Greisle. Sein Tipp an Personalabteilungen: „Beschäftigen Sie sich mit den Werkzeugen des Social Web. Schaffen Sie eine vertrauensvolle Führungskultur in beide Richtungen. Kommunizieren Sie offen und zeitnah. Die Digital Natives sind ohnehin schneller als Sie.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Umbruchsituationen, bei denen Hilfe von außen geholt werden muss, können jede Firma treffen – vom jungen Start-up bis zum traditionellen Familienunternehmen.

Häufig verbinden Venture-Capital-Gesellschaften oder Private Equity-Geber ihr finanzielles Engagement mit der Vorgabe, dass ein externer Manager auf Zeit ins angeschlagene Unternehmen kommt. Thorsten Becker, Geschäftsführer der Hamburger Firma Management Angels, die Unternehmern die Suche nach Führungskräften auf Zeit, den Qualifikations-Check und die Vorauswahl abnimmt: „Change Projekte erfordern Erfahrungen und Qualifikationen, die in ruhigeren Zeiten nicht nachgefragt sind. Ist die Krisensituation da, muss zeitnah und auf den Punkt richtig entschieden werden, ohne dabei das tägliche Geschäft zu vernachlässigen.“ Interim Manager müssen nüchtern alle Optionen abwägen und im Ernstfall auch unpopuläre Entscheidungen mutig umsetzen.

Bestellen Sie das Heft 03/2010 mit der vollständigen Titelstory.

Seit einem halben Jahr arbeitet Sebastian Hoop als „LeiterOperation“ dem Geschäftsführer angegliedert beim Hamburger Online-Marketing-Spezialisten Xplosion interactive. Der Zwölf-Mann-Betrieb entwickelt für Unternehmen sogenannte Retargeting-Kampagnen. Geschäftsführer Daniel Neuhaus, 36, hat Hoop ins Haus geholt, um das Wachstum seiner Firma weiter zu beschleunigen: „Ein externer Top-Mann mit langjähriger Erfahrung und Know-how ermöglicht einen Start in solch kurzer Zeit.“ Hoop baut das Unternehmen von oben aus mit auf. „Ich kaufe mir mit ihm vor allem Wissen ein“, sagt Neuhaus. Gefunden hat der Xplosion-Chef den IT-Profi über die Hamburger Personalberatung Management Angels.

Die „Engel von der Waterkant“ haben 1500 geprüfte Manager auf Abruf in ihrem Pool. „Gerade in Märkten, in denen die Produktzyklen sehr kurz sind, ist es wichtig für Unternehmen, flexibel und reaktionsschnell zu sein. Auch in der Mitarbeiterplanung“, sagt Anna Ott, die sich bei Management Angels um die Branchen kümmert, die einst als New Economy bezeichnet wurden: Telekommunikation, IT, Internet und Medien. Sie registriert derzeit große Nachfrage nach „erfahrenen Externen im Bereich Produktmanagement“. Gesucht würden Top-Leute mit Erfahrung beispielsweise in den Bereichen Cloud Computing, Usability, Social Networks oder Applikationen für mobiles Internet.

Mehr Informationen

Ulrich Kopetzki ist seit Mitte Januar kaufmännischer Projektleiter bei der Firma swb Erzeugung, die in Mittelsbüren ein 450-Megawatt-Gas- und Dampfkraftwerk bauen will, um in der Energieproduktion „maximale Flexibilität“ zu erreichen, wie Geschäftsführer Uwe Dahl sagt.

Ein Interim Manager ist deswegen unterm Strich die günstigste Lösung.“ Und nicht nur monetär, sondern auch qualitativ, denn ein freier Externer bringe immer auch frischen Wind und neue Ideen ins Haus“, sagt Dahl.

Erdwig Holste, Kundenbetreuer der Hamburger Firma Management Angels, die Ulrich Kopetzki an swb vermittelt hat: „Früher tummelten sich auf dem Markt vorwiegend ältere Herren ab Ende 50, die Betrieben in schwierigen Situationen zur Seite sprangen. Heute sind die Manager auf Zeit in allen Branchen und Funktionen tätig, werden als Spezialisten oder Generalisten nachgefragt. In unserem Manager-Pool liegt der Alters-Durchschnitt bei Mitte 40, etwa 20 Prozent der Manager sind weiblich.“ Als Provider nehmen die Management Angels dem Unternehmen die Suche nach den idealen Führungskräften auf Zeit ab, den Qualifikations-Check und die Projektbegleitung. Holste: „Bei Führungskräften geht es immer um den bestgeeigneten Kandidaten für den Kunden und das Projekt. Diesen zeitnah vorzustellen, ist der größte Mehrwert, den wir unseren Kunden bieten.“

Mehr Informationen

Presseartikel 2009

Thorsten Becker, Geschäftsführer der Hamburger Management Angels GmbH, erklärt im Interview die Einsatzgebiete der freiberuflichen Topkräfte, die Vorteile und die Kosten. Sein Unternehmen ist eine auf Interim Management spezialisierte Personalberatung, in deren Netzwerk rund 1.500 Führungskräfte bereit stehen. 

Herr Becker, in welchen Branchen werden Interim Manager am häufigsten gerufen? 

Becker: Wenn man den Gesamtmarkt in Deutschland betrachtet, fallen vier „Königsbranchen“ auf: der Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilbau, der Bereich TIMES, also Telekommunikation, IT und Medien, sowie das Segment Chemie, Pharma und Biotech. Andere Branchen holen aber auf, beispielsweise die Energiewirtschaft, aus der es zunehmend mehr Projektanfragen gibt. 

Was kann ein solcher Profi auf Zeit besser als ein Festangestellter? 

Becker: Die feste Anstellung einer Führungskraft sollte langfristig geplant sein, um den idealen Kandidaten für das Unternehmen zu gewinnen und aufzubauen. Besteht kurzfristiger Handlungsbedarf ist eine Interim-Lösung das richtige Mittel. Die Besetzung einer Festanstellung dauert in der Regel sechs Monate und länger, Interim Manager können innerhalb einer Woche starten. 
Die erfahrenen Topkräfte sind in der Lage, einem festen Nachfolger eine professionelle Übergabe zu ermöglichen und ihn als Sparringspartner zu unterstützen. 

Wie entwickelt sich die deutsche Interim-Management-Branche? 

Becker: Interim Manager sind längst nicht mehr nur Krisenmanager. Die Branche hat sich insgesamt „normalisiert“. Dies zeigt sich daran, dass Unternehmen nicht mehr nur Manager für die erste Hierarchieebene suchen, sondern jetzt auch für die zweite und dritte Ebene. Interim Manager decken funktional neben Geschäftsführung und kaufmännischen Leitungsfunktionen auch Themen im Vertrieb, Marketing, in der Produktion, im Einkauf und im Personalwesen ab. Interim Manager sind heute im Schnitt jünger und es gibt mehr weibliche Führungskräfte auf Zeit. 

Den vollständigen Artikel lesen SIe hier .

Für Headhunter, Personaler und Bewerber entwickelt sich das Internet zum Kontaktmedium Nummer eins. Business Networks, spezialisierte Jobbörsen, Communities potenzieller Bewerber – ein breites Spektrum bietet sich dar. Fallstricke und Untiefen inbegriffen. 

Xing steht hier nur als ein Beispiel. Headhunter und Personalverantwortliche gehen im Web verstärkt auf Pirsch und halten Ausschau nach interessanten Kandidaten, in Communities, Blogs, auf Jobbörsen. 

Erdwig Holste, Senior Consultant der Hamburger Management Angels, die auf die Vermittlung von Interim Managern spezialisiert ist, gibt das freimütig zu. „Wenn wir vielversprechende Unterlagen eines potenziellen Interim Managers sichten und nach kurzem Googeln auf dilettantische Webseiten, kompromittierende Fotos oder haarsträubende Artikel stoßen, ist die Sache in Einzelfällen gegessen“, erklärt der 30-Jährige. 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Auch Führungskräfte sind zurzeit gefragt: In der Krise holen sich viele Firmen Manager lediglich
zeitlich begrenzt ins Haus. Ein solcher Interim Manager ist Marc Runge. Der 39-jährige Berliner arbeitet seit fast einem Jahr bei einem großen Telekommunikationsanbieter. Dort steuert Runge die Entwicklung innovativer Lösungen für bestehende Anschlüsse, zum Beispiel intelligente Festplatten für Zuhause oder neue Online-Speichermöglichkeiten.

Manager auf Abruf
„Ich habe mich nie in eine berufliche Ecke drängen lassen und biete eine Kombination von technischem Verständnis und strategischem Denken“, sagt der Hauptstädter. „Das macht ihn attraktiv für viele Unternehmen“, sagt auch Thorsten Becker, Chef der Personalberatung Management Angels, mit mehr als 1 500 Interim Managern einer der führenden Anbieter in Deutschland. Als Interim Management Provider nimmt die Firma ihren Kunden die Suche, den Qualifikations-Check und die Vorauswahl der Kandidaten ab. Marc Runge erzählt, derzeit bevorzuge er die Freiheiten eines Spitzen-Managers auf Abruf. „Ich bekomme immer neue, spannende Aufgaben, lerne viele Unternehmen unterschiedlichster Couleur kennen und verdiene gut, ohne mich langfristig binden zu müssen.“

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Je nach Blickwinkel entsteht in jedem Moment ein neues Bild. Ähnlich verhält es sich mit dem deutschen Mittelstand: ein Meer aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die alle für sich alleine wirken und werken – und doch erst zusammen die feste Basis der hiesigen Wirtschaft ergeben. Es ist ein buntes Bild, eines, das so viele Facetten hat, dass es bisweilen schwierig erscheint, einheitliche Merkmale auszumachen.

Führungskräfte mit Frist
Durch Interim Management kommen Spezialisten für einen festen Zeitraum ins Haus. Henning Woßmann kennt sich aus bei mittelständischen Maschinenbauern. Derzeit lenkt er für insgesamt zwölf Monate bei einem Windanlagen-Hersteller die Geldströme: „Das Liquiditätsmanagement im Anlagenbau ist immer wieder problematisch. Wenn hohe Umsätze ein- oder zweimal pro Jahr gemacht werden, müssen die Ausgaben darauf abgestimmt werden.“ Bei jeder neuen Firma, sagt Woßmann profitiere er immer von seinen verschiedensten Erfahrungen. Auch habe er den Eindruck, dass er als fremder Dritter oft einen anderen Blickwinkel einnehmen könne als die Firmenleitung.

Immer öfter holen Mittelständler sich Manager auf Zeit ins Haus, um konkrete Projekte zu realisieren oder ein akutes Problem zu lösen. Dabei spielen Finanzierungsfragen fast immer eine große Rolle. Manche mittelständischen Betriebe haben dafür keinen Fachmann im Haus, andere besitzen einen, müssen aber feststellen, dass der bei Banken oder Sparkassen auf taube Ohren und bei Venture Capital-Gesellschaften auf wenig Interesse stößt. „Da kann es hilfreich sein, wenn jemand von außen für ein paar Monate in die Firma kommt und sich der Sache annimmt“, sagt Thorsten Becker von Management Angels, eine der drei großen Interim Management Provider in Deutschland mit etwa 1500 Führungskräften in der Kartei.

Ein freiberuflicher Manager auf Zeit kostet auf Dauer weniger als ein fester – weil er nach getaner Arbeit das Unternehmen wieder verlässt. „Vor diesem Hintergrund gehören Interim Manager zu den Gewinnern der Krise“, erläutert Becker. Er registriert seit einigen Monaten verstärkte Nachfrage nach „erfahrenen Interim Managern mit einschlägiger Finanzexpertise“ in der Branche der erneuerbaren
Energien und in der Energiewirtschaft: „Viele Unternehmen aus diesem Segment brauchen kurzfristig Top-Leute, die ihnen helfen für ihre Wachstumsstrategie eine maßgeschneiderte Finanzierung zu stricken.“

Mehr Informationen

Neue Technologien und betriebliche Veränderungen in Krankenhäusern, Labors und Arztpraxen, bei Krankenkassen, Herstellern und in Forschungsinstituten erfordern mehr und besser ausgebildetes Personal sowie Interim Management.

Oft benötigen Betriebe der Gesundheitswirtschaft Anstöße zur Veränderungen von außen. Dafür holen sie sich nicht selten externe Manager auf Zeit ins Haus. Oft mit großem Erfolg, weil diese für frischen Wind sorgen, Ideen und Wissen aus anderen Unternehmen und Branchen mitbringen. Daniel Müller, Consultant beim Hamburger Interim Manager-Provider Management Angels: „Ich empfehle den Gesundheitsunternehmen: Gebt euch die Chance, die Betriebe in anderen Branchen schon seit Jahrzenten nutzen!“ Im Manager Pool der „Engel von der Elbe“ stehen 1.500 Spitzenkräfte, darunter mehr als drei Dutzend, die Führungsaufgaben auf Zeit in Bestrieben des Gesundheitssektors übernehmen können. Daniel Müller, der am Donnerstag auf dem 5. Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg mit Branchenvertretern über „Personalgewinnung im Wettbewerb“ diskutierte, hat festgestellt, dass gerade nach Veränderungsprozessen der Weiterbildungsbedarf bei den Mitarbeitern eines Unternehmens enorm hoch ist. Müller: „Vielerorts fehlt es auch in den Führungsteams an geistiger Flexibilität und Offenheit“.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Archiv des Hamburger Abendblattes.

„St. Pauli, vielfach besungen, ist Hamburgs bekanntester Stadtteil, seine Vergnügungsmeile Reeperbahn weltberühmt. Doch in den vergangenen fünf Jahren wurden auf dem Kiez immer mehr Mietshäuser abgerissen, Live-Clubs und Imbisse geschlossen. Stattdessen hat sich das Hamburger Rotlichtviertel zur begehrten Firmenadresse gewandelt.“…Leuchtturm-Projekte sind der Astra-Turm, in dem auch die Zentrale der DWI Grundbesitz residiert, und das 20-stöckige Atlantic Haus, in dem Unternehmen wie AOL Deutschland, die Werbeagentur BBDO und Personalberater Management Angels Mieter sind. Die Spezialisten für die Vermittlung von Interim Managern sitzen im 16. Stock: „Das Besondere ist nicht nur der großartige Blick auf den Hafen, sondern vor allem die bunte Mischung im Viertel“, lobt Geschäftsführer Thorsten Becker.“…
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Momentanen Unwägbarkeiten zum Trotz erscheint die Zeitarbeit auf höchstem Niveau als Wachstumsmarkt für CIOs - eine Karriereoption, für die man aber auch gemacht sein muss. Bezahlt wird im Durchschnitt ein Tagessatz von rund 1000 Euro, wobei sich mit einem guten Namen und günstigen Rahmenbedingungen in der Spitzengruppe auch deutlich über 2000 Euro aushandeln lassen. Vom Honorar für die Projekte gilt es allerdings die Kosten abzuziehen, die Selbstständige selbst zu tragen haben. Unbezahlt sind außerdem die Wartezeiten aufs nächste Projekt. Bei der Zusammenarbeit mit einem Provider geht an diesen in der Regel ein Drittel.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Zusammen mit der Personalberatung Management Angels haben die Hamburger Trendforscher vor kurzem die Bereitschaft untersucht, den Kunden in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Fast die Hälfte der befragten Interim Manager, schätzt den Willen, den Input der Kunden in die Wertschöpfung zu integrieren, derzeit als „eher gering“ ein. Andererseits aber besteht kein Zweifel, dass das Thema an Bedeutung gewinnt.

Die Frage, welches Zukunftspotential die direkte Einbindung des Kunden hat, beantworten fast 30 Prozent der befragten Führungskräfte mit „sehr hoch“, über die Hälfte gaben „eher hoch“ zu Protokoll.

Mehr Informationen

Vor 20 Jahren wurden die meisten Interim Manager als Sanierer geholt, vor zwei, drei Jahren, um ehrgeizige Wachstumspläne umzusetzen. Und 2009? „ Zurzeit suchen Unternehmen Interim Manager für harte Zeiten also für Restrukturierungsaufgaben, Right-Sizing, um Kosten zu senken und Prozesse zu optimieren!“, sagt Thorsten Becker, Geschäftsführer der Hamburger Firma Management Angels GmbH, die im vergangenen Jahr knapp 120 Führungskräfte auf Zeit vermittelt hat.

Für Becker und viele andere Branchenkenner steht fest: In Zeiten wie diesen, in denen die Banken Ihr Kapital zusammenhalten, kommt es verstärkt auf Top-Manager an. Manpower ersetzt Kapital.

Bestellen Sie das Heft 04/2009 mit der vollständigen Titelstory.

...„Deutschland ist vergleichsweise noch der junge Zweig der Vermittlung von Managern auf Zeit kein Krisengewinner. "Das Geschäft entwickelt sich prozyklisch", sagt Sylvaine Mody, Prokuristin bei den Management Angels aus Hamburg. Wenn die Wirtschaft darbt, haben auch die Personaler weniger zu tun. Das hat Gründe. Schließlich fällt ein zentraler Teil des Geschäfts jetzt fast völlig weg: Investoren wie Private-Equity-Gesellschaften engagierten in den vergangenen Jahren oft Interim Manager, um durch sie den Verkauf von Unternehmen oder einen Zusammenschluss abwickeln zu lassen. Doch in der Krise ist der Markt für Unternehmenskäufe zusammengebrochen - schlecht für die Manager auf Zeit.“… 
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Interim Manager vertreten Vakanzen, bis der reguläre Stelleninhaber wieder gesund, aus der Elternzeit zurück oder überhaupt erst gefunden ist. Sie sollen Projekte retten, an denen sich interne Kenner schon erfolglos versucht haben. Manche sind Fachleute für Aufbau (neue Marken, neue Märkte), andere für Abbau, nicht zuletzt von Personal.

Der 40-jährige Thomas Dahlmanns wohnt in Erlangen und hat sich als Interims-Manager auf E-Business, Internet und mobile Datendienste spezialisiert. Auch ihn haben Auftraggeber schon
Personalverantwortung inklusive "Kündigungen, Einstellungen, Abmahnungen" übertragen. Beim Online-Lotto-Vermittler Tipp 24 leitet er derzeit eine Softwareentwicklung "im Umfang von 20 Mannjahren". Vorher fungierte er dort interimistisch als Leiter Technik.

Sylvaine Mody, Gesellschafterin der Management Angels macht darauf aufmerksam: Man muss in diesem Beruf Durststrecken durchhalten können.
Gute und erfolgreiche Interims-Manager hätten sich, teilweise nach einer Kündigung, bewusst und überzeugt für die Selbständigkeit entschieden. "Wer sich dagegen aus der Not heraus als Interims-Manager versucht, hat häufig keine Chance.“ Und man sollte auch Aufträge in eigener Regie an Land ziehen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Presseartikel 2008

„Wir machen die Erfahrung, dass im Gegensatz zur gängigen Meinung eher Interim Manager für deutsche Unternehmen ins Ausland gehen, als das Unternehmen aus dem Ausland für Ihre deutschen Subsidaries Interim Manager suchen. Dies wird auch auf absehbare Zeit so bleiben. Meist setzen wir Werkleiter, Prozessoptimierer, Business Developer und General Manager, aber auch Vertriebsspezialisten auf den ersten drei Führungsebenen ein. Häufig geht es um Aufbau- oder Werksverlagerungsprojekte, Joint Ventures.“, sagt Björn Bandemer Prokurist der Management Angels GmbH.

Mehr Informationen

Neben Zeitarbeit und klassischer Personalberatung hat sich das Interim Management als dritte Dienstleistung im Bereich Human Resources etabliert. Thorsten Becker, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens Management Angels GmbH, erläutert den Markt.

Was unterscheidet das Interim Management von heute von dem vor zehn Jahren?

Thorsten Becker: Damals waren 98% aller Interim Manager ältere Herren, erfahrene Manager, die mittelständischen Betrieben in Krisensituationen zur Seite sprangen, die halfen, Sanierungen oder Restrukturierungen und Abwicklungen von Projekten durchzuführen. Sie definierten sich als Krisen erprobte Führungskräfte, die als hochkarätige Feuerwehrleute Schäden minimieren. Heute sind etwa 20 % der deutschen Interim Manager Frauen. Viele Führungskräfte auf Zeit sind um
die 40 Jahre alt und nicht mehr nur Spezialisten, die lediglich eine eng definierte Aufgabe lösen können, sondern von der Qualifikation her viel breiter aufgestellt. Bei uns machen Krisenjobs auch nur noch etwa 5 % aller Aufträge aus. In 95 % aller Fälle dreht es sich um Wachstumsfragen, für die Interim Manager gesucht werden.

Wie entwickelt sich der Markt der Interim Manager derzeit?

Thorsten Becker: Grundsätzlich kann man feststellen, dass auch mittelständische Betriebe vermehrt dazu tendieren, statt sich langfristig an einen Manager zu binden, kurzfristig angemietete Fachkräfte einzusetzen. Es gibt mittelständische Betriebe, die sogar Geschäftsführerposten mit Interim Managern besetzen. Auffallend ist, dass sich der Markt ausdifferenziert, Spezialisten werden wichtiger, der Manager nach Maß. Viele Mittelständler haben schon erste Erfahrungen mit Interim Management gemacht, werden dadurch anspruchsvoller, wollen externe Führungskräfte sehr zielorientiert einsetzen.

Unternehmensberater haben unter Mittelständlern wenige Freunde. Müssen Interim Manager befürchten, eines Tages mit Unternehmensberatern in einen Topf geworfen zu werden?

Thorsten Becker: Unternehmensberater liefern Kochrezepte. Die legen sie auf den Tisch – und dann verlassen sie das Haus wieder. Interim Manager bleiben. Sie sind die Köche, die täglich am Herd stehen und das Essen zubereiten, beispielsweise eine Ausweitung des Vertriebs nach Osteuropa oder den Aufbau einer Produktionsstätte in Asien. Für den einen Kunden kocht ein Interim Manager thailändisch, für einen anderen italienisch. Sie stehen in der Verantwortung, setzen um, müssen sich an ihren Ergebnissen messen lassen. Viele Misserfolge – mehrmals schlechtes Essen mit anschließendem Bauchweh – kann sich ein Interim Manager nicht leisten. Sein guter Ruf ist schließlich sein wichtigstes Kapital.

Als größter Vorteil der Manager auf Zeit gilt, dass sie schnell und flexibel einsetzbar sind. „Innerhalb von 48 Stunden präsentieren wir unseren Kunden mehrere passende Manager.“, sagt Thorsten Becker Gründer und Geschäftsführer des Hamburger Providers Management Angels GmbH. Doch so schnell die Manager verfügbar sind, so schnell kann sich der Unternehmer auch von Ihnen trennen. Bezahlt wird also nur die tatsächlich benötigte und erbrachte Leistung, die – so der Anspruch der Branche - auf hohem Niveau angesiedelt ist.

Trotzdem ist es für Unternehmer die größte Herausforderung den passenden Kurzzeitkandidaten zu finden. Schließlich müssen diese nicht nur die fachlichen Anforderungen erfüllen. Vor allem die Chemie muss stimmen, betont Becker. Je hochkarätiger der Manager und je wichtiger das Projekt für den Unternehmer sei, desto entscheidender sei gegenseitiges Vertrauen.

Die Randstad-Tochter Albemarle hat sich zu 51 Prozent an dem in Hamburg ansässigen Unternehmen Management Angels beteiligt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Interim Management ist in vielen Hamburger Unternehmen Gang und gebe. Während in den 80er- und 90er-Jahren Interim Manager fast ausschließlich für Sanierungs- oder Restrukturierungsjobs geholt wurden und oft als Letzte das Licht ausmachen mussten, "werden sie mittlerweile für alle wichtigen betrieblichen Aufgaben eingesetzt", wie Andrea Rebensburg von der Handelskammer Hamburg sagt.

„Mobile Führungskräfte helfen beim Aufbau von Vertriebsnetzen im Ausland, führen Fusionen durch oder entwickeln Personal.“ Thorsten Becker, Geschäftsführer der Hamburger Firma Management Angels, die Führungskräfte auf Zeit vermittelt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Nach über 6 Jahren enger und erfolgreicher Zusammenarbeit beteiligt sich die Albemarle Interim Management plc zum 01.07.2008 mit 51% strategisch an der Management Angels GmbH. Die Albemarle Gruppe ist seit Mai 2008 Teil des Randstad-Konzerns. Randstad ist Marktführer für HR-Services in Deutschland.

"Wir wollen bestehende Gemeinsamkeiten mit unserem Partner Albemarle weiter ausbauen und voneinander in einem starken internationalen Netzwerk profitieren!
Unser klares Ziel ist es, von unserer gestärkten Positionierung im Markt im Sinne unserer Kunden und unserer Interim Manager langfristig zu profitieren" so das Kommentar von Gründer und Geschäftsführer der Management Angels Thorsten Becker zu der neuen Partnerschaft.

Mehr Informationen

Früher waren sie vor allem als eine Art Feuerwehrtruppe auf Zeit gefragt, um das Unternehmen aus einem drohenden Flächenbrand sprich Sanierungsfall zu befreien. Das Image hat sich jedoch gewandelt. Interim Manager gehören auch in der Industrie aufgrund der variablen Projektanforderungen bereits zum gewöhnlichen Erscheinungsbild.

Immer noch hängt dem Interim Management das Image an, als Notnagel lediglich im Sanierungsumfeld gefragt zu sein. "Dabei hat sich der Einsatz von Managern auf Zeit in unterschiedlichsten Unternehmenssituationen bereits bewährt", sagt Projektmanager Daniel Müller von der Management Angels GmbH in Hamburg. Dort sind die Spezialisten vor allem in befristeten Projekten gefragt wie bei Product Launches, Standortverlagerungen, der Einkaufsoptimierung oder bei Unternehmensintegrationen und Fusionen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner
Christiane Fuhrmann
Christiane Fuhrmann
Head of Marketing

+49 (40) 44 19 55-50
E-Mail