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Transformation

Lieber Leser,

es gleicht schon einem Wunder, wenn sich die Raupe zum Schmetterling entwickelt. Eine Laune der Natur oder ein gezielter stufenweiser Entwicklungsplan? Auf jeden Fall ein besonders gelungenes Beispiel einer erfolgreichen Transformation.

Auch in der Wirtschaft beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Transformation. Erscheinen uns nicht auch hier erfolgreiche Transformationen als kleine oder gar große Wunder? Da wird ein Buchversender zum Logistikunternehmen für alles, was der Konsument sich wünscht, eine Tankstelle zur Einkaufstätte des täglichen Bedarfs, ein Schiffs-Zertifizierer zum Anbieter umfangreicher maritimer Dienstleistungen und ein Fleischfabrikant zum Lieferant für vegane Speisen.

Solche Veränderungen in Unternehmen einzuleiten und nachhaltig umzusetzen bedürfen keiner Evolution, sondern sind das Ergebnis eines schrittweisen Vorgehens, unter intensiver Betrachtung der Kundenbedürfnisse. Patrick Laredo, Vorsitzender der WIL Group, erläutert Ihnen heute, welche wichtigen Dinge es bei einem Transformationsprojekt zu berücksichtigen gilt. Außerdem berichten wir von unserem AIMP-Regionalforum, dass sich mit der Frage „Transformation  Management – das neue Interim Management 4.0?“ beschäftigt hat.

Unser „Angel“ Ulrich Maida berichtet heute über sein aktuell abgeschlossenes Projekt in der HR-IT-Umsetzung und wir informieren über unsere Interim Manager-Foren in Hamburg und Frankfurt. Und lesen Sie auch, was unser Partner Tilo Ferrari als Teilnehmer einer Podiumsdiskussion des BDU zum Thema „Digitale Transformation“ beigetragen hat.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventzeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2017. Im neuen Jahr halten wir Sie mit unserem Newsletter wieder auf dem Laufenden.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Management Angels

Patrick Laredo
Das Wunder der Verwandlung
Transformation erfolgreich gestalten

Patrick Laredo, Geschäftsführer von X-PM France und Vorsitzender der WIL Group, begleitet seit Jahren sehr erfolgreich Unternehmen bei der Umsetzung von Transformationsprojekten. Aus seiner Erfahrung heraus gibt es einige grundsätzliche Dinge zu beachten, wenn man ernsthaft an einem Wandel im Unternehmen interessiert ist. Lesen Sie im Folgenden welche dies sind.

Ist Transformation Management der Schlüssel zum Erfolg in einer sich rapide verändernden Welt, in der wir explosionsartigen technischen Entwicklungen und vielfältiger Konkurrenz ausgesetzt sind?

Streben wir also weiter nach immer höherer Performance, mehr Innovationen und zunehmender Internationalisierung?

Selbstverständlich!

Aber wie?

Wie soll man sich in einer Organisation, die auf Vergangenheitswerten und einem etablierten Führungssystem aufgebaut ist, verändern und die dringend notwendige Flexibilität und Reaktionsfähigkeit erlangen?

Hierarchien durchbrechen

Als erstes sollten Sie vernetzten Teams von Entrepreneuren die Möglichkeit geben, wichtige Aktivitäten, Projekte und Innovationen zu übernehmen und umzusetzen. Identifizieren Sie Gewinner!

Über Ergebnisse steuern

Sie sollten Ergebnisse stufenweise anstreben, um Risiken rechtzeitig erkennen und kontrollieren zu können, auf den Erfolgen aufzubauen und zu vermeiden, falsche Wege einzuschlagen. Warten Sie nicht die Ergebnisse unrentabler und überflüssiger Aktivitäten ab, sondern reallokieren Sie diese Ressourcen in erfolgsversprechende Projekte.

Strategieentwicklungen umkehren

Nutzen Sie Ihre Mitarbeiter, deren Kenntnisse über die Kunden, ihr Arbeitsgebiet und Technologien sowie über ihre Projekte. Entwickeln Sie daraus eine fundierte Strategie und kommunizieren Sie, wie diese funktioniert und sich rapide entwickeln wird, statt über eine unkonkrete „top down“-Vision, eine nicht zu meisternde Zukunft, zu sprechen.

Sollten Sie Unterstützung bei Transformationsprojekten benötigen, steht Ihnen die WIL Group (Worldwide Interim Leadership Group) mit 16 Partnern in 27 Ländern gerne zur Seite. Unsere Partner Management Angels GmbH und GroNova AG sind Ihre Ansprechpartner für die DACH-Region.

FIM HH
Transformation Management – das neue Interim Management 4.0?
AIMP Regionalforum in Hamburg

Am 24. November 2016 veranstalteten die Management Angels im altehrwürdigen Anglo-German Club das bereits elfte AIMP-Regionalforum Interim Management in Hamburg. In der völlig ausgebuchten Veranstaltung, zu der sich Interim Managerinnen und Manager mit den Providern des AIMP jährlich einmal treffen, ging es in diesem Jahr um das Thema Transformation Management. Die Gastreferenten Patrick Carré, Leiter des Shell-Tankstellengeschäfts in der Dach-Region, Dr. Marei Strack, Vorsitzende der DDIM sowie Dr. Frank Edelkraut, erfahrener Interim Manager in Restrukturierungs- und Transformationsprojekten, begeisterten das Publikum mit ihren Vorträgen, die das Thema Transformation aus sehr unterschiedlichen Warten betrachteten. Moderiert wurde die Diskussion vom Geschäftsführer der Management Angels, Klaus-Olaf Zehle. Die Begrüßungsworte des AIMP sprach der neue Vorsitzende Dr. Andreas Suter.

Forum

Unsere drei Referenten sorgten für anregende Diskussionen rund um das Thema Transformation, an einem Praxisbespiel, in Bezug auf das Interim Management sowie unter führungstechnischen Gesichtspunkten. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Vorträge unserer Referenten:

Patrick Carré

Patrick Carré

Welche Transormationsbestrebungen lassen sich im Tankstellengeschäft feststellen? Patrick Carré beschrieb sehr eindringlich die Veränderungen, denen sich das Tankstellengeschäft nicht nur in der DACH-Region ausgesetzt sieht. Neben einem extremen Wettbewerbsdruck, abnehmendem Kraftstoffverbrauch und den Veränderungen, die der Klimawandel mich sich bringt, sind auch die Anforderungen der Konsumenten an die „Dienstleistung Tankstelle“ deutlich gestiegen. Es gilt also sehr unterschiedliche Faktoren in der Wandlung von der „herkömmlichen Tankstelle“ zu einem „Ort der Rundumversorgung“ einzuleiten.

Da aktuell noch nicht abzusehen ist, in welche Richtung sich die Fahrzeugantriebe nachhaltig entwickeln werden und welche „Kraftstoffe“ zukünftig getankt oder anderweitig dem Fahrzeug zugeführt werden, muss sich ein Unternehmen wie die Shell neu erfinden; Mehrwerte für den Kunden schaffen, die eine Tankstelle zu einem unverzichtbaren Aufenthaltsort machen. Strategische Partnerschaften, vom Kaffeeausschank über Süßwaren, frische Lebensmittel bis hin zum Paketannahmeservice, werden zukünftig eine bedeutende Rolle dabei spielen. Der Wandel muss nicht unbedingt durch disruptive Innovationen erfolgen – aber man muss schon über den Tellerrand schauen!

Marei Strack

Dr. Marei Strack

Transformation – Buzzword oder ernstzunehmende Herausforderung für Interim Manager? Sind wir als Interim Manager für die Anforderungen, die Transformationsprojekte an uns stellen, eigentlich ausreichend gewappnet? Sind die Kernkompetenzen, die uns auszeichnen, wirklich die richtigen, die uns befähigen, Transformationsprojekte zu stemmen? Ist unsere langjährige Erfahrung die, auf der man in solchen Projekten aufbauen kann? Das könnte ein Trugschluss sein.

Wir haben es heute mit einer ganz anderen Führung und einer veränderten Kultur in Unternehmen zu tun. Unser gewohnter Führungsstil und unser bewährtes Kommunikationsverhalten als Interim Manager können in dieser agilen Umwelt auch als „Besserwisserei“ ausgelegt werden und ihr Ziel verfehlen. Macht und Status reichen heute nicht mehr aus, um sich den Respekt der Mitarbeiter zu verschaffen.

Für Transformationsprojekte gibt es noch keine Blaupause, in vielen Unternehmen ist Transformation heute noch „work in progress“. Für Interim Manager bedeutet das aber auch dauerhaft dazuzulernen. Anders als der Festangestellte, der durch aktuelle Projekte und Weiterbildungsmaßnahmen aufgeschlaut wird, müssen wir als Interim Manager unsere Fortbildung selbst organisieren, Zeit, Geld und Energie investieren – tun wir das?

Eine erste Arbeitsfassung für ein agiles Manifest für Interim Management fordert heute Führung durch Inspiration statt durch Macht. Kooperation ist wichtiger als Wettbewerb, Offenheit und Neugier sollten über dem Streben nach Status und Anerkennung stehen und Lernen ergänzt Erfahrung. Wenn wir diese vier Paradigmen beherzigen, sind wir auf Transformationsprojekte besser vorbereitet.

Frank Edelkraut

Dr. Frank Edelkraut

Ist VW bereits ein Vergangenheitsmodell? Frank Edelkraut führte uns in seinem provokanten Vortrag vor Augen, welche rapiden technischen Entwicklungen wir in den vergangenen Jahren erleben durften. Während es bei der WM 2006 noch keine Apps gab, sind sie heute nicht mehr wegzudenken. Wir haben in einer minimalen Zeitspanne eine extreme digitale Entwicklung vollzogen, in der künstliche Intelligenz für schnelle Antworten sorgt. Getrieben wird das Ganze durch agile Methoden in der Arbeitsweise.

Während früher, in einer Zeit, als man über Prozesse führte, die Frage lautete „Wie stellen wir sicher, dass sich alle an das System halten?“, lautet die Frage heute, in einer Zeit, in der über Begeisterung geführt wird: „Wie stellen wir sicher, dass unser System zum Umfeld passt?“

Agile Transformation bedeutet radikale Kundenorientierung, selbstorganisierte Teams, kurze Zyklen, inkrementale Ergebnisse sowie Retrospektive und Lernen. Für diese Aufgaben fehlen aktuell noch die Leute – ein breites Einsatzgebiet für das Interim Management. Wenn man sich darauf einstellt.

Nach einer kurzen Diskussion gingen die Gespräche mit den Referenten sowie allen anwesenden Gästen bei Wein und Fingerfood bis in die Nacht.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei den Referenten und allen Teilnehmern des Abends für die erfolgreiche Mitgestaltung des AIMP-Regionalforums. Wir freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Hier geht es zur Bildergalerie.

Autor:
Geschäftsführer
Auf ein Wort
Transformation – Modewort, Trend oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Beispielhaft schaue ich auf die Automobilbranche. Deutschlands wichtigste Branche steht vor den größten Umbrüchen ihrer Geschichte. Hier sprechen wir natürlich von Transformation.

Transformation ist nicht das Häuten einer Schlange, denn nach diesem Prozess sieht die Schlange immer noch so aus, wie vorher und „funktioniert“ weiterhin auf die gleiche Art und Weise. So etwas wie das Häuten einer Schlange ist das, was wir in der Vergangenheit immer wieder erlebt haben. Unternehmen haben sich reorganisiert – zentralisiert – dezentralisiert etc. Aber am Ende ist man immer beim alten Geschäftsmodell geblieben.

Transformation hingegen ist die komplette Veränderung des Geschäftsmodells und diese muss auch und vor allem in der Unternehmensführung stattfinden. Unsere jetzt in das Berufsleben einsteigende Generation wird die heute etablierten, traditionellen, häufig hierarchisch geprägten Führungsmodelle nicht mehr akzeptieren. Wir werden in den nächsten Jahren einen starken Veränderungsprozess hin zu selbststeuernden und selbstführenden Organisationen erleben. Das wird auch die Rolle des Managements komplett verändern und natürlich auch die Rolle des Interim Managers. Auf dem Forum Interim Management in Hamburg haben wir einen ersten Ausblick dazu bekommen. Ich freue mich auf viele offene Diskussionen zu diesem Thema mit unseren Kunden und Interim Managern in den nächsten Wochen und Monaten und lade Sie ein, mich zu kontaktieren, wenn Sie über diese Konzepte ins Gespräch kommen wollen.

Autor:
WIL Group
GroNova jetzt neues Mitglied der WIL Group
WIL Group verstärkt sich durch drei europäische Firmen

Die WIL Group (Worldwide Interim Leadership Group), die ihren Kunden weltweit Interim und Transition Management-Lösungen bietet, expandiert weiter. Neu in die Gruppe aufgenommen wurden unser Schwesterunternehmen GroNova in der Schweiz, Mandaat in den Niederlanden und Michaël Berglund Interim in Schweden.

Michaël Berglund AB wurde 1985 gegründet und ist Schwedens führender Personaldienstleister für Executive Search. In 2013 startete man das Interim Geschäft mit einem klaren Fokus auf FMCG, Industrie und Technologie.

Mandaat aus den Niederlanden starteten ihr Business vor 16 Jahren. Das Unternehmen fokussiert sich sehr stark auf den „perfekten match“ zwischen Unternehmen und Kandidaten und unterstützt bei Restrukturierung und Transformation.

Unser Schwesterunternehmen GroNova, das 1998 in der Schweiz gegründet wurde, konzentriert sich intensiv auf Transformation Management, mit einem starken Industrie-Fokus. Geschäftsführer Andreas Suter sagt: „Alle unsere Kunden sind international aufgestellt. Die Zusammenarbeit in der WIL Group eröffnet uns ein neues breites Netzwerk an Möglichkeiten. Wir bieten jetzt personelle Unterstützung von China bis in die USA. Unsere Kunden haben den Vorteil bereits erkannt. Aktuell unterstützt unser australischer Partner einen unserer Kunden vor Ort.“

Patrick Laredo, Vorsitzender der WIL Group, ergänzt: „Wir sind hocherfreut, diese Unternehmen in unserer Gruppe willkommen zu heißen. Sie wurden sehr sorgfältig, aufgrund hervorragender Empfehlungen, ausgewählt. Ihre Mitgliedschaft sorgt nun für eine komplette europäische Abdeckung mit Interim Management-Lösungen. Neben der Expertise im Interim Management auf Executive Level, bringen sie auch hohe Kompetenz im Transformation Management ein, was das WIL Group-Dienstleistungsangebot für unsere Kunden international einzigartig macht.“

Talk like TED!
Talk like TED!
BootCamp am 8./9. November in Berlin

Die Teilnehmer des diesjährigen BootCamps „Talk like TED“ verbrachten einen spannenden Tag auf dem TEDSalon in Berlin und erhielten dort vom TED-Ambassador für Westeuropa einen Blick hinter die Kulissen und Informationen darüber, was TED ausmacht und wie die Konferenzen organisiert sind. Am nächsten Tag arbeiteten die Teilnehmer intensiv an ihren eigenen Talks. Dr. Frank Edelkraut, Experte für die Nutzung digitaler Medien und sozialer Lernformate, führte sie ein in die Geheimnisse von TED-Talks als Instrument erfolgreicher Kommunikation in Unternehmen. Nachfolgend einige Statements der Teilnehmer zum BootCamp:

„Ein tolles Gesamtpaket mit TedX-Salon, Speakers Dinner und dem Feilen an der eigenen Kommunikation, damit sie inspirierend, auf den Punkt und persönlich wird – eben Ted-like.“ (Anke Steinbach)

„Großes Kino: TEDxBerlin im bcc – und Geschichten am Lagerfeuer werden lebendig. Inspiration zum Anfassen: Lebhafte Gespräche mit den Speakern beim Speakers Dinner. Selber Arbeiten: Tolle Seminar Location mit Blick auf den Reichstag.“ (Dr. Marei Strack)

„Spannender Einblick hinter die Kulissen des TEDx Salons. TED Talk Bootcamp mit intensiver Detailarbeit an den Stories und dem Aufbau, sehr hilfreiche Videoanalyse und wichtige Impulse und Tipps bekommen. Sehr zu empfehlen und noch ein Tipp, schon eine Story mitbringen und an dieser im Bootcamp weiter dran feilen. Dann bringt es am meisten.“ (Stephanie Waehlert)

„Die Verbindung aus TEDx Salon und anschließendem Bootcamp ist eine sehr gelungene Verbindung aus Infotainment und anschließend aktiver Gestaltung und Übung von Talks im Sinne des Storytelling.“ (Frank Bömers)

Wir werden in Kürze über die neuen Termine informieren. Lassen Sie sich jetzt gerne schon vormerken unter fe@mentus.de.

Autor:
Forum Hamburg
Interim Leadership
Foren für Interim Manager in Hamburg und Frankfurt

Die diesjährig letzten Interim Manager-Foren der Management Angels fanden am 12.10. in Hamburg und am 8.11. in Frankfurt, erstmalig im Frankfurter PresseClub statt. Sie standen beide unter dem Motto „Interim Leadership“. Unser Senior Consultant Erdwig Holste gab eine kleine Preview in die Ergebnisse einer weiteren Studie im Rahmen seiner Dissertation an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

Gestartet wurde mit einem kleinen Exkurs zum Thema „Selbständige in Deutschland“. Es ging hier generell um die Frage, warum die Politik hier plötzlich ein solches Regulierungsinteresse an den Tag legt. Um in der Diskussion mal ein wenig über den Rand des recht kleinen Interim Management-Tellers zu schauen, zeigte Erdwig Holste auf, dass die Gruppe der Solo-Selbständigen extrem heterogen ist. Insbesondere auch hinsichtlich der Verdienstmöglichkeiten. Einige sind hier in sehr geringen Einkommensklassen unterwegs, während andere, speziell im Interim Management, gute Auslastungs- und Verdienstmöglichkeiten aufweisen.

Im Folgenden wurde über die Persönlichkeiten von Interim Managern gesprochen und intensiv diskutiert. Wie führen sie? Was sind Erfolgsfaktoren in ihrem Führungsverhalten? Welche Persönlichkeitseigenschaften und Führungsmotive sind bei ihnen besonders ausgeprägt? Wie unterscheiden sie sich diesbezüglich von festangestellten Führungskräften? Anfang 2017 werden übrigens weiterführende Forschungsergebnisse im Rahmen einer neuen AIMP-Führungsstudie veröffentlicht. Wir halten Sie natürlich informiert. Die Studie von 2015 können Sie sich unter folgendem Link herunterladen

Auch im kommenden Jahr werden wir unser bewährtes Interim Manager-Forum für Sie weiterführen und freuen uns über Ihre Teilnahme.

Autor:
Tilo Ferrari
Tilo Ferrari auf „Deutschem Beratertag“ des BDU
Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Transformation“

Am 25. November fand in Wiesbaden der „Deutsche Beratertag“ des BDU zum Thema „Digitalisierung - BestPractices in der Führung von Beratungsunternehmen“ statt. Mit von der Partie war unser Partner Tilo Ferrari, der zur Podiumsdiskussion „Digitale Transformation – Wandel der Vertriebskanäle für Unternehmensberatung“ geladen war.

Seit der „New-Economy-Phase“ haben sich immer wieder Start-ups gebildet, die mit guten Ideen den Vertrieb der Beratungsleistungen unterstützen. Viele haben den Markt wieder verlassen, andere bleiben. Auf dem Podium waren neben den Management Angels, Firmenvertreter, die sich auf die Vermittlung von Beratern spezialisiert haben. Ralph Strehlau, BDU-Vizepräsident, hat zunächst die Ergebnisse einer BDU-Befragung zur Erfahrung mit neuen Vertriebskanälen vorgestellt, an der sich auch ca. 100 Interim Manager beteiligt haben, die nicht im BDU Mitglied sind. Eines der Ergebnisse war, dass die persönliche Direktansprache und die Empfehlung durch Kunden historisch die wichtigsten Vertriebskanäle waren und nach Einschätzung der Befragten auch bleiben. In der anschließenden Diskussion wies Tilo Ferrari darauf hin, dass diese beiden Vertriebskanäle eher als Ergebnisse einer erfolgreichen Vertriebsarbeit zu werten sind.

Unterschieden werden muss also bei der Bewertung der Vertriebskanäle nach Leistungsphasen wie Leadgenerierung, Anfragen/Angebote und Arbeiten mit Bestandskontakten/Empfehlungsmanagement. Je nach Tätigkeitsschwerpunkt, Firmengröße oder anderen Kriterien können diese Leistungsphasen anders geschnitten und benannt werden. Entscheidend ist, dass die Werkzeuge und Erwartungshaltungen auf diese Leistungsphasen abgestimmt werden müssen: Aus einem Webauftritt wird kein Kundenprojekt, sondern bestenfalls eine Anfrage. Die Anfrage führt zu einem Angebot und das Angebot zu einem Auftrag, der Auftrag zu einer Empfehlung usw.

Im Rahmen der darauffolgenden Diskussion wurde die Positionierung der Firmen, die auf dem Podium vertreten waren, vorgestellt und herausgearbeitet, wie Berater von den Leistungsangeboten profitieren können, die Vermittlungs-Agenturen und -Plattformen anbieten.

Als Fazit wurde klar, dass Vermittlungs-Agenturen und -Plattformen sowohl für Berater als auch für Interim Manager einen wichtigen Vertriebskanal darstellen können, sofern von Seiten der Berater und Interim Manager Interesse besteht. Diese Vertriebsform ist wie ein indirekter Vertriebskanal zu sehen und auch so von den Beratern und Interim Managern aktiv zu gestalten. Der wichtigste Vertriebskanal bleibt aber der Interim Manager oder Berater selbst. Daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern.

Autor:
Presse
Management Angels in der Presse
Oktober-Beiträge in der FAZ und dem Tagesspiegel

Am 23. Oktober erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Beitrag zum Thema „Ökonomie des Teilens“. Was im Jahr 2012 als Hype um die Share Ecomomy mit den Versprechen von mehr Nachhaltigkeit und bewussterem Konsum begann, hat sich heute zu einem enormen Wirtschaftszweig entwickelt, so berichtete die FAZ. Teilen kann man heute ja fast alles, selbst Bilder und Nachrichten. Aber auch in der Arbeitswelt erkennt man einen Trend zum Teilen. So bietet ein Berliner Start-up mit Namen Tandemploy seit 2013 eine Jobplattform an, die Menschen zusammenbringt, die sich eine Vollzeitstelle teilen möchten – eine neue Angebots-Form des Jobsharings für Unternehmen. Auch unser Geschäftsführer Thorsten Becker kam zu Wort, da er bereits vor 16 Jahren auf „teilen“ gesetzt hat. Mit seiner Management Angels GmbH versorgt er Unternehmen mit Fach- und Führungskräften, wo diese personellen Ressourcen nicht vorhanden sind. Lesen Sie dazu mehr.

Am 25. Oktober erschien im Tagesspiegel der Beitrag „Feuerwehr in der Chefetage“. Hier berichtete der Tagesspiegel über unsere „Angel“ Beate Brand, die in diesem Jahr vom AIMP zur Interim Managerin des Jahres gewählt wurde. Die Expertin für Kundenbetreuung ist bereits 26 Jahre als Führungskraft unterwegs und hat vielen mittelständischen Betrieben geholfen, Projekte umzusetzen, die „sie alleine nicht hätten stemmen können“, so das Blatt.

Unser Geschäftsführer Thorsten Becker meinte dazu: „Rein akademisch ausgebildete Unternehmensberater zu beschäftigen, die als Ergebnis ihrer Analysen aber nur Konzepte schreiben, kann für Konzerne mit tausenden Mitarbeitern Sinn machen. Mittelständler aber haben andere Bedürfnisse, suchen Unterstützer, die sich relativ schnell bei ihnen einarbeiten, kompetent beraten und dann ihre Empfehlungen auch selbst umsetzen."... Lesen Sie hier mehr.

Mehr zu diesen Artikeln und weitere interessante Veröffentlichungen zum Thema Interim Management finden Sie auf unserem Presse-Portal.

Autor:
Blog
Ratschläge für Interim Manager
Tilo Ferrari gibt in seinem neuen BLOG regelmäßig Tipps

Die Blog-Beiträge richten sich an alle Interim Manager, freien Projektmanager und die, die es werden wollen. Tilo Ferrari gibt konkrete Empfehlungen, um im aufstrebenden Interim- und Projektgeschäft erfolgreich zu sein und zu bleiben. Schauen Sie doch gleich einmal rein.

Redaktion

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
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