Home > Touchpoint Management – Berührungspunkte schaffen und nutzen!
Touchpoint

Liebe Leser,

gerade der Marketingbereich konfrontiert uns immer wieder mit neuen Sichtweisen und Konzepten, um sich schnell auf neue und veränderte Marktgegebenheiten einstellen zu können. Die Fokussierung auf den Kunden und seine Bedürfnisse spielt dabei seit Jahren eine wichtige Rolle und erlebt durch den Touchpoint Management-Ansatz eine neue Dimension.

Unser Associated Partner Jochen Mayer stellt heute in unserem ersten Beitrag das Touchpoint Management vor und zeigt auf, welche Bedeutung es heute in Unternehmen spielt und wie Interim Management bei akutem Bedarf an Spezialisten eine schnelle und professionelle Lösung bietet.

Im nachfolgenden Interview stellt Anne M. Schüller, Europas führende Expertin für Touchpoint Management, ihr neues Buch „Das Touchpoint-Unternehmen“ vor, in dem sie die Touchpoint Management-Methode auch auf andere Unternehmensbereiche, speziell auch auf das Verhältnis von Unternehmen und ihren Mitarbeitern übertragen hat.

Der Customer Service ist einer der wichtigsten „Berührungspunkte“ zum Kunden. Wie man diesen optimal auf die Bedürfnisse des heutigen Kunden einstellt, erläutert unser „Angel“ Beate Brand anhand eines von ihr erfolgreich abgeschlossenen Projektes.

Und wie wichtig die persönlichen Touchpoints sind, erläutert Giso Weyand in seinem heutigen Beitrag zum Thema „Vermarktung“.

Viel Spaß bei der Lektüre und genießen Sie den Frühling!

Ihre Management Angels

Jochen Mayer
„Kundenberührungspunkte optimal nutzen!“
Touchpoint Management – ein Modethema?

In vielen unternehmerischen Disziplinen gibt es „Modethemen“. Damit meine ich Themen, die nur ein paar Monate in aller Munde sind und dann meist wieder verschwinden, entweder weil sie als „erledigt“ gelten oder sich als doch nicht so relevant herausgestellt haben. Manche solcher Modethemen sind nachvollzierbar temporär. Sie sind bedingt durch grundlegende juristische Veränderungen, wie BASEL III, Änderungen in der Garantie- und Gewährleistungsgesetzgebung oder im Urheberrecht. Andere Modethemen sind technisch bedingt. Da wird eine Zeit lang die Social Media-Sau durchs Dorf getrieben, ein anderes Mal können wir anscheinend ohne Cloud Services und Mobile Apps kein Geld mehr verdienen oder ohne Big Data und Business Intelligence keine Newsletter mehr versenden. Während juristische und technische Gründe für das Entstehen von Modethemen noch in einem augenscheinlich erkennbaren Zusammenhang stehen, fällt es bei Themen wie Change Management, agilem Projektmanagement oder Corporate Social Responsibility schon schwerer zu verstehen, warum zu einem gewissen Zeitpunkt ein Hype dafür entsteht und nicht zehn Jahre vorher oder zehn Jahre später. Manchmal fällt es auch schwer zu verstehen, ob solche Themen neu sind oder eben nur in Mode.

Eines dieser Modethemen ist „Touchpoint Management“. Dabei überprüft und optimiert ein Unternehmen typischerweise die Berührungspunkte zwischen Interessenten/Kunden und seiner Marke darauf, wie gut und durchgängig die Markenwerte erlebt werden. Neuer Wein in alten Schläuchen? Schließlich kennen wir schon lange den Generalvorwurf „Servicewüste“. Kundenorientierung claimen wir lautstark, unsere Kundenbindung ist nachweisbar und unsere Channel-Manager kommunizieren aus allen Offline- und Online-Rohren. Was also soll neu daran sein?

Als süddeutscher Satellit der Management Angels bin ich speziell für die Vermittlung von Sales- und Marketingexperten zuständig und wollte es daher genauer wissen. Letzten Oktober moderierte ich dazu das Fachevent slashTalk 2013 für unseren Mandanten doubleSlash in Friedrichshafen. Exklusiv eingeladen waren Fachexperten zum Thema „Touchpoint Management“ sowie Sales- und Marketing-Manager mittlerer und vor allem großer Unternehmen. Die Diskussionsergebnisse waren bemerkenswert und ich bin davon überzeugt, dass es sich hier nicht um ein Strohfeuerthema, sondern um eine langfristig gültige Sichtweise handelt. Was das Thema Touchpoint Management charakterisiert und auszeichnet ist:
 

  • Die Emanzipation der Kunden: Nicht nur, aber auch durch Social Media verlagert sich die Kontrolle der Meinungsbildung schlagartig auf die Kundenseite. Die Empfehlung eines persönlichen Bekannten über sein Erleben ist schnell mehr wert als eine Verkäuferaussage. Dies gilt sogar, wenn der Vertraute im Gegensatz zum Verkäufer viel weniger Fach-Know-how hat.
  • Empfehlung ist der Schlüssel zum Erfolg! Ziel des Marketings muss immer mehr die Empfehlung und nicht mehr der Kauf sein.
  • Kundenbindung muss endlich durch Customer Experience erfolgen und nicht durch (versteckte) vertragliche Bindungen. Letzteres führt bestimmt nicht zu Empfehlungen.
  • Einem Kunden ist es egal, wer unternehmensintern einen Touchpoint verantwortet, den er auf seiner Customer Journey bereist. Für ihn zählt nur Klarheit, Durchgängigkeit und Begeisterung. In vielen Unternehmen zementieren wir aber immer noch Abteilungssilos, wie Sales, Marketing und Service, die nur bedingt mit einer Stimme sprechen.
  • Kundenorientierung ist oft ein Lippenbekenntnis, welches nur bis zum Geldbeutel der Kunden reicht. Das ist nicht zielführend. Die Kundenmeinung ist die relevante Kenngröße für Empfehlungen.

Gute Touchpoint Manager sind aktuell immer noch eher die Seltenheit. Unternehmen tun gut daran einen Touchpoint Manager zu implementieren, um das Umdenken im Unternehmen noch stärker zu forcieren.

Eine schnelle und flexible Lösung bietet dabei das Interim Management. Entsprechend erfahrene Interim Manager können sehr schnell und gezielt Unterstützung bieten. Von außen kommend stoßen sie mit ihrer „Abteilungsunparteilichkeit“ auf eine hohe Akzeptanz und sind in der Lage das Know-how und die Struktur für ein umfassendes Touchpoint Management zu implementieren.

Ihr Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Touchpoint Management und Anfragen in diesem Bereich ist Jochen Mayer.  

Autor:
Anne Schüller
Das Touchpoint-Unternehmen
Management Angels im Gespräch mit Anne Schüller

Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, Businesscoach und mehrfache Bestsellerautorin. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum und ist Gastdozentin an mehreren Hochschulen. Ihr Touchpoint Institut bildet zertifizierte Touchpoint Manager aus. www.anneschueller.de

Anne M. Schüller überträgt die Touchpoint Management-Methode nun auch auf andere Unternehmensbereiche, speziell auch auf das Verhältnis von Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Zum Erscheinen ihres neuen Buches „Das Touchpoint-Unternehmen“ führte Jochen Mayer das folgende Interview mit Frau Schüller.

Frau Schüller, Sie haben mit Ihrem Buch „Touchpoints“ einen neuen Blickwinkel für Verantwortliche im Bereich Marketing, Sales und Service vorgestellt. Touchpoint Management wird bislang hauptsächlich im Marketing diskutiert. Können Sie unseren Lesern kurz erklären, was das Neue daran ist?

Anne Schüller: Viele Verantwortliche in Marketing, Vertrieb und Service in den Unternehmen denken immer noch stark in ihren Kanalstrukturen. Differierende Kanalinteressen und Machtgefüge führen zu unterschiedlichen Inhalten und Arten der Kommunikation gegenüber dem Kunden, die von ihm nicht als durchgängig konsistent wahrgenommen werden.

Das Touchpoint Management geht daher von der Sicht des Kunden aus. Jeder Kontakt mit dem Unternehmen, egal über welchen Kanal, stellt einen Berührungspunkt zwischen Interessenten/Kunden und dem Unternehmen dar. Dabei unterstreicht das Wort „Berührungspunkt“ mit Absicht die Emotionalität, die hinter jeder Kaufentscheidung steckt.

Die noch vor wenigen Jahren sehr überschaubare Anzahl analoger Touchpoints, wie Printwerbung und POS, wird heute durch eine explodierende Menge digitaler Touchpoints ergänzt. Dabei ist es schon lange nicht mehr allein die Entscheidung des Unternehmens, welche Touchpoints die Interessenten und Kunden auf ihrem Weg vor und nach einer Kaufentscheidung „bereisen“.

Dennoch organisieren Unternehmen ihre Kommunikation nach wie vor nach dem Channel-Prinzip, also der Inside-out-Betrachtung. Doch gerade im digitalen Teil der Customer Journey hat der emanzipierte Kunde sehr viele Möglichkeiten über Social Media, mobile Applikationen etc. Marken und Unternehmen zu bewerten, zu empfehlen oder seine Unzufriedenheit mitzuteilen. Für Marketing, Sales und Service stellt sich nun die Herausforderung, diese Kommunikation zu synchronisieren, also durchgängig und damit über die Grenzen der Abteilungssilos hinaus zu gestalten. Das Touchpoint Management-Konzept unterstützt dies durch die Sicht vom Kunden zum Unternehmen, also einer Outside-in-Betrachtung. Denn nur wenn der Kunde an möglichst allen Touchpoints ein konsistentes, positives und im besten Fall seine Erwartungen immer wieder übertreffendes Erlebnis hat, wird er auch eine positive Kaufentscheidungen treffen und Empfehlungen aussprechen.

In Ihrem neuen Buch „Das Touchpoint-Unternehmen“, das gerade erschienen ist, nutzen Sie diesen Blickwinkel, um das Verhältnis von Unternehmen und Mitarbeitern neu zu beleuchten. Was sind Ihre Kernbotschaften?

Anne Schüller: Wenn Sie die Konstruktion der Customer Journey durch Bewerber Journey und Absatzmarkt durch Bewerbermarkt ersetzen, erkennen Sie, dass sich die Touchpoint Management-Methodik auch auf den Recruitingbereich anwenden lässt.

Die Organisations- und Führungswelt befindet sich in einem rasanten Wandel. Hierarchien, Regeln und Normen werden vor allem von der Generation Y immer mehr in Frage gestellt, und das Führungsverhalten muss diesen Anforderungen gerecht werden. Dies noch verstärkt vor dem Hintergrund des wieder entstandenen War for Talents.
 
Und die Bewerber Journey endet nicht mit der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag, sie mündet in die Mitarbeiter Journey und schließlich in die Ehemaligen Journey. Auf all diesen Reisen ist es natürlich ein Unterscheid, ob Erwartungen und Bedarfe erfüllt oder enttäuscht werden, genau wie im Absatzmarkt. Die Touchpoints, also alle Kontakte zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie Mitarbeitern untereinander, nenne ich hier Interaktionspunkte, um der Situation gerechter zu werden.

Auch hier erleben wir eine Emanzipation und Erhöhung der Wichtigkeit von Mitarbeitermeinungen gegenüber der Stimme des Pressesprechers: Posten Mitarbeiter über soziale Netzwerke im Bekanntenkreis Positives wie Negatives über ihr Unternehmen oder die Marken, hat dies heute oftmals eine höhere „Werbewirksamkeit“ und Einflussnahme auf die Leser als die offizielle Unternehmenskommunikation. Trust is key. Werbung dagegen hat zu oft gelogen. Die Meinung der eigenen Peer Group hat darum mehr Gewicht als die Claims der Unternehmen.

Wie auf der Absatzseite ist Touchpoint Management auch im Mitarbeiterbereich via Stärken-Schwächen-Analyse ein geeignetes Instrument für viele inhaltlich sinnvolle Managemententscheidungen und zur Optimierung der Budget-Allokation in allen Bereichen.

Welche Implikationen hat Ihre Sichtweise speziell für Interim Manager?

Anne Schüller: Unternehmen werden in Zukunft immer weniger in einer klassischen Aufbauorganisation und immer mehr in agilen Projektorganisationen arbeiten. Experten-Wissen wird projektbezogen von außen eingekauft, der Einsatz von Freiberuflern steigt und Supplier- und Customer-Integration sowie Outsourcing sind der gelebte und gewollte Regelfall und nicht mehr nur das Patchen eines Systemfehlers.

Und damit steigt auch die Komplexität der Kommunikationsflüsse stark an. Besonders Interim Manager, die ja in ständig wechselnden Unternehmenskulturen weitgehend netzwerkfrei antreten, erleben zukünftig besondere Herausforderungen, sich zurechtzufinden. Dies muss aber nicht zum Nachteil, sondern kann auch der Wettbewerbsvorteil eines Interim Managers werden. Interim Manager steuern Mitarbeiter schon immer nach fachlichen Anforderungen, ohne disziplinarisch weisungsbefugt zu sein. Auch hier gilt es, wie für die festangestellten Führungskräfte im Unternehmen, die Interaktionspunkte richtig zu nutzen und durch positive Impulse zu einer nachhaltigen Verbesserung für das Unternehmen beizutragen. Wer sich also um das Verständnis neuer Collaboration-Tools und -Methoden bemüht, wird in Zukunft seine Einsatzchancen und seine persönliche Effizienz verbessern und sichern.

GF Management Angels
Showdown bei den Reisekosten
Die Geschäftsleitung kommentiert die aktuelle Marktentwicklung

Im Anbahnen eines Interim Management-Projektes kommt es zwangsläufig zu Vertragsdiskussionen. 14 Jahre Branchenerfahrung zeigen, dass es ein paar „ewige“ Themen gibt. Aber wahrscheinlich ist dies nachvollziehbar. Tagessätze sind wichtig und stehen als vielleicht wichtigster Faktor eines Dienstvertrages für alle Vertragsparteien im Vordergrund. Dann gibt es Kündigungsfristen, Projektlaufzeiten, Kontingentgrößen und manchmal wird auch über die Frage diskutiert, wie häufig der Interim Manager vom Homeoffice aus arbeiten kann.

Immer mehr wird sowohl kunden- als auch managerseitig über die Themenblöcke Haftung und Vermögensschadenshaftpflicht-Versicherungen (VHVs) diskutiert. Vor ein paar Jahren hat das noch fast niemanden interessiert. Außer ein paar US-amerikanische Großkonzerne und CFOs mit juristischem Hintergrund. Wahrscheinlich Folgen der Finanzkrise, des Compliance-Booms und vielleicht auch ein Zeichen einer sich weiter und weiter professionalisierenden Branche. Mit klareren Spielregeln. So nehmen auch wir für uns dieses Thema sehr ernst und sind (hoffentlich) gut versichert.
 
Am meisten wird dann aber über ein Vertragsthema diskutiert, was eigentlich kaufmännisch weniger bedeutend ist: die Reisekosten! Manchmal berechtigt, manchmal hat es etwas von „Nachtreten“. Alles andere ist geregelt und jetzt versucht man noch, 65 Cent für jeden gefahrenen Kilometer heraus zu handeln. Hier kommt es manchmal richtig zum Showdown zwischen Kunde, Interim Manager und hilflos dazwischen stehendem Provider. Um dies zu umgehen, empfehlen wir in aller Regel „All-in“-Tagessatzpauschalen. Dann kann der Kunde budgetieren und der Manager entsprechend planen. Erstaunlicherweise sinken auch immer die Reisekosten, wenn Manager ihr festes Budget haben. Der Mensch ist vielleicht doch ein Homo oeconomicus? Andererseits muss klar sein, dass vom Kunden separat gewünschte Geschäftsreisen zu erstatten sind. Hier haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Reisekostenrichtlinien des Kundenunternehmens zu beachten. Das macht alles unbürokratischer und lässt sich dem Kunden gegenüber leichter verkaufen.
 
Wir sind gespannt, welche Vertragsthemen in der Zukunft eine größere Rolle spielen werden!

Autor:
Weyand Interim Management
Weyands Kolumne
Wie vermarkte ich Interim Management richtig?

Eine gute Frage! Und eine Frage, auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Denn gute Vermarktung hängt immer auch von Ihren Zielen als Interim Manager ab. Unterstellen wir einmal, Sie möchten kaum Zeit zwischen den einzelnen Projekten verbringen, ein hohes Tageshonorar erzielen und Ihr Geschäft durch konstante Nachfrage absichern – dann gibt es zwei bewährte Grundregeln:

1. Sorgen Sie für die regelmäßige Pflege Ihrer Kontakte
Das ist schon fast eine Binsenweisheit – wird aber trotzdem fast nie gemacht. Einige Kontrollfragen für Sie: Haben Sie alle Kontakte in einem CRM-System erfasst und in Kategorien eingeteilt, z.B. A/B/C? Sind immer auch Personen erfasst, nicht nur Firmen? Haben Sie neben potenziellen und ehemaligen Entscheidern auch Mitarbeiter aus Projekten in Ihrer Liste? Melden Sie sich bei allen Kontakten mindestens dreimal pro Jahr, schriftlich oder mündlich aber immer mit einer gewissen Individualität?
Sie sehen schon: es gibt Arbeit! Sie unterscheiden sich radikal vom Wettbewerb, wenn Sie Kontakte systematisch erfassen sowie regelmäßig interessante Themen finden, um mit Ihren Kontakten zu sprechen und zu schreiben. Dreimal pro Jahr, auch wenn Sie im Projekt sind.

2. Ein Monat ohne neue Kontakte ist ein schlechter Monat
99% Ihrer Wettbewerber kümmern sich immer dann um neue Kontakte, wenn sie einen Auftrag brauchen. Die Zeiten im Projekt verstreichen ohne Akquise, man ist froh, das Thema für eine Weile los zu sein. Welche Firma der Welt käme auf die Idee, nicht zu akquirieren, wenn einige Aufträge da sind. Blanker Unsinn! Nein, die Kunst besteht darin, Akquisekanäle so zu mischen, dass Sie in jeder Arbeitsphase akquirieren können, auch wenn es nur fünf Kontakte pro Monat sind. Denn 5 x 12 = 60 Kontakte im Jahr x 10 Jahre = 600 Kontakte. Eine gute Basis für konstante Aufträge und ein sicheres Geschäft!

Natürlich zählt auch wie Sie sich vermarkten. Im Markt der Interim Manager werden dennoch mindestens fünfzig Prozent eines konstanten Geschäfts dadurch bestimmt, DASS Sie es ÜBERHAUPT tun. Noch einfacher ist der Unterschied zur Konkurrenz nun wirklich nicht zu machen.

Giso Weyand ist Inhaber des „Teams Giso Weyand – Die Berater-Berater“. Seine Kollegen und er unterstützen Interim Manager bei Strategie, Marketing, PR und dem täglichen Vertrieb. „Beratung ist sein Leben“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wovon auch 11 Bücher und knapp 90 weitere Publikationen zeugen. Weitere Informationen: www.teamgisoweyand.de.  Weyand bloggt außerdem unter www.weyand-schreibt.com.

In den folgenden Ausgaben unseres Newsletters wird Giso Weyand Ihre Fragen zu den Themen Markt, Vertrieb, Werbung, PR und alles was Sie sonst noch bewegt, gerne beantworten. Schicken Sie uns Ihre Fragen an giso.weyand(at)managementangels.com.

USP
„USP und Eigenmarketing"
Management Angels Forum in Frankfurt

Zum ersten Forum der Management Angels 2014 in Frankfurt gab es diesmal einen Beitrag von Business Coach und Management Angels Consultant Klara Sachse zum Thema „USP und Eigenmarketing für Interim Manager“.

Angelehnt am Konzept des amerikanischen Marketingexperten Simon Sinek, das sich mit dem „Why?“, dem „How?“ und dem „What?“ von Produkten und Dienstleistungen beschäftigt, ging es in dem Vortrag insbesondere um das, was Interim Manager antreibt und motiviert, und wie sie diese Erkenntnisse für das Marketing über ihre Dienstleistung nutzen können. Denn kennt man den eigenen Antrieb und entwickelt hieraus eine Kommunikationsstrategie, hat diese das Potenzial sich selbst und andere wirklich zu beflügeln, anders, als wenn einem die wahre Motivation der eigenen Arbeit nicht oder kaum bekannt ist. Weiß ein Interim Manager, wofür er steht, ist das inspirierender zu kommunizieren als eine einfache Auflistung von Skills und Projekten in einem CV. Die Beantwortung der Frage „Why?“ ist also mehr als einfach nur die Definition eines USPs. Vielmehr geht es um Grundmotive, um einen Beitrag oder eine Überzeugung und um die Beantwortung der Frage, warum ein Interim Manager morgens wirklich gerne aufsteht und ins Projekt geht. Die wenigsten Manager können dies klar und deutlich ausdrücken. Doch weiß man es, inspiriert es einen. Und andere übrigens auch.

Im Nachgang zum Vortrag gab es wie gewohnt bei Bagels und Wein die Gelegenheit, Perspektiven, Ansichten, Fragen und Erfahrungen auszutauschen.

Interim Manager, die die Frage nach ihrem „Why“ oder ihrem USP gerne mit einem Sparringspartner erörtern möchten, können dies im Workshop oder Einzelcoaching gerne tun. Bitte wenden Sie sich an Klara Sachse, per Telefon unter 040/441955-34 oder eMail an: klara.sachse(at)managementangels.com.

Presse Interim Management
Aktuelle Presse zum Interim Management
Management Angels in der Süddeutschen Zeitung und auf SAAL ZWEI

„Ein Mann für besondere Fälle“, Süddeutschen Zeitung, 22./23. März 2014
In der Süddeutschen Zeitung vom 22./23.03.2014 wird der erfahrene Interim Manager Michael Horix vorgestellt, der als Projektleiter auf Zeit den Stadtwerken Landshut geholfen hat, „eine veraltete Müllverbrennungsanlage in ein modernes Biomasseheizkraftwerk umzurüsten, das neben Strom über Kraft-Wärme-Kopplung auch 17,5 Megawatt Wärme produziert“. Der Leiter des Energiebereiches der Management Angels, Erdwig Holste, beschreibt diesen Einsatz als eine der Situationen, in denen ein Interim Manager helfen kann. „Interim Manager haben viel Erfahrung, sind kurzfristig verfügbar und können quasi aus dem Stand ein Projekt starten und weiterführen“, erläutert er. Ein spezieller Fokus der Anfragen liegt momentan in der Energiebranche, was bei dem starken Veränderungsdruck in diesem Bereich nicht verwunderlich ist. Auch Erdwig Holste beobachtet diese Veränderung und erklärt: „Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, der ohne Hilfe von außen kaum erfolgreich realisierbar ist.“
 
„Tagessätze von 1.000 Euro lassen sich rechtfertigen“ SAAL ZWEI, 12.03.2014
 „Der Markt der Interim Manager wächst: Voriges Jahr hat die Branche fast 2,2 Mrd. Euro umgesetzt - Tendenz weiter steigend. Allerdings ist es nicht ganz einfach, bei Bedarf einen geeigneten Profi zu finden: Die Berufsbezeichnung der Manager auf Zeit ist nicht geschützt, die Qualifikation der hiesigen 15.000 Kandidaten variiert. Thorsten Becker, Geschäftsführer der Management Angels, einem der führenden Anbieter, erläutert im SAAL ZWEI-Interview, wie man eine gute Führungskraft auf Zeit findet, wann ihr Einsatz Sinn macht - und wieso Interim Manager eigentlich immer überqualifiziert sein müssen. Plus: Für wen eignet sich eigentlich der Job? Das ganze Interview finden Sie hier.

Das Online-Magazin SAAL ZWEI richtet sich an die Zielgruppe aller Frauen in Entscheidungsfunktionen, mit intellektuellen und gesellschaftlichen Ambitionen. Es präsentiert wesentliche Themen der Woche, gibt Denkanstöße und lädt die Leserinnen zum Mitdiskutieren auf der zugehörigen Social Media-Plattform ein.

Weitere interessante Veröffentlichungen zum Thema Interim Management finden Sie auf unserem Presse-Portal.

AIMP
„10 Jahre AIMP... und ein Blick nach Osten“ (Asien – China - Osteuropa)
AIMP-Jahresforum am 25./26. April 2014 auf Burg Schwarzenstein

Wir möchten Sie noch einmal auf unser 10. AIMP-Jahresforum auf Burg Schwarzenstein im Rheingau aufmerksam machen. Der AIMP feiert sein 10-jähriges Jubiläum und wirft einen Blick nach Osten (Asien – China – Osteuropa). 

Es erwarten Sie spannende Vorträge, interessante Workshops sowie viel Raum für ausgiebigen Erfahrungsaustausch. Auch in diesem Jahr wird wieder der „Interim Manager des Jahres“ gekürt sowie die Ergebnisse der aktuellen AIMP-Provider-Umfrage, die erstmalig gemeinsam mit dem DDIM erhoben wurde, vorgestellt. Wählen Sie zwischen vier verschiedenen Workshops mit Themen für Einsteiger, Asien-Interessierte, alle die noch Fragen zu rechtlichen Themen haben und für Fortgeschrittene.

In diesem Jahr werden neben Thorsten Becker auch Tilo Ferrari und Daniel Müller von den Management Angels vor Ort sein und freuen sich auf interessante Gespräche mit Ihnen.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden auf den Seiten des AIMP. Wir freuen uns auf Sie!

Autor:
Newsletter Archiv