Home > Trends in der Arbeitswelt - Herausforderung für Unternehmen und Führungskräfte
Trends

Liebe Leser,

 
schon heute sind mehr und mehr Arbeitnehmer als Unternehmer in eigener Sache tätig. Die Polarität von Unternehmensleitung und Belegschaft erodiert. Intern verblassen klar abgegrenzte Hierarchien, extern die Unterscheidung zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Wachsen mit der Tendenz zu mehr Freiheit und Öffnung nun Unsicherheit und Instabilität? 
 
Die Antwort: Nein, wenn die Strukturen von Unternehmen mitwachsen. Angetrieben von immer individuelleren Kundenwünschen, technischem Fortschritt und globalisierten Märkten werden starre Hierarchien durch flexible Netzwerke und Teamstrukturen ersetzt. Zielvorgaben treten an die Stelle von Handlungsanweisungen. Schon heute werden Stammbelegschaften reduziert und ein fester Kern von Angestellten nach Bedarf durch flexible, zeitlich befristete Beschäftigungsverhältnisse ergänzt.
 
Dies wirkt sich auf die Organisation von Arbeit aus. Zeitlich werden Abläufe dynamisiert. Für die Betriebskantine der Zukunft werden Abendessen und Frühstück vermutlich dem klassischen Mittagstisch um 12:30 Uhr den Rang ablaufen. Räumlich gesehen werden Arbeitsumgebungen vielfältiger und projektorientierter gestaltet werden.
 
Man kann darüber streiten, ob der amerikanische Publizist Jeremy Rifkin (The End of Work, 1995) mit der These Recht hat, dass uns langsam die Arbeit ausgeht. Ihm ist aber sicher zuzustimmen, dass der Bedarf an hochqualifizierten, gut ausgebildeten, flexiblen und motivierten Führungskräften auch in Zukunft auf einem hohen Niveau vorhanden sein wird. Ob Unternehmen wollen oder nicht, die Wettbewerbssituation um die besten Talente wird sich in den nächsten Jahren – unabhängig von Konjunktur-Zyklen – weiter verschärfen.   
 
Dem Thema „Trends der Arbeitswelt“ widmet sich die Oktober-Ausgabe der news&views. In einem Interview mit dem Hamburger Trendbüro skizziert Geschäftsführerin Birgit Gebhardt einige maßgebliche Entwicklungen der nächsten Zeit. Thorsten Becker beschreibt in einem Artikel des „randstad politikbrief“ das Unternehmen der Zukunft als flexible Projektorganisation. Zudem stellen wir ein Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge durch einen ehemaligen Interim Manager vor. Klara Sachse präsentiert schließlich das Programm für die nächsten Interim Management Workshops.

Wir wünschen anregende Lektüre,

Ihre Management Angels

Trendbüro
Traditionelles Einsatzfeld für Interim Management
Interview mit Birgit Gebhardt, Trendbüro

Birgit Gebhardt, Diplom-Ing. für Innenarchitektur, war für Volkswagen (VAG France) tätig, bevor Sie in Architekturbüros in Paris und Tokio arbeitete. Vor ihrem Eintritt ins Trendbüro 2001 war sie fünf Jahre lang als Journalistin für Design und Marketing tätig. Seit 2007 ist sie Geschäftsführerin des Trendbüros – Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel in Hamburg. Gerade hat Sie Ihr Buch "2037 unser Alltag in der Zukunft" veröffentlicht. 
  
Das Trendbüro befasst sich mit der Beobachtung von Trends und der Interpretation des gesellschaftlichen Wandels. Auftraggeber werden mit dem Ziel beraten, Trends gewinnbringend in die Entwicklung neuer Produkte, Services und Markenerlebnisse einzubeziehen und bestehende Angebote und Strategien an Veränderungen des Umfelds anzupassen. 
  
Management Angels: Frau Gebhardt, Sie werfen in Ihrem Buch „2037“ einen realistischen Blick auf die Welt von übermorgen durch die Beschreibung des Alltags Ihrer drei Protagonisten. Was erwarten Sie für die zukünftige Arbeitswelt? 
Birgit Gebhardt: Bereits heute herrscht ein „Generationen Gap.“ Bedingt durch den Fachkräftemangel reißen sich Unternehmen um jüngere, hochqualifizierte Arbeitnehmer. Ältere Mitarbeiter fühlen sich im Arbeitsmarkt nicht mehr willkommen und wertgeschätzt. Hier entstehen Ängste und Barrieren, wie bei meiner Figur Geoffrey, einem 67-jährigen, der als Berater in einem Konzern arbeitet und beschließt, sich noch einmal neu zu orientieren. Unternehmen müssen bereits jetzt umdenken. Die Leistungsfähigkeit eines heute 60-jährigen ist nicht vergleichbar mit der eines 60-jährigen von vor 10 Jahren.
Die Lösung könnte in der Vernetzung des Wissens innerhalb der Unternehmen liegen. Statt Wissen anonym in Datenbanken zu versenken, ermöglichen Plattformen á la social media den lebendigen Austausch am Projekt oder Thema mit deutlich erkennbarem Absender. So lassen sich Arbeitsprozesse abbilden, Fachwissen sammeln und Experten egal welchen Alters oder Hierarchiestufe erkennen.
 
Management Angels: Stichwort Arbeitsmarkt: Welche Trends spielen Ihrer Meinung nach im Hinblick auf seine kommende Entwicklung die wichtigsten Rollen? Welche Auswirkungen werden sich bemerkbar machen?
Birgit Gebhardt: Der Fachkräftemangel, der demographische Wandel und der Strukturwandel von der Industrie- in die Netzwerkökonomie sind Faktoren, die massive Auswirkungen haben werden.
Der Arbeitsmarkt muss sich öffnen: Wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland, müssen gut ausgebildete Frauen im Job halten und auch jenseits der Unternehmengrenzen mehr mit vernetzten Ressourcen arbeiten. Ältere Mitarbeiter müssen weiter aktiv up-to-date gehalten und entsprechend ihrer Kapazität und Bereitwilligkeit eingesetzt werden. Psychologie spielt hier eine wichtige Rolle. Um Stigmatisierung zu vermeiden, eignen sich gemischte Projektgruppen, die sich fachlich zusammenfinden und an der Sache ihre jeweiligen Qualifikationen unter Beweis stellen können. Unternehmen sollten hier verschiedene Methoden und Maßnahmen des voneinander Lernens anbieten, um den Generationen-Gap und den Fachkräftemangel zu überwinden. Wenn es gelingt, Arbeitnehmer aller Generationen immer wieder punktuell zusammen zu führen, kann das eine Chance zum Abbau von Vorurteilen und zur gegenseitigen Wertschätzung sein.
Außerdem müssen Unternehmen sich Externen oder Interim Managern gegenüber öffnen und sie deutlicher integrieren. Eine höhere Wertschätzung und Vermittlung von Zugehörigkeit sind hier wichtig. Das fängt schon bei unterschiedlichen Karten für externe und interne Mitarbeiter für die Kantine an.
 
Management Angels: Wie werden sich die Arbeitnehmer in Zukunft am Arbeitsmarkt präsentieren?
Birgit Gebhardt:  Arbeitnehmer müssen selbstverantwortlicher werden. Im Buch 2037 wird dies auch am Beispiel der Figur Romina, einer Integrantin, die als IT-Spezialistin arbeitet, deutlich. Um einen Arbeitsplatz zu bekommen, muss sie in Vorleistung treten und viel Engagement zeigen. Der Ansatz, dass der Job einen versorgt, gilt nicht mehr. Man muss sich als Lebensunternehmer begreifen und aktiv einbringen. Flexibilität und Vernetzung helfen dabei, denn die Arbeitswelt und die Tätigkeiten werden vielfältiger sein.
 
Management Angels: Gibt es Ihrer Meinung nach gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Branchen bezogen auf die Trends des Arbeitsmarktes? Können Sie eine einzelne Branche herausnehmen, die jetzt schon vorweg nimmt, was andere Branchen noch vor sich haben?
Birgit Gebhardt: Es gibt in vielen Branchen einzelne Unternehmen, die ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus sind. Beispiel Telekommunikation. Obwohl hier exemplarisch die Firma Telekom noch eine relativ gewachsene, starre Konzernstruktur lebt, werden einzelne Leuchtturm-Projekte gestartet, die zum Mit- und Nachmachen anregen. Aber auch TUI in der Tourismusbranche ist ein gutes Beispiel für innovative Projektarbeiten. Im Zuge des „Moduls 57“ wird gerade ein Co-Working-Space in Hannover erprobt, an dem viele TUI-Mitarbeiter wie auch auch externe Mitarbeiter von anderen Firmen zusammenarbeiten und sich gegenseitig Input und Ideen liefern. Am Anfang war der Ortswechsel ein Angebot, um außerhalb der Konzernstruktur eine freie Denkzelle zu kreieren. Inzwischen zeigt sich, dass der extern geschaffene Raum zum interdisziplinären Arbeiten einlädt.
 
Management Angels: Zu welchen Maßnahmen raten Sie Unternehmen schon heute, um diesen Veränderungen gegenüber bestmöglich aufgestellt zu sein? 
Birgit Gebhardt: Engagierte Fachkräfte werden es in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt sehr leicht haben. Die Unternehmen dagegen müssen an ihrer Strahlkraft arbeiten. Es wird sich tendenziell eher das Unternehmen bei der Fachkraft bewerben müssen als andersherum. Dies wird auch zu einem Umdenken im HR-Bereich führen. Die Generation, die jetzt einstellt, muss lernen, dass viele Bewerber wählerischer sind und auch nach der Corporate-Haltung und den Unternehmenswerten fragen. Die interne Kommunikation muss sich Dialogstrukturen öffnen. Plattformen, die einen inhaltlichen Austausch und Input der Mitarbeiter ermöglichen, sollten starre Strukturen der meisten Intranets ersetzen. Das Wissensmanagement, die Inhalte, sollten in den Fokus rücken – samt der Mitarbeiter, die hinter den Inhalten stehen. Nach diesen Social-Media-Prinzipien vernetzen beispielsweise das Trendbüro und seine Muttergesellschaft Avantgarde 350 Mitarbeiter an 13 Standorten weltweit. Unsere Erfahrung ist, dass Mitarbeiter generell motiviert sind, Wissen auszutauschen und für Kollegen verfügbar zu machen. Wichtig dabei ist, dass das Handling, wie bei Facebook oder anderen Micro-Blogging-Seiten, simpel und der Absender erkennbar bleibt. Nur so gelangt das Wissen ins System und bleibt im Unternehmen.
Angesichts der steigenden Fluktuation sollten Firmen Beendigungen von Arbeitsverhältnissen nicht mit Verbitterung sehen, sondern Alumni-Netzwerke aufbauen, um das eigene Netzwerk lebendig zu halten. 
 

randstad politikbrief
Das Unternehmen der Zukunft ist eine flexible Projektorganisation - auf allen Ebenen
Unser Artikel im randstad Politikbrief. Randstad Workmonitor!

Der monatlich erscheinende Randstad Politikbrief informiert unsere Partner aus der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Bundesagentur für Arbeit über aktuelle Geschehnisse in der Zeitarbeitsbranche und greift relevante arbeitsmarktpolitische Themen auf.
  
Die Flexibilisierung der Arbeitswelt ist in Deutschland auch in der Chefetage angekommen. Selbstständige Interim Manager begleiten Unternehmen bei anspruchsvollen Projekten auf Zeit und sind am Markt als Spezialisten und Generalisten gefragt. Als hochqualifizierte Wissensunternehmer ist ihr Interesse an langfristig angelegten Festanstellungen gering – sie gehen von Projekt zu Projekt.
 
Schon Mitte der 1960er Jahre sprach der Ökonom Peter F. Drucker vom Phänomen des ‘Knowledge Workers’ (Wissensarbeiters) als bestimmenden Arbeitstrend der Zukunft. Das Wissen der Mitarbeiter identifizierte er als maßgeblichen Produktionsfaktor. In einem Interview mit dem Manager Magazin sagte Drucker 2002: “Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass Unternehmen weit mehr von ihren besten Mitarbeitern abhängen als die guten Leute vom Unternehmen.“
 
Wissensarbeiter nehmen aus Sicht von Drucker einen stetig wachsenden Stellenwert ein. Allein, es fehle an darauf ausgerichteten Organisations- und Managementstrukturen in den Unternehmen, wie etwa sich selbst organisierende Arbeitsgruppen, gezielte Motivation, Kompetenz in Team-Zusammensetzungen etc.. “Wissensarbeiter sind Leute mit einem hohen Grad an Bildung und Ausbildung; in Amerika machen sie bereits ein Drittel der gesamten Arbeitskräfte aus. Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wie wir mit Wissensarbeitern umgehen sollen. Meistens werden sie behandelt wie ungebildete Fabrik- und Büroarbeiter, die wir vor einhundert Jahren hatten.”
 
Neue Chancen für Interim Manager in globalisierter Arbeitswelt
Interim Manager zählen zur Speerspitze dieser neuen, wachsenden Gruppe selbstbewusster, hochqualifizierter und händeringend gesuchter Fach- und Führungskräfte. Für sie ist die Flexibilisierung der globalisierten Arbeitswelt weniger eine Bedrohung. Für sie eröffnen sich Chancen und neue Möglichkeiten. Sie gehen von Projekt zu Projekt, lernen etwa alle sechs bis neun Monate ein neues Unternehmen kennen, erweitern kontinuierlich ihr Netzwerk und realisieren Tagessätze, die im Durchschnitt bei 1.000 Euro liegen. Freiberufliche Führungskräfte tragen aber auch alle Risiken eines selbstständigen Unternehmers. Sie sind selbstverantwortlich für die Akquisition neuer Projekte bzw. Pflege und Ausbau ihres Netzwerks, müssen zeitlich und geografisch außerordentlich flexibel sein, zumeist kritischen Projektphasen als Führungskraft gewachsen sein, sie müssen motivieren, coachen, nachbessern, ggf. reorganisieren und vor allem führen, ohne sich auf die Lorbeeren einer langen Unternehmenszugehörigkeit berufen zu können. Zudem übernehmen sie alle Nebenkosten für ihre Projekte selbst, arbeiten mit Kündigungsfristen von wenigen Tagen, müssen gezielt in ihre Ausbildung investieren. Branchen-Vorbilder sind im europäischen Vergleich die Niederlande und UK, die dem deutschen Interim Management Markt um etwa zehn Jahre voraus sind.
 
Was zählt sind die Ergebnisse, der Mehrwert ihrer Arbeit. Was für festangestellte Führungskräfte gilt, trifft in besonderem Maße auch für Interim Manager zu: Die Leistungszeit variabilisiert sich projektbezogen. Eine strikte Taktung in ein 9 – 17 Uhr-Schema ist weder machbar noch erstrebenswert, die Trennung von Arbeit und Privatleben verliert an Tiefenschärfe. Dies kann insbesondere für Führungskräfte interessant sein, die nach anspruchsvollen Tätigkeiten in Teilzeit suchen, etwa für kinderbetreuende Frauen und Männer oder seniore Manager im Anschluss an ihre klassische Berufslaufbahn. Nicht jedes Projekt erfordert an fünf Tagen in der Woche zehn Stunden Vor-Ort-Präsenz.
 
Nicht nur große Unternehmen setzen die Manager auf Zeit ein. Die Unternehmen haben Bedarf an schlagkräftigen Projektstrukturen. Die Abwägung, Know-how selber aufzubauen oder extern, punktgenau und projektbezogen dazu zu holen, wird in sukzessive verkürzten Timeto- Market-Zyklen neu interpretiert. Selbst kleine und mittelständische Unternehmen, so die aktuelle Marktstudie des deutschen Branchenverbandes Arbeitskreis Interim Management Provider (AIMP), setzen inzwischen genauso stark auf externe Führungskräfte wie große Unternehmen. Die Hälfte des Gesamtumsatzes von 1,44 Milliarden Euro wurde 2010 in Unternehmen mit einer Größe von bis zu 500 Mitarbeitern umgesetzt.

Um Qualitätsmaßstäbe und professionelle Besetzungsprozesse für Unternehmen und Interim Manager sicherzustellen, gibt es eine überschaubare Anzahl spezialisierter Personalberatungen. Dazu gehört als eines der marktführenden Unternehmen auch die Management Angels GmbH mit Sitz in Hamburg und Frankfurt am Main. Seit 2000 ist die Tochtergesellschaft der Randstad Gruppe fokussiert auf die Vermittlung von Interim Managern. Die Vermittler nehmen den Unternehmen die Kandidatensuche ab, prüfen Qualifikationen und begleiten den Projektverlauf. Im Netzwerk der Management Angels sind über 7.000 Führungskräfte aus allen Branchen und Funktionsfeldern gelistet.
 
Management Angels Geschäftsführer und Gründer Thorsten Becker ist überzeugt: “Das Unternehmen der Zukunft ist eine flexible Projektorganisation - auf allen Ebenen.” Das heißt aber nicht, dass die Unternehmen im Zuge des demografischen Wandels keine oder weniger Forderungen an ihre Mitarbeiter stellen dürfen. Im Gegenteil: Die Zusammenarbeit zwischen Management und Mitarbeitern, ob intern oder extern, wird sich professionalisieren; die Anforderungen werden klarer und verbindlicher. Die Steuerung erfolgt durch die Delegation von Verantwortung auf Augenhöhe, mit dem Ziel, Unternehmen am Ende flexibler, innovativer und effektiver zu machen.
 

Autor:
Auritec
Unternehmensnachfolge meistern
Erfolgsbeispiel „AURITEC“: Vom Interim Manager zum Geschäftsführer

Vor wenigen Tagen publizierte die Hamburger Handelskammer eine außerordentlich lesenswerte Broschüre zum Thema „Die Herausforderung Unternehmensnachfolge meistern. Zehn Erfolgsbeispiele aus Hamburger Inhaber- und Familienunternehmen“ (siehe Download, S. 33ff.).
 
Darin findet sich u.a. das Praxisbeispiel die AURITEC Medizindiagnostische Systeme GmbH. Zunächst startete der Interim Manager Jan Mody als branchenfremder Manager auf Zeit, um den Verkauf des Unternehmens zu begleiten. Schließlich wurde er selbst zum Käufer, Gesellschafter und Geschäftsführer. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizindiagnostischen Geräten spezialisiert. Hauptsitz ist Hamburg. 
 
Bemerkenswert an dieser erfolgreichen Unternehmensnachfolge: Der Einstieg als Branchenfremder war unproblematisch. Jan Mody sagte dazu: „Ich habe schon vorher in ganz verschiedenen Branchen gearbeitet und dabei gelernt: Auch ein Restaurantleiter muss nicht besser kochen können als der Koch. Er sollte sich aber damit beschäftigen und mit dem Koch über die Qualität diskutieren können. Ich wiederum kann keinen Audiometer bauen – aber ich kann ihn verkaufen und komme mit Kunden und Entwicklern gut zurecht.“ Am Ende hat diese Logik auch die Banken überzeugt.
 
Ähnlich positive Erfahrungen haben auch die Management Angels in der erfolgreichen Besetzung von heute mehr als 700 Interim Projekten gemacht. Viele Kunden nutzen einen branchenfremden Interim Manager, um die eigene Perspektive zu erweitern und Know-How aus anderen Industrien in unterschiedlichen Funktionsbereichen (Geschäftsführung, Produktion, Einkauf, Vertrieb, Service, Finance) für das eigene Unternehmen nutzbar zu machen. Zumeist mit sehr guten Ergebnissen.
 
Der Fall einer späteren Übernahme eines Interim Managers, wie im Fall der AURITEC, ist dann natürlich für alle Beteiligten ein Glücksfall. Im alltäglichen Geschäft ist es eine Ausnahme. Bei den Management Angels fragen Kunden in rund jedem 5. Projekt nach der Möglichkeit einer Festübernahme, die dann aber zu über 90% vom Interim Manager im Projekt abgelehnt wird. Als freie Unternehmer gehen sie von Projekt zu Projekt.  
 

Autor:
interim management workshops
KNOWLEDGE! DEVELOPMENT! NETWORKING!
WIM – die Weiterbildungs-Workshops für Interim Manager im Herbst

Unter dem neuen  Motto KNOWLEDGE! DEVELOPMENT! NETWORKING! laden wir im Herbst wieder zu unseren Workshops für Interim Manager in Hamburg. Nach 40 durchgeführten Workshops mit über 450 Teilnehmern haben wir das Angebot überarbeitet und der Weiterentwicklung des Marktes angepasst – mit neuen Referenten und neuen Inhalten.
 
KNOWLEDGE
 „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist eine weise Erkenntnis des griechischen Philosophen Sokrates, passt aber nicht zu unserem überarbeiteten Workshopangebot für Interim Manager. Hier geht es um handfestes Wissen rund um den Interim Markt! Diesen Herbst begrüßen wir als Referentin des Einstiegsworkshops (am 25.11.2011) Constanze Hollatz, Senior Consultant bei den Management Angels und Marktexpertin für Interim Management. Alle Fragen rund um den Markt, den Einstieg als Interim Manager, Wissenswertes sowie Wissensunabdingbares wird Constanze Hollatz den Teilnehmern in dem Einstiegsworkshop nahebringen und gemeinsam mit ihnen erarbeiten. Dazu zählen neben dem Marktüberblick auch organisatorische Fragen, Chancen und Risiken, Honorarfindung oder die Akquise von Mandaten. Unter der Federführung von Rechtsanwalt Marcus Reinberg wird im zweiten Workshop (am 26.11.2011) Know-How der Vertragsgestaltung und Haftung als Interim Manager zum Thema. Ganz in dem Sinne von „I know that I know“.
 
DEVELOPMENT
„Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ ist zwar nicht die konkrete Frage, die in dem Einstiegsworkshop (25.11.2011) durch unseren weiteren (und neuen) Referenten Johann Mühlhans beantwortet wird – doch so ähnlich: Denn es geht um einen der wichtigsten Menschen in Ihrem Leben, um Sie!  Managercoach Mühlhans lädt sie ein in die Welt Ihres eigenen USP’s, der Unique Selling Proposition oder zu Deutsch: Ihrem Verkaufsversprechen! Dabei haben die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zum eigenen Angebot, zu den eigenen Werten und zu dem Gewinn, den sie ihren Kunden bescheren, zu bearbeiten und Ihre Antworten auf diese Fragen zu optimieren.
 
NETWORKING
„Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat“. Lauter „neue Fremde“ treffen Sie nicht nur während der beiden Workshops sondern auch im Zuge des Veranstaltungsprogramms, das die Workshops abrundet – und das eine frühe Anreise nach Hamburg rechtfertigt. Denn am Vorabend der Workshops, am Donnerstag den 24.11.2011 ab 18 Uhr, findet das Regionalforum Interim Management im Anglo German Club an der Hamburger Außenalster statt. Unter der Schirmherrschaft des AIMP (Arbeitskreis Interim Management Provider) freuen wir uns auf einen Abend mit informativen Vorträgen, anregenden Diskussionen und auf das Knüpfen neuer Bekanntschaften.
 
Die Workshops sind übrigens auch einzeln buchbar, sollten Sie lediglich einen Tag teilnehmen wollen. Sie richten sich an Interim Manager, die ihr Wissen in den Bereichen Markt, Recht & Verträge auffrischen und weiterentwickeln wollen, sowie an Einsteiger und Manager, die erst kürzlich dieses Berufsbild für sich gewählt haben. Wir freuen uns auf Sie! Melden Sie sich an unter workshops(at)managementangels.com.
  
 

Autor:

Redaktion 

Herausgeber der News&Views: Management Angels GmbH
Redaktionsleitung: Christiane Fuhrmann, V.i.S.d.P.: Thorsten Becker
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